Ometepe-Vortrag im Seniorenkreis in Wehnrath/Reichshof

Auf großes Interesse stieß der Film „Gott sei Dank“, den der Evangelien-Rundfunk ( ERF) in Wetzlar vor einigen Jahren über die Projektarbeit auf Ometepe und über Monika und Michael Höhn gedreht hatte. Mehr als 30 Männer und Frauen des 400-Seelendorfes Wehnrath lauschten interessiert dem Vortrag von Monika Höhn, in dem sie noch einmal auf die 26-jährige Entwicklungszusammenarbeit und die aktuelle Situation in Nicaragua seit dem 18. April 2018 eingegangen ist. „Wir hätten es nicht für möglich gehalten, dass dieses kleine zweitärmste Land Mittelamerikas noch einmal in eine neue Armut zurück fallen würde,“ sagte Monika Höhn. “Es ist einfach erschütternd und wir alle sind schockiert über die schlimme Situation, in der das Land sich momentan befindet.“ Erfreut nahmen die Eheleute Höhn eine Kollekte von 179€ für das Projekt entgegen.

Ometepe-Stand beim Schulfest der Königin-Luise-Schule in Köln

Seit vielen Jahren unterstützt das Gymnasium in Köln durch den Sponsorenlauf und seinen „Tag für Afrika“ der SchülerInnen die Projektarbeit.
Zum Schulfest der Schule – wenