Erstes POA-Treffen nach der langen Sommerpause

14-08-2015_Ometpe-TreffenTrotz Fußballspiels und drückender Hitze fanden sich nach der langen Sommerpause seit unserem letzten Offenen Treffen Ometepe (OTO-Treffen) rund 30 Freunde und Förderer ein.

Seit der letzten Begegnung im April 2015 in der Cafeteria der Behinderten-Werkstätten Oberberg gab es viele neue Informationen und Fotos, die die Partner auf Ometepe zugeschickt hatten. So hatten Monika und Michael Höhn aus den Bereichen Schule und Medizin einiges zu berichten und sogar einige kleine Video-Ausschnitte von den Aktivitäten der SchülerInnen konnten gezeigt werden.

Sommerpause

Blick vom MittelbergLiebe Leser,
das Onlineteam des Ometepe-Projektes verabschiedet sich hiermit in die Sommerpause. In den nächsten Wochen wird es keine neuen Beiträge geben. Ende August geht es dann weiter – mit Informationen rund um das Ometepe-Projekt Nicaragua. Ihnen allen einen schönen Sommer!

Monika, Michael und Daniel

Das Ometepe-Projekt dankt der Drachenklasse und ihrer Lehrerin Mechthild Sülzer für ihr jahreslanges Engagement

Fotos und Briefe erhielten Monika und Michael Höhn von der Klassenlehrerin Mechthild Sülzer, die „ihre“ Kinder nun schweren Herzens nach vier Grundschuljahren in die weiterführenden Schulen verabschieden musste. Die Schülerinnen und Schüler verabschiedeten nun ihre Lehrerin mit einem Engel, zu dem Mechthild Sülzer uns die nachfolgenden Zeilen schrieb:

Foto_(27)

Liebe Monika, lieber Michael,
vielen Dank für Eure liebe Mail!

(…) Ihr könnt mir glauben, der Abschied von diesen ganz besonderen Kindern ist mir nicht leicht gefallen! Mal sehen, was jetzt in den letzten Jahren auf mich zukommt!

Übrigens , den Engel haben mir die Eltern in heimlichen Bastelstunden kreiert, damit ich auch mal einen Engel besitze:-)



Impressionen aus Nicaragua: Im Land von Zuckerbrot und Peitsche

ein Gastbeitrag von Matthias Schindler

Nicaragua verändert sich. Einige Veränderungen fallen sofort ins Auge. Andere vollziehen sich hinter den Kulissen, weit ab von der Beachtung durch die Öffentlichkeit. Wer heute nach Nicaragua kommt, der sieht zunächst ein ruhiges Land, sympathische Menschen, beachtliche Bautätigkeit, wachsenden Wohlstand, öffentliche Sicherheit. Aber dann gibt es im Süden des Landes auch noch das Projekt des interozeanischen Kanals, es gibt auf dem Lande Massendemonstrationen dagegen, polizeiliche Repression. Es kam zum ersten offenen politischen Prozess gegen einen Angehörigen des Militärs. Im Norden kommen Campesinos durch Militäreinsätze zu Tode, aber die Regierung hüllt sich dazu in Schweigen. Der Fernsehkanal 2, der vorletzte, der noch nicht von der Präsidentenfamilie Ortega-Murillo kontrolliert war, wurde verkauft. Eine Mischung von FSLN-Parteigängern, zwangsverpflichteten Demonstranten und Polizei in Kampfmontur geht am internationalen Frauentag gegen eine unabhängige Frauendemonstration vor. In diesem Artikel soll ein Stimmungsbild des heutigen Nicaragua gezeichnet werden, das auf dem Erlebten und Gehörten während eines vierwöchigen Aufenthaltes imMärz 2015 basiert.
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Neues von der Frauenorganisation REMO

aus Ometepe
Übersetzung Peter Albrecht

Liebe Freunde von REMO

und von mir persönlich, wie geht es Euch ?
Wir melden uns und unterbrechen damit das Stillschweigen während de letzten Monate.
Das Wichtige bei all dem ist, dass der Arbeitsprozess im Netzwerk und bei der Mannschaft aktiv blieb. Im Mai konnten wir das Lokal bekommen, dass wir beantragt hatten. Der Zustand ist lädiert, aber bietet die Bedingungen, die wir für unsere Betriebsstätte benötigen. Wir zählen außerdem auf ein verfügbares Gelände, um dort einen Garten auf ökologisch biointensiver Basis anzulegen, mit dem wir bereits begonnen haben. Wir verfügen auch über ein kleines Auditorium, wo bereits unserer Aktivitäten stattfinden.
Das alles war viel Arbeit für uns, aber dies zeigt bereits Früchte. Wir reaktivieren ein Lokal, um dort das REMO Büro einzurichten. Und wir besorgen die Lizenz für die Eröffnung eines Gästehauses, wobei wir von der dortigen Einrichtung profitieren, denn bis April war es ein Gasthaus.
Gleichermaßen laufen wir auf Hochtouren, obwohl wir unsere neue Einrichtung noch nicht bekannt gemacht hatten. Wir bekommen bereits verschiedene Beratungsanforderungen und Bitten um Begleitung bei verschiedenen Fällen. In den kommenden zwei Wochen werden wir Euch einen
Halbjahresbericht zukommen lassen, der einiges erzählt, auch das Finanzielle. Entschuldigt bitte das bisherige Schweigen. Wir schicken Euch einige Fotos vom erzielten Fortschritt.

Beste Grüße, Yoli

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Zum Tod von Harry Böseke – unser Dank

Gummersbach, 23.06.2015 

Auf Wunsch von Harry Böseke wurde er heute in aller Stille im engsten Familienkreis von Michael Höhn bestattet.

„Ein guter Freund ist von uns gegangen“ sagen Michael und Monika Höhn über den frühen Tod von Harry Böseke. Bereits zu Anfang der 80er Jahre hatten sie sich kennen – und schätzen gelernt. Als Autorenkollegen, als solidarische Gewerkschafter beim Verband Deutscher Schriftsteller, als Mitstreiter für eine friedliche und gerechte Welt ohne Rassismus und Ausländerfeindlichkeit.
„Im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt waren wir auf vielen Lesereisen gemeinsam mit Harry unterwegs, insbesondere im Ruhrgebiet, viele Male bei Ostermärschen und Friedensdemonstrationen. Wir sind sehr traurig über den Verlust unseres engagierten Kollegen“ sagen die Eheleute Höhn.

Wir danken seiner Frau Heidi für die großzügige Spende für Ometepe anlässlich seiner Bestattung.