Abschied von Franz Kreutz

Gartenbild auf der Traueranzeige von Franz…mutig und entschlossen, mit Gelassenheit und Bescheidenheit – so wie Du Dein
ganzes Lebens gelebt hast – bist Du der Krankheit begegnet. Du hast gekämpft und viel gewonnen:
über vier Jahre, in denen wir viel geschenkt bekommen haben und an uns gewachsen sind:
in der großen Familie, im Zusammenhalt der Freunde, in der Liebe zueinander.



Franz_Kreutz_in_Las_Pilas_1997Nicht nur diese Worte auf der Traueranzeige seiner Familie haben uns sehr bewegt. Ganz besonders die heutige Trauerfeier, an der wir uns beide von Franz Kreutz verabschieden durften.
Franz starb am 29. Mai 2016 im Alter von 69 Jahren.
Wir erinnern uns gerne an ihn, der als erster deutscher Arzt Ostern 1997 das Dorf Las Pilas auf der Insel Ometepe besuchte, in das er zu Beginn unserer Projektarbeit zu einer kleinen Patientin gerufen wurde, die dringend medizinisch versorgt werden musste. Ein Arzt fehlte damals noch auf der Insel. Franz Kreutz und seine Frau Ulla besuchten ihre Tochter Anna, die als erste Praktikantin an der Projektarbeit teilnahm. So manche medizinische und finanzielle Unterstützung erhielt das Projekt in den nachfolgenden Jahren durch Franz Kreutz.

Artikel in den »Oberbergischen Impulsen«

Oberberg.Impulse 2 - 2016.PDF (96 dpi)Volker Dick hat in den Oberbergischen Impulsen einen Artikel über das Ometepe Projekt und seine Gründer Monika und Michael Höhn geschrieben. Die Oberbergischen Impulse sind das Wirtschaftsmagazin im Oberbergischen Kreis.
Den Text hat Peter Albrecht ins spanische übersetzt.

Viel Spaß beim Lesen!

Oberbergische.Impulse II/2016
español Oberbergische.Impulse II/2016.PDF

Fronleichnam auf Ometepe

WhatsApp-Image-20160603 (30)Mit feierlichen Prozessionen und einer starken Beteiligung der Ometepinos feierten die Katholiken das Fronleichnamsfest, bei dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Das Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche.

Üppige Blumenteppiche werden auch auf Ometepe vorbereitet und von der Kirche in Altagracia startet die Prozession.
Traditionell werden im Mai Blumenvorhänge in der Kirche aufgehangen, die in den verschiedenen Dörfern von den Frauen vorbereitet werden. Die Nationalblume Sacuanjoche wird dabei an langen Fäden aufgereiht.Wir freuen uns immer wieder über die Zusendung der Fotos von Dr. Alvarado, die er uns inzwischen über Whatsapp zuschickt. So ist es uns möglich, aktuell am Leben unserer Freundinnen und Freunde auf Ometepe teilzuhaben, die uns soeben mitteilen, dass die Regenzeit begonnen hat – offenbar noch nicht so heftig wie in unseren Breitengraden.

Traukollekte für das Ometepe-Projekt

WhatsApp-Image-20160603 (20)Herzliche Glückwünsche zur kirchlichen Hochzeit von Caro Krüger und Torsten Schmidt – auch im Namen des Fachausschusses Ometepe des Ev. Kirchenkreises An der Agger

Niemand hat Gott jemals gesehen.
Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott
in uns und seine Liebe ist in uns vollkommen.

1. Johannes 4,12

So lautete der Trauspruch, den sich Caro und Torsten für ihre Trauung in der Ev. Kirche von Marienberghausen ausgesucht hatten. Pfarrer Michael Höhn, der frühere Lehrer von Torsten, konnte die beiden bei herrlichem Sonnenschein im Beisein vieler Gäste – Eltern, Verwandten und Freunden – vermählen. Besonders schön war auch das Lied, das die Kinder des Kindergottesdienstes Brüchermühle sangen, in dem Carolin als Kindergottesdiensthelferin tätig ist.

Herzlichen Dank auch für die Kollekte, die für das Ometepe-Projekt bestimmt war.

