Es geht weiter!

Liebe Freundinnen und Freunde!

Als Initiatoren des Ometepe-Projekts danken wir Euch und Ihnen allen für 28 Jahre Unterstützung in der Entwicklungszusammenarbeit auf der Insel.

Gesundheit und Bildung waren Schwerpunkte von Beginn an. Ihr alle habt dazu beigetragen, vielen Familien auf Ometepe ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Mit 76 Jahren verabschieden wir beide uns nun aus der administrativen Arbeit.

Wir freuen uns, dass die Nicaragua-Hilfe Bonn e.V. als neuer Träger bereit ist – je nach den finanziellen Spendenmöglichkeiten – weiterhin wichtige Bereiche zu unterstützen.

Dabei liegt uns die Hilfe für Menschen mit Behinderungen, ganz besonders am Herzen. Sie sind die am meisten Benachteiligten in Nicaragua. Ebenso die Weiterführung der Vorschule. Wir werden uns auch künftig um Spenden dafür bemühen!

Bitte bleiben Sie dem Ometepe-Projekt weiterhin mit Ihrer Hilfe verbunden!

Das Konto der Nicaraguahilfe Bonn:
IBAN: DE 46 3706 0590 0000 7254 80
(Sparda Bank West e.G., Blz: 37060590)

Spendenquittungen werden von dort ausgestellt. Die Ometepe-Homepage wird weiterhin über die konkrete Arbeit informieren.

Euch und Ihnen allen wünschen wir für die Zukunft alles erdenklich Gute.
Mit herzlichen Grüßen
Monika und Michael Höhn

Aus der Arbeit für Kinder mit Behinderung.

von Xochilth Flores.

Am 26. April hatten wir im Projekt den Besuch des Orthopäden Wifredo Perez mit den speziellen orthopädischen Schuhen für Kinder, die den Orthopäden Douglas Guillen in Managua besucht hatten, um die erste Gruppe von Kindern, die wegen der Pandemie noch nicht dorthin geschickt worden waren, nachzuholen. Das Ergebnis war wie erwartet, da Dr. Guillen in der Lage war, 7 Patienten zu betreuen, die dann zur Realisierung von Spezialschuhen an den Orthopäden überwiesen wurden. Wir haben noch zwei weitere Gruppen von Kindern, die betreut werden müssen, aber wir sind glücklich mit dem erwarteten Ergebnis und sehen die Eltern glücklich mit ihren Kindern.

Auch konnten wir am Ende des Monats 6 Kinder zum Neurologen Dr. Sirias in Managua schicken. Wir haben auch da das erwartete Ergebnis erhalten, da wir neben der Unterstützung des Arztes – dank Dr. Douglas Guillen – den Termin jedes Kindes zu einem günstigeren Preis bekommen haben. Es konnten 3 Enzephalogramme am gleichen Tag gemacht werden. Diese Kinder wurden von Dr. Reynaldo Barrios begleitet, mit dessen Arbeit wir sehr zufrieden sind,da er es in seinem ersten Monat geschafft hat, 172 Kinder und Erwachsene im Projekt zu betreuen, eine Zahl, die es schon lange nicht mehr gab, und täglich kommen mehr Patienten.

Es war eine sehr große und gute Arbeit, da es dem Projekt geholfen hat, durch neue Besuche von Leuten, die wir nicht kannten, zu wachsen. Alle versuchen, das Beste zu geben!

Ein bisschen kleiner – aber mit großem Herzen

Sehr erfreut waren die Initiatoren des Ometepe-Projektes Monika und Michael Höhn, als ihnen Inge Kesterke aus Wiehl-Oberbantenberg eine großzügige Spende für das Ometepe Projekt ankündigte. „Mit einer solchen Summe für die Unterstützung der Kinder mit Behinderungen im Projekt hatten wir allerdings nicht gerechnet,“ so Monika Höhn. Seit Jahren verbindet sie mit Inge Kesterke eine enge Freundschaft.
So kam auch das 2010 herausgegebene Buch zustande mit dem Titel „Ein bisschen kleiner. Aus dem Leben kleinwüchsiger Menschen“. Bei Lesungen und Vorträgen in Schulen und Kirchengemeinden und auch beim Bundeskongress der Kleinwüchsigen vor etlichen Jahren in Victors Hotel in Gummersbach war Inge Kesterke mit dabei. Honorare und Kollekten waren für Ometepe bestimmt. „Die heute 80jährige, 1.05 m große, Frau half bei unseren vielfältigen Ometepe-Aktivitäten, an unseren Veranstaltungen, beim Neujahrsempfang des Projektes. Sie empfing persönlich eine nicaraguanische Delegation in ihrer Wohnung und lud sie zum Essen ein. Inge half auch beim Verkauf unserer Ometepe-Bücher,“ sagt Michael Höhn.
„Ich werde auch in Zukunft dem Projekt verbunden bleiben, für das es ja in der nächsten Zeit einen neuen Träger gibt, auch wenn ihr euch aus Altersgründen nach 28 Jahren aus der unmittelbaren Projektarbeit zurückgezogen habt,“ verspricht Inge Kesterke, der die Eheleute Höhn sehr herzlich danken.

