Neujahrsempfang des Ometepe Projektes 2018

Foto: Vera MarzinskiDas Jubiläumsjahr wurde beim Neujahrsempfang des Ometepe Projektes eingeläutet.
Der traditionelle Neujahrsempfang fand wieder im Victor’s Hotel in Gummersbach statt. Monika und Michael Höhn waren erfreut über die 80 Gäste, die sich an diesem Abend eingefunden hatten. Unter ihnen viele Anwesende, die zum ersten Mal dabei waren. … weiterlesen →

Einladung zum Ometepe – Neujahrsempfang 2018

Wir freuen uns, Sie und Euch alle zu Beginn des neuen Jahres an unserem Neujahrsempfang im Gummersbacher Victor‘s Residenz-Hotel wieder zu sehen.

Die Anmeldungen können freundlicherweise per mail direkt ans Hotel geschickt werden (E-Mail: ), oder auch telefonisch unter der Nummer +49 2261 801 09

Dank an alle Spenderinnen und Spender

Wir freuen uns, dass wir auch zu Beginn des Jahres 2018 wieder in der Lage waren, einen Betrag von 25.000€ für die Arbeit im Ometepe-Projekt zu überweisen. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ e.V. hat diese Spende wieder auf 28.750€ erhöht – diese Summe kommt nun den Kinden auf Ometepe zu Gute!
Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!

Grüße, Dank und gute Wünsche zum neuen Jahr von unseren Freundinnen und Freunden aus Ometepe

Quelle: http://www.bancodeimagenesgratis.comViele Danksagungen, Grüße und Wünsche erhielten wir zum Jahreswechsel aus Ometepe, die wir an alle Freundinnen und Freunde weitergeben möchten, die
die Projektarbeit auch 2017 unterstützt und die Fortbildung einiger Mitarbeiterinnen ermöglicht haben.

Sie wurden uns von der Lehrerin Minerva Espinoza und Dr. Roberto Alvarado vom Silvesterabend aus Ometepe zugeschickt.
Auch Sonia Kofler und ihr Mann Dr. Carlos Flores lassen herzlich grüßen. Wie man im folgenden Film sieht, wurde auch auf der Insel das neue Jahr mit Knallern begrüßt… 😀

Grüße und Wünsche zum Neuen Jahr 2018

Liebe Freundinnen und Freunde von Ometepe,

Ihnen und Euch allen wünschen wir ein gesegnetes Neues Jahr 2018.
Wir danken ganz herzlich für die Unterstützung, die wir für die Projektarbeit auf Ometepe auch im Jahr 2017 erhalten haben. Uns selbst scheint es manchmal unbegreiflich, dass wir im Jahr 2018 nun schon auf eine kontinuierliche 25-jährige Arbeit zurückblicken können.
Das wollen wir gerne gemeinsam feiern am Samstag, dem 16. Juni 2018 – beginnend mit einem Festgottesdienst in der Evangelischen Kirche in Wiehl um 11:00 Uhr. Im Anschluss daran wird es im Beisein unserer nicaraguanischen Partner weitergehen mit einem Ometepefest in den Behinderten-Werkstätten Wiehl-Faulmert mit Musik, Essen und Trinken und guten Begegnungen, worauf wir uns schon jetzt freuen.

Ein Wiedersehen zum Beginn des neuen Jahres ist bei unserem Jahresempfang am 27. Januar 2018 um 19:00 Uhr in Victor‘s Hotel in Gummersbach möglich.

Wir grüßen Euch alle in freundschaftlicher Verbundenheit

Monika und Michael Höhn
(Im Namen des Fachausschusses Ometepe im Ev. Kirchenkreis An der Agger)

Herzliche Glückwünsche an Martha Hernandez zum 15. Geburtstag ihrer Tochter


Martha, eine Lehrerin unserer Vorschule „La Esperanza“ in Santo Domingo freute sich, dass sie es geschafft hatte, ihrer Tochter eine so wunderbare Feier zum 15. Geburtstag zu ermöglichen.

Der 15. Geburtstag – Quince años – ist im Leben eines nicaraguanischen Mädchens ein ganz besonderer Höhepunkt auf der Schwelle zum Erwachsenwerden. Dass wir aufgrund der guten technischen Möglichkeiten inzwischen auch über den Alltag mit seinen Höhen und Tiefen von der Insel aus informiert werden können, freut uns sehr. Im Namen aller Projekt-UnterstützerInnen haben wir herzlich gratuliert.

