Liebeserklärung eines Vorschulkindes an seine Lehrerin Mercedes Gonzales

Für meine Lehrerin Mercedes in herzlicher Liebe. Ich sende ihr viele Glückwünsche an ihrem Tag und danke ihr für das, was sie mir gezeigt hat. 29.6.2020

Diese Liebeserklärung eines Kindes aus der Vorschule in Santo Domingo erhielt die Lehrerin Mercedes und schickte uns die nachfolgenden Zeilen:

„Ich bitte Gott, mir zu helfen und mir Kraft zu geben, damit ich meine Mission für meine Kinder erfüllen kann. Es ist schön, die Liebe und Zuneigung von ihnen zu spüren, sie sind der Motor in meinem Leben und ich schätze ihre Gefühle, danke für eure Liebe!

Große Umarmungen und Grüsse an alle SpenderInnen, ♥️♥️️♥️️️🇳🇮🇩🇪“

Herzliche Glückwunsche an unseren langjährigen Mitarbeiter Ralf-Herbert Puhl zum Silbernen Wiehltaler

Wir freuen uns über die Ehrung unseres ehrenamtlichen Mitarbeiters Ralf-Herbert Puhl im Fachausschuss Ometepe in unserem Kirchenkreis!
Ralf-Herbert Puhl betreut seit vielen Jahren die Spenderinnen und Spender des Ometepe -Kontos und ist bei Veranstaltungen immer mit “seinen Flüchtlingen“ als organisatorische Stütze dabei.

https://www.ekagger.de/de/aktuelles/news-detail/getarticle/News/detail/silberner-wiehltaler-fuer-ralf-herbert-puhl/

Hygienemaßnahmen in der Vorschule und schulische Begleitung zu Hause

Den Eltern wurde die Bedeutung des guten Händewaschens ihrer Kinder für die Pflege von Covid 19 erklärt.

Die Vorschullehrerin Mercedes Hernandez schreibt:
Ich schicke Ihnen Bilder meiner Kinder, in denen sie die Leitfäden zu den Inhalten nach Hause erhalten! Meine Kinder und ich brauchen Ihre Unterstützung so sehr.

Und Martha Hernandez schreibt:
Die Menschen tragen auf den Straßen ihre Masken. Hier verlässt meine Familie das Haus nicht, wir bereiten uns mit Essen und Medikamenten vor und wir haben Angst, auf die Straße zu gehen, meine Eltern sind schon alt und wir müssen sie beschützen. Vielen Dank für Eure bisherige Unterstützung!!

Paradies mit Widerhaken – Ometepe in der Corona-Situation

Wieder trifft es die Ärmsten… Die Corona-Situation hat auch die wunderschöne Insel Ometepe im zweitärmsten mittelamerikanischen Land erreicht. Kein Krankenhaus auf der Insel, lange Transportwege ins Krankenhaus zum Festland und mangelhafte Informationen seitens der Regierung, ebenso Ängste in der Bevölkerung, so dass viele Familien in ihren Häusern bleiben, obwohl der Präsident Daniel Ortega öffentliche Veranstaltungen und Menschenansammlungen nicht verbietet. Das ist die Situation, von der die Initiatoren des Ometepe-Projektes, Monika und Michael Höhn, durch die tägliche Kommunikation mit Freunden informiert werden.

Die Künstlerin Edith Fischer, die die Insel schon selbst kennengelernt hat, erinnert mit ihrem Bild nicht nur an die traumhaft schöne Insel Ometepe mit ihrer Vegetation, den Tieren und ihrem Blumenreichtum, sie möchte gleichzeitig auf die Situation der ärmsten Länder hinweisen, die in besonderer Weise durch das Corona-Virus betroffen sind.

Monika Höhn
für das Ometepe-Projekt Nicaragua

Spenden erbeten

Wertschätzung der Mitarbeiterinnen in einer schwierigen Zeit

Von Mercedes Hernandez.

Heute traf sich das Personal der APOA, wobei uns Don Jorge und Doña Xochilt begleiteten, um uns zum Muttertag zu gratulieren. Es war ein so schöner Moment, in dem wir kleine Details
als Geste der Zuneigung und Harmonie austauschten. Xochilt brachte uns einen kleinen Kuchen, und wir alle dankten Euch dafür, dass Ihr uns in dieser schwierigen Situation des Virus unterstützt habt.

