Kirchencafé für Ometepe

in der Evangelischen Kirchengemeinde am 5.12.2018.

Seit fünf Jahren leitet die Küsterin Ludmilla Hein das Kirchencafé der evangelischen Kirchengemeinde Gummersbach- Steinenbrück. Jeden Mittwoch wird zu einem Frühstück eingeladen, zu dem alle Interessierten – gleich welcher Konfession-herzlich willkommen sind. Kunst und Kultur, Lesungen mit Musik und Vorträge stehen dabei auf dem Programm und werden von Jung & Alt gerne angenommen. Am Mittwoch, dem 5. Dezember 2018 war Monika Höhn zum Thema Ometepe eingeladen. Neben dem Projektfilm, den der Evangelien-Rundfunk in Wetzlar vor einigen Jahren gedreht hatte, stellte Monika Höhn die Nicaraguabücher vor und bot sie zum Kauf an. Im Anschluss an den Vortrag wurde über die aktuelle Situation in Nicaragua informiert und Fragen aus dem Publikum beantwortet. Es gab reges Interesse an der anschließenden Diskussion und einige Spenden für das Projekt.

Monika Höhn

Neuigkeiten aus Ometepe

Täglich erfahren wir Neues aus Ometepe…
Zu den kirchlichen Novemberfeierlichkeiten schreibt uns eine Mitarbeiterin, es sei relativ ruhig, die Spezialpolizei, die zu den November-Aktivitäten die Prozession begleitet hat, habe die Insel wieder verlassen. Nach wie vor gebe es keine positiven Entwicklungen im Tourismusbereich und die Hotelbesitzer warteten auf das Weihnachtsgeschäft…offenbar würden preiswertere Unterkünfte bevorzugt…
Nach außen „scheint“ sich der Alltag normalisiert zu haben, von Regierungsseite werde behauptet, es sei alles ruhig. Es wurden zwar Weihnachtsdekorationen auf einer der Hauptstraßen in Managua installiert, doch in den Geschäften seien sie insgesamt sehr bescheiden. Der Schein der Ruhe trüge…
Demonstrationen sind nun strengstens verboten. Eine Petition bzgl. eines Marsches gegen Gewalt und interfamiliäre Gewalt einer Frauenorganisation wurde gerade wieder abgelehnt…
Die Menschen in den Kirchen bitten um Gerechtigkeit und für den Frieden in ihrem Land. Einen neuen Priester gibt es in Tilgüe – ein Insulaner – der deutliche (nicht unbedingt regierungsfreundliche) Worte in seiner Kirche geäußert habe, ein Hoffnungsträger für viele!
Dr. Roberto Alvarado schreibt voll Stolz, dass Hanna nun in der Liturgie-Gruppe in der Kirche von Altagracia mitmache, deren Mutter im benachbarten Hotel arbeitete.
Von Monika Höhn – 28.11.2028

Regionalkonferenz Weltwärts – Mexico 2018

Unsere Mitarbeiterin, die Psychologin Xochilth Alejandra Paizano Nuñez, schickte uns am 25.11.2018 ihren Bericht über Ihre Teilnahme an einer Regionalkonferenz von Eirene in Mexiko.

Am vergangenen 4. November hatte ich dank unserer Organisation AMIGA und der Entsendung von Freiwilligen von EIRENE die Gelegenheit, nach Mexico zu reisen, um an der Regionalkonferenz von Weltwärts teilzunehmen, das sind freiwillige Dienstleistende für die Entwicklung von Deutschland und ebenfalls international. Man hat auch das 10jährige Bestehen gefeiert unter dem Motto: „Weltwärts verändert“.
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Bericht der Krankenschwester Ute Hohmann-Klose

Sehr geehrte Familie Höhn,
mit Interesse habe ich ihr Buch gelesen „Und Esmeralda tanzte“ gerade weil ich vor einem Jahr selbst in Nicaragua und auf der Insel Ometepe war. Den Vulkan Maderas habe ich mit meiner Tochter und einem Führer bestiegen. Meine jüngste Tochter war von August 2017 bis Mai 2018 als Freiwillige in Managua und hat dort mit Kindern von benachteiligten Familien gearbeitet. Wegen der politischen Unruhen musste sie das Land innerhalb von 24 Stunden verlassen, sie trauert der Zeit immer noch nach und möchte auch unbedingt wieder nach Nicaragua zurück wenn es die Umstände zulassen.