Las Posadas

Die Weihnachtsfeierlichkeiten auf der Insel Ometepe nähern sich dem Höhepunkt – der Geburt Jesu.
Die neun „Posadas“ versinnbildlichen die neun Tage, in denen die Jungfrau Maria und Josef auf der Suche nach einer Unterkunft waren, bevor Jesus geboren wurde. Diese Tradition beruht auf der biblischen Weihnachtsgeschichte, denn jeder Tag steht für einen Monat der Schwangerschaft von Maria und stellt zudem auch die lange Reise von Maria und Joseph von Nazareth bis Betlehem dar.
Die erste Posada beginnt am 16. Dezember. Mit großer Achtsamkeit gehen die Kinder als Maria und Josef verkleidet in Begleitung Erwachsener und weiterer Kinder von Haus zu Haus, auf der Suche nach einer Herberge und bitten um Einlass. „En nombre del cielo, os pido posada“ – „im Namen des Himmels“ wird flehend erbeten „wir bitten um eine Herberge“.
Die letzte Posada findet am 24. Dezember statt, an dem Tag, an dem wir die Geburt Jesu feiern.
Durch die mittlerweile gute Kommunikation und Vernetzung über das Internet können Neuigkeiten, Information und Nachrichten, schnell von einem Kontinent zum anderen Kontinent ohne Zeitverzögerung, versendet werden.
Vor einigen Tagen erhielten wir Nachricht von unserem Projektarzt Dr. R. Alvarado, der uns folgendem Text, Fotos und Videos der Posada, zugesandt hat.

Der Ablauf:
…un grupo entra a la casa
a Maria y Jose acompañan y ellos piden posada cantando
y el grupo de dentro rechaza la solicitud cantando
Al irse cantan villancicos tradicionales
y el dueño de la casa comparte dulces y otras como frutas,
algun pequeño juguete,…
y parten a otra casa para pedir Posada

Eine Gruppe betritt das Haus.
Maria und Josef werden begleitet und sie bitten singend um eine Herberge.
Die Gruppe im Inneren lehnt die Bitte der Singenden ab.
Während sie weggehen, singen sie traditionelle Weihnachtslieder.
Der Besitzer des Hauses teilt Süßigkeiten aus
oder anderes wie Früchte oder irgendein kleines Spielzeug.
Und sie gehen in ein anderes Haus, um nach einer Herberge zu fragen.

Dies ist das Lied, das sie singen, wenn sie am Haus ankommen
Es la cancion que cantan al llegar la casa

PARA PEDIR Y DAR POSADA

  1. De larga jornada rendida
    Llegamos y asilo imploramos
    Para descansar
  2. Quién a nuestra puertas en noche inclemente
    Se acerca imprudente para molestar?
  3. pobres peregrinos que en extraño suelo andan
    Sin consuelo buscando un hogar
  4. aqui no hay asilo, es hora importuna
    Y en parte ninguno
    Se puede albergar
  5. pues que despiadados sois
    A nuestro ruego
    A otra casa luego vamos a llamar
  6. no hay aqui siquiera un lugar
    Vacio que inmenso gentio lo vino a ocupar
  7. estos peregrinos que Dios os envia, San José y María que imploran piedad

Sinngemäß übertragen:

  1. Von einer langen Reise kommen wir und suchen Asyl, um uns auszuruhen.
  2. Wer kommt in dieser Nacht an unsere Türen, um uns zu stören?
  3. Arme Pilger, die auf fremdem Boden gehen ohne Trost , auf der Suche nach einem Zuhause.
  4. Es gibt hier kein Asyl, es ist die falsche Stunde, und an keinem Ort kann man hier Herberge finden!
  5. Wie rücksichtslos Ihr seid auf unsere Bitte hin. Dann werden wir zu einem anderen Haus gehen und dort fragen.
  6. Hier gibt es keinen Ort, der noch zu besetzen ist.
  7. Diese Pilger, die Gott euch sendet, sind der heilige Josef und Maria, die um Gnade bitten.

Ursula Blonigen (Mitglied im Fachausschuss POA)
Dr. Roberto Alvarado