Gleichzeitig dankt das Ehepaar allen Spenderinnen und Spendern für die jahrelange Unterstützung, die auf der Insel Ometepe im Nicaragua-See wesentlich zur Lebensqualität der ärmsten Bevölkerung beigetragen haben.

Die Zeitung „Oberberg aktuell“ hat darüber berichtet, und auch die OVZ hat einen Artikel.

Mercedes über die pädagogische Arbeit

Eine gute Kommunikation zwischen Eltern, Lehrern und Schülern stärkt die pädagogische Arbeit.

…ich danke Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie mir diesen Wert der Hilfe für Bedürftige beigebracht haben.
…die Wirtschaftskrise ist schwierig, aber mit dieser kleinen Arbeit und mit viel Liebe haben wir ein Lächeln
der Dankbarkeit bei den Eltern gesehen, denen wir helfen. Wir kaufen die Kleidung zu niedrigen Preisen in Second-Hand-Läden, aber ich bitte dort um noch mehr Rabatt, damit ich weiteren Menschen in der Bevölkerung helfen kann.
Martha und ich sind Ihnen sehr dankbar, denn durch Sie können wir unsere Familie unterstützen und der bedürftigen Bevölkerung ein wenig helfen.
Mein Traum ist es, in Zukunft mehr helfen zu können, und ich bitte Gott, mir diesen Segen zu gewähren.
In herzlicher Liebe und Verbundenheit
Mercedes

Bilder von der Unterrichtseinheit „Erläuterung von Risikosituationen“: die Kinder lernen den Umgang mit Gas, im Brandfall und bei Katastrophensituationen

Zum internationalen Tag der Mutter Erde

Die Kinder lernen das Land zu schätzen und säen darin. Sie säen Samen von Wassermelone, Pipianen und anderen Früchten.

Die Kinder lernen das Land zu lieben, weil wir Obst-, Zier-, Heil- und Holzpflanzen aussäen und sie helfen beim Gießen der Schulpflanzen. Lehren ist Lernen und Üben des Gelernten ist ein gutes Lernen.

Die Armut nimmt zu

Ein Brief von Martha Hernandez, Lehrerin in der Vorschule „La Esperanza“ in Santo Domingo.

Heute haben wir mit meiner Schwester beschlossen, einige Kinder des CET mit Kleiderspenden zu unterstützen. Gott sei Dank war es ein Erfolg. Es ist schön, Menschen zu helfen. Wir wünschten uns so sehr, jeden unterstützen zu können. Die Kinder und Eltern haben uns sehr gedankt. Finanziell können wir nicht helfen, aber über diese kleine Geste haben sie sich sehr gefreut.

Es ist schön, ein reines und aufrichtiges Herz zu haben, um zu helfen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Die glücklichen Gesichter der Kinder und Eltern zu sehen, die sagen: Danke, Gott segne euch! In diesem Moment fühlten wir, dass es nicht viel war, was wir gaben, und wir wünschten, wir hätten mehr, um es mit ihnen zu teilen. Es ist schwer, die Bedürfnisse der Eltern zu hören und nicht mehr geben zu können. Das tut der Seele weh. Nur um sagen zu können, Gott höre auf den Schrei deiner Kinder und lasse sie Menschen treffen, die ihnen helfen, Engel, die ihnen eine Lösung bringen, um ihre Traurigkeit ein wenig zu mindern.

Nur derjenige, der selbst viel Not im Leben durchgemacht hat, versteht, wie schwer und traurig es ist, zu leiden und Lösungen zu suchen und nicht zu finden. Es bleibt nur, Vertrauen in Gott zu haben und im Leben weiter zu kämpfen. Ich sende Euch mit viel Liebe Fotos von unserer Arbeit.

Die Kleidung ist nicht neu. Mercedes und ich haben gebrauchte amerikanische Kleidung gekauft. Ich weiß, dass es für sie nützlich ist. Und wir haben es mit viel Liebe gemacht.

Lesen ist wunderbar

Ein gutes Buch öffnet sich mit Interesse
und schließt mit Gewinn.

Einen schönen Internationale Tag des Buches!
Happy book day!