Zum Tag der Früchte

Martha und Mercedes schreiben über ihre Arbeit mit den Kindern, hier Auszüge aus ihren Nachrichten:

Wir arbeiten hier inzwischen mit unseren Kindern.
Heute ist die Klasse hier, wir feiern den Tag der Früchte und ihre Bedeutung für den Verzehr – mit Kostümen der Kinder. Sie folgen den Weisungen, die Masken zu tragen. Martha und ich arbeiten im Klassenzimmer zusammen. Aber wenn es um Aktivitäten im Notizbuch oder in den Anwendungsblättern geht, schenken wir ihnen besondere Aufmerksamkeit: Martha mit der ersten Stufe und ich mit der zweiten und dritten Stufe.

Ich arbeite mit den Kindern zu Hause zusammen und schicke ihnen Arbeitsanleitungen für die Klassen in der Woche, da ihre Eltern sie aus Sicherheitsgründen nicht zur Schule geschickt haben. Ich schicke Arbeitsanleitungen über WhatsApp und die Eltern respektierem meine Entscheidung, sie so über den Unterrichte zu informieren.
Und Gott sei Dank funktioniert es…

Mercedes schreibt am 8. Mai 2020 über den Unterricht zuhause:
Ich schicke ein Foto und ein Video wie Eltern zuhause mit ihren Kindern arbeiten. Der Junge heißt Rony, ist in der Stufe 1 und übt das Zählen von Eins bis Fünf mit seiner Mutter.

Vorsichtsmaßnahmen im Projekt wegen des Corona-Virus

Am 2.Mai schreibt Xochilt Flores:

Wir haben beschlossen, dass es 20 Kinder in der Vorschule gibt. Sie werden in zwei 10er-Gruppen aufgeteilt, die sich jeweils zwei Mal pro Woche treffen werden. Dadurch wird eine Überfüllung vermieden. Es werden auch Masken für alle Kinder in der Schule angefertigt. In Geschäften kosten die Masken 40 – 50 Cordoba. Deswegen wird die Mutter einer Mitarbeiterin die Masken für alle Vorschulkinder und für die Kinder des CET und ihre Mütter anfertigen.

Außerdem wird beim Verlassen jedes Kindes der Bereich desinfiziert. Wir stellen Schilder auf, um der Öffentlichkeit zu erklären, dass wir noch immer geöffnet haben für diejenigen, die es am dringendsten brauchen. Es gibt immer noch keine bekannten Corona-Fälle auf der Insel. Es gibt nur Gerüchte, aber wir können uns nicht von Gerüchten hinreißen lassen…

Solange wir können, werden wir die ganze Woche bis 14 Uhr anwesend sein. Ich werde von allem Fotos machen und sie Euch zusenden.
Eine herzliche Umarmung und vielen Dank für alles!

Ergänzung am 5.5.2020
Heute gab es ein Treffen mit den Eltern des CET unter der Leitung von Dra. Gloria Lezama, um über Covid19 und Präventionsmaßnahmen zu sprechen. Insgesamt kamen 18 Mütter zu diesem Treffen. Alle stimmten zu und waren darüber froh, dass das Projekt weiterhin funktioniert. Ein weiteres Treffen ist geplant. Wir bemühen uns trotz der schwierigen Situation, die Familien soweit wie möglich zu unterstützen.

Und Martha Hernandez aus der Vorschule schreibt:

Es ist traurig zu wissen, dass wir nicht darüber informiert sind, wie viele Menschen an dem Virus gestorben sind, weil die Regierung verantwortungslos ist und wenig Herz hat. Wir beten viel und hoffen, dass sich Gott unser erbarmt. Einige Eltern ziehen es vor, ihre Kinder aus Angst zu Hause zu behalten. Heute haben wir die Geburtstage einiger MitarbeiterInnen gefeiert. Es war etwas einfaches, aber wir spürten die Gemeinschaft unter allen MitarbeiterInnen. Wir danken Xochilt für ihr Vertrauen und ihre Liebe zu den MitarbeiterInnen. Wir fühlten uns gut, ebenso wie Don Jorge, der sehr freundlich und respektvoll ist. Wir danken Euch von ganzem Herzen für die Arbeit, die Ihr für uns geleistet habt.

Gott segne Euch und Eure Familien