Ometepetreffen mit Bischofsbesuch

WhatsApp-Image-20160603 (1)Zum zweiten Treffen des Projektes Ometepe in diesem Jahr, das in den Räumlichkeiten der Behinderten-Werkstätten Oberberg in Faulmert stattfand, kam der in Nicaragua tätige deutsche Bischof Bernhard Hombach. Der ehemalige römisch-katholische Bischof von Granada erhielt kürzlich in Anerkennung seiner humanitären Arbeit und Verteidigung der Menschenrechte und der Demokratie das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (Offizier). Der gebürtige Krefelder und in Hohenhain aufgewachsene Bernhard Hombach ist seit 1987 in Nicaragua tätig. Zuvor hatte er in Argentinien, Peru, Kolumbien, Nigeria und Venezuela gearbeitet.
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Dank an alle Spenderinnen und Spender

35.650€ und 45.000 € konnten im Jahr 2016 bisher nach Nicaragua überwiesen werden

Für das 2. Quartal 2016 konnten für das Ometepe-Projekt in Nicaragua über das Verwaltungsamt des Ev. Kirchenkreises An der Agger wieder 31.000€ überwiesen werden. Dank der jahrelangen ökumenischen Zusammenarbeit mit dem katholischen Kindermissionswerk „Die Sternsinger e.V.“ in Aachen wurde dieser Betrag um 15% erhöht, so dass die Gesamtsumme von 35.650€ nach Ometepe überwiesen wurde. Neben der Finanzierung der inzwischen 21 MitarbeiterInnen – überwiegend Frauen – die in der Behinderteneinrichtung, der kleinen Klinik, in der projekteigenen Apotheke, in der Physiotherapie, Zahnmedizin, in der Schule beschäftigt sind, konnten inzwischen 193 Häuser und zahlreiche Latrinen gebaut werden. Aber auch diverse andere Kleinprojekte, die in unseren Arbeitsbereichen nachzulesen sind, werden unterstützt.

Herzlichen Dank auch an den Verein für Volksbildung und internationale pädagogische Zusammenarbeit in Tübingen für die 5.000€ zur Unterstützung weiterer Studentinnen und Studenten.

Berichte und Abrechnungen erhält das Projekt jeden Monat aus Nicaragua. Auch in diesem Jahr werden wieder zwei verschiedene Gruppen nach Ometepe reisen – eine aus Köln, eine weitere aus Dresden.

Vor wenigen Tagen ist die Überweisung für das 3. Quartal 2016 in Höhe von 45.000€ nach Ometepe geschickt worden. Darin enthalten sind Unterstützungen für die Kreditgenossenschaft, weitere Studienunterstützungenund Förderung der Frauenarbeit von REMO.

Monika Höhn

Lukas Zimmermann berichtet von Ometepe

Lukas Zimmermann – der als Rettungssanitäter im Projekt tätig ist – und sich momentan auf Ometepe aufhält, hat uns folgenden Bericht gesandt, der auch auf spanisch vorliegt. Viel Spaß beim Lesen dieser interessanten Eindrücke!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des P.O.A.,

38_aIch bin seit dem 11. April in der wunderbaren und wichtigen Projekt-Klinik “La Esperanza” mit an Bord, und somit jetzt schon wenig mehr als einen Monat.
Neben sehr vielen einmaligen Erfahrungen mit den herzlichen Menschen und der unfassbaren Natur auf dieser magischen Insel, mit ihren zwei Vulkanen, wird es vor allem das P.O.A. selbst sein, was mich lange prägen wird.

Die Klinik mit ihren Therapiezentren für Psychologie, Physiotherapie, das CET und auch die “Escuela de la Esperanza”, mit ihren ausgezeichneten Lehrerinnen und Lehrern, stellen auf der Insel eine einmalige Fachkompetenz dar, die, umgesetzt in Behandlungs-, Beratungs-, und Bildungsangebote eminent wichtig ist für die Bewohner der Region, für nicht wenige lebenswichtig, so konnte ich hier erfahren.

Möglich ist diese Arbeit durch Austausch, den Austausch zwischen zwei Ländern, zwischen zwei Kontinenten, durch den Austausch zwischen Menschen!
Wichtiger Teil dieses Austausches sind Berichte, Erzählungen von Freiwilligen wie mir, um die Auswirkungen, die “Früchte” der Zusammenarbeit in Deutschland möglichst nah erlebbar zu machen.
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