(…) wie gesagt, ich arbeite als Krankenschwester in einem Epilepsiezentrum, ich wohne im Raum Offenburg und wenn ich irgend etwas tun kann, um Ihre Arbeit zu unterstützen, dann lassen Sie es mich wissen.

Anbei der Link, um auf den Blog meiner Tochter Franziska zu kommen. Sie stellt dabei auch ihre Organisation vor.

https://einweitererfreiwilligenblog.wordpress.com/

Mit freundlichen Grüßen

Ute Hohmann-Klose

Federbetten für Ometepe – Wir sammeln weiter

Eine ungewöhnliche Spendenaktion!

Seit vielen Jahren sammelt Jürgen Brüning aus Oberbantenberg Federbetten, die entsorgt werden sollen, und gibt sie weiter an einen Federbettenabholer.
Das Ometepe-Projekt erhielt die erfreuliche Mitteilung, dass bei der aktuellen Sammlung 900 Kilo Federn (90 Cent/pro kg) zusammenkamen. Der Erlös von rund 800€ geht auf das Konto des Ometepe-Projekts beim Kirchenkreis An der Agger. Die Mitarbeiter des Projekts bedanken sich herzlich bei allen Spender*innen. Die Menschen auf Ometepe sind gerade in den augenblicklich sehr schwierigen Zeiten besonders auf diese Unterstützung angewiesen.

Kinder helfen Kindern


Die Kinder des Grundschulverbundes Beethovenstraße in Hilden sammelten zu St. Martin.
Von Monika Höhn.

„Kinder helfen Kindern und ich bin dabei!“ Unter diesem Motto fand auch in diesem Jahr wieder die Sammelaktion für das Projekt statt, die für die Kinder eine langjährige Tradition hat. Am Montag, dem 5. November, zogen die Kinder mit ihren Begleitern durch die Straßen im Hildener Norden und baten um Spenden.
Die Kinder des Grundschulverbundes hatten es sich zum Ziel gesetzt, durch die Sammelaktion einen Beitrag zu den wichtigen Anliegen des Projektes zu leisten. Diese Aktion fand absichtlich in der Zeit des Andenkens an den heiligen Martin statt, der seinen Mantel mit einem Bettler geteilt hatte.
So war es in der Pressemitteilung des Grundschulverbundes zu lesen. Die Geldübergabe der Spenden erfolgte am 7. November am Schulvormittag gemeinsam mit allen Kindern und dem Schulteam an Monika und Michael Höhn, die den unerwartet hohen Betrag von rund 2013€ mit herzlichem Dank entgegennahmen.

Fotos: Höhn

Hoffnung und Dank beim Fest von San Diego de Alcala

Zum Fest des Heiligen Diego erhielten wir von unseren Mitarbeiterinnen Martha und Ana Hernandez Fotos und einen Text, in dem sie sich für unsere Unterstützung aus Deutschland bedanken. Sie erfüllten an diesem Tag ein Versprechen, das sie dem Heiligen gegeben hatten. Gemeinsam mit ihnen begleiteten viele Menschen die Rosenkranz-Prozession, schenkten den Kindern und Erwachsenen Mahlzeiten und Süßigkeiten. Damit dankten sie Gott für Vieles in ihrem Leben. Zugleich beteten sie dafür, dass die Zeit der Repression bald enden möge und wieder Ruhe auf ihrer schönen Insel Ometepe einkehren möge.