Video über REMO

REMO, ein Zusammenschluss von Frauen aus 23 Siedlungen Ometepes, stellt sich in diesem Video vor. Es ist eine Organisation, die vor ca. 4 Jahren entstand und politisch und religiös unabhängig ist.

Über sektorale Treffen am Vulkan Maderas, in Altagracia und in Moyogalpa wurde die Agenda der Frauenorganisation der Insel festgelegt. Dabei wurden folgende fünf wichtige Arbeitsbereiche definiert:

  • Sicherheit der Frauen und Gewalt zwischen Mann und Frauenorganisation
  • Frauen und Umwelt
  • Gesundheitsfragen speziell für Frauenorganisation
  • Frauen und Ökonomie
  • Beteiligung der Frauen am öffentlichen Leben, Förderung und Verteidigung ihrer Bürgerrechte

Man sieht im Video, wie die Gruppen, natürlich unterschiedlich aktiv, über die Insel verteilt sind.

Im Video wird beispielhaft die Vorbereitung von Land für einen Demonstrationsgarten gezeigt. Was die Frauen hier lernen, soll in die Gemeinden mitgenommen und dort praktiziert werden. Das Ziel ist, die Ökonomie der Frauen und die Ernährung der Familien zu verbessern. Dabei bringt sich jede Frau entsprechend ihrer Fähigkeiten ein. Sie bauen Reis, Mais, Bohnen, Sesam und verschiedene Gemüse auf eine biologische, umweltschonende und kostensparende Weise an. In ihrem eigenen Lokal können sie sich versammeln, ihre Erfahrungen diskutieren und ihre Aktivitäten planen.

Dank an Ilona und Werner Arnold

Silberhochzeitsfoto Ilona & Werner ArnoldWir danken den Eheleuten Ilona und Werner Arnold, die anlässlich ihrer Silberhochzeit den Betrag von 351€ auf das Ometepe-Konto des Ev. Kirchenkreises An der Agger überwiesen haben.

Das Geld erhält die Frauenorganisation REMO auf Ometepe, mit der POA zusammenarbeitet. Gewalt und sexueller Missbrauch wird in Nicaragua weitgehend tabuisiert. In Seminaren und regelmäßigen Zusammenkünften wird es möglich, ihre traumatisierten Erlebnisse zu verarbeiten.

Ometepe-Gottesdienst mit dem RJ SE-Chor

und der Afrika Union – ein erfreulicher Erfolg!
Kollekte für das Ometepe-Projekt und die Flüchtlingshilfe Wiehl.

Mehr als 400 BesucherInnen nahmen am Gottesdienst in der Evangelischen Kirche in Wiehl teil, den der Fachausschuss Ometepe im Ev. Kirchenkreis an der Agger vorbereitet hatte.
Pfarrer Michael Höhn ging in seiner Predigt auf die Situation des zweitärmsten mittelamerikanischen Landes Nicaragua ein.
1993 wurde das Ometepe-Projekt von Monika und Michael Höhn ins Leben gerufen, das seit dieser Zeit jährlich von interessierten Mitreisenden besucht wird. In diesen 22 Jahren ist ein breites Netzwerk entstanden, dem sich viele OberbergerInnen angeschlossen haben.
Die 60 Sängerinnen und Sänger des RJSE-Chores unter Leitung von Michael Müller-Ebbinghaus, mit Matthias Schippel am Keyboard und Martin Schulte am Schlagzeug begleiteten diesen Gottesdienst und ernteten großen Beifall.
Der RJSE-Chor kann noch einmal gehört werden bei der Abschlussveranstaltung der Interkulturellen Woche und am vierten Advent in der Wiehltal-Halle.
Im Anschluss an den Gottesdienst war die Gemeinde von der Afrika Union Gummersbach zum afrikanischen Essen ins Gemeindehaus eingeladen. Mehr als 100 Gäste konnten sich von der Vielfalt des Essens überzeugen. Im Mittelpunkt stand die Begegnung der unterschiedlichen Kulturen.
Die Kollekte, die im Gottesdienst gesammelt wurde, erbrachte insgesamt 1751 €, die Spende nach dem Essen 180 €. Die Hälfte der Kollekte in Höhe von 875€ geht an die Flüchtlingshilfe in Wiehl.
Die Geschäftsführer des Ometepe-Projektes, Monika und Michael Höhn, danken noch einmal allen sehr herzlich für die erfreuliche Zusammenarbeit mit Chor und allen ehrenamtlich Beteiligten und die wunderbaren Dahlien vom Gartencenter Bergerhoff.
Das von der Gemeinde mit Dahlien geschmückte Holzkreuz, ging als ein „Zeichen des Lebens“ anschließend ins Johannes-Hospiz, wo es im Eingang des Hauses zu bewundern war.

Monika Höhn
11.9.2015

Link auf die HP des Kirchenkreises

Fotos:
Vera Marzinski
Ursula Blonigen (Hospiz)

Eröffnung des Heimatfestes

Im August 2015 schickte uns die Lehrerin Mercedes Hernández die nachfolgenden Fotos und die Informationen über die Aktivtitäten in der Schule “ La Esperanza“:

Las fotos representan las actividades de concursos en presentacion de la apertura de las fiestas patrias donde fue admirada la creativida del pre-escolar.

..nosotras aqui siempre trabajando en el bienestar de los niños y poniendo en alto el nombre y prestigio de la escuela,lo cual gracias a Dios y a su apoyo es muy admirada ante el ministerio de educacion, cultura y deporte.
Los niños y estudiantes estan muy felices por los logros alcanzados en la escuela. besos ,abrazos de parte de los docentes de la escuala,Le envio fotos.

[Übersetzung]
Die Fotos zeigen die Aktivitäten während der Eröffnung des Heimatfestes, bei dem man die Kreativität der Vorschule bewundern konnte.
…wir arbeiten immer für das Wohlergehen der Kinder und halten den Namen und das Prestige der Schule hoch, die Gott sei Dank und auch durch Eure Hilfe sehr bewundert wird vom Ministerium für Erziehung, Kultur und Sport.
Die Kinder und Schüler sind sehr glücklich für die erreichten Erfogle in der Schule.
Küsse und Umarmungen von Seiten der Lehrer der Schule….“

Mitarbeiterbesprechungen im Ometepe – Projekt

Mit WhatsApp geht auch auf Ometepe inzwischen vieles schneller.
So erhalten wir gerade die Fotos von der Mitarbeiterbesprechung aus der Schule
und dem medizinischen Bereich und können uns über unser beidseitiges Engagement mit der Zeitverschiebung von 8 Stunden gut informieren.

Zum Nationalen Tag der Menschen mit Einschränkungen

[von Norman Paizano (Medizinstudent auf Ometepe) – 28. August 2015]

Hallo Monika und Michael, hallo Freunde und Unterstuetzer des Ometepe-Projektes,

letzte Woche gab es in Altagracia einen Umzug anlässlich des Nationalen Tages der Menschen mit Einschraenkungen.
Zwar war dieser erst am darauffolgenden Dienstag, aber der Umzug fand wahrscheinlich aus organisatorischen Gründen schon eher statt. Los ging es nahe des Ortseingangs von Altagracia. Hier sammelten sich ab um 9 Mütter, Kinder, Erwachsene und Mitarbeiter verschiedener Einrichtungen. Natürlich nahmen auch Kinder aus dem CET (Centro de Educacion Temprana) zusammen mit ihren Müttern teil. Ihnen wurde die Teilnahme ermöglicht, da der Transfer von den Wohnorten und auch zurück, mit dem Minibus des Projektes realisiert wurde. Aber auch Erwachsene, die als Patienten der Clínica verbunden sind, waren anwesend. Auch die Mitarbeiter des CET, sowie der Projektkoordinator Don Alcides Flores waren anwesend. Anlässlich des Umzugs hatten die Mitarbeiter Transparente entworfen, die dann in den vordersten Reihen präsentiert wurden. Angeführt wurde der Umzug von einem Transporter mit einer Lautsprecheranlage. Über diese wurde neben Musik auch immer wieder ein Einspieler wiedergegeben, der über den Anlass des Umzuges informierte.
Die Hauptstrasse entlang zogen wir ins Zentrum, wo eine runde um den Park gedreht wurde und anschliessend ging es zur Inatec. Dies ist eine Art Fortbildungszentrum, gleichzeitig befindet sich dort der grösste Versammlungsraum von Altagracia (von der Kirche einmal abgesehen).
In diesem fand dann noch ein Festakt statt. Aufgrund einer Verspätung eines Teils der Schirmherren und Ehrengäste zog sich das Warten auf den Beginn der Veranstaltung etwas hin. Da an diesem Tag die Sonne von keiner Wolke verdeckt wurde, heizte sich auch der Saal entsprechend schnell auf. Die später an die Kinder verteilten Getränke waren also auch sehr nötig.
Der Festakt selbst bestand im ersten Teil aus einigen Reden von Mitgliedern der Stadtverwaltung und Personen, die als Vertreter des Komittees von Menschen mit Einschränkungen geladen waren. Auch der Priester der hiesigen Gemeinde sprach einige Worte über die Notwendigkeit der Unterstützung der Personen mit Einschränkungen, die sich aus den christlichen Werten ergibt. Der zweite Teil war dann der wesentlich spannendere. So gab es Vorführungen von Kindern und jungen Erwachsenen mit Einschränkungen. Darunter mehrere Tanzeinlagen, sowie Gesangsdarbietungen.
Einige der Aufführenden erhielten in vorangehenden Jahren auch Unterstützung durch das Projekt. Die Tatsache, dass man diese jungen Menschen nicht nur über ihre Einschränkungen, sondern vielmehr über ihre Faehigkeiten definieren sollte, wurde uns allen bewusst, als wir uns darüber unterhielten, dass von uns kaum einer den Mut aufbringen würde, vor so
vielen Menschen aufzutreten. Am Schluss erhielten alle noch ein Mittagessen, bevor die Veranstaltung dann vorbei war. Dieser Tag hat mir gezeigt, dass auch hier in Nicaragua auf die Belange von Menschen mit Einschränkugen aufmerksam gemacht und eingegangen wird. Und dass dies nicht nur in irgendwelchen Komitees geschieht, so dass auch die breite Bevoelkerung davon Notiz nimmt. Und dies ist wohl nicht immer so gewesen, womit sich hier eine gute Entwicklung zeigt.
Am darauffolgenden Dienstag, also dem eigentlichen Nationalen Tag der Menschen mit Einschränkung, haben wir mittels Beamer und Leinwand den Kindern und Müttern die entstandenen Fotos gezeigt, und die Mitarbeiter haben mit den Müttern darueber geredet, was es bedeutet, ein Kind mit Einschränkungen zu haben. Ich denke für alle waren dies Tage mit schönen Erlebnissen.
Anbei natürlich auch wieder einige Fotos mit Eindruecken von beiden Tagen.

Viele herzliche Gruesse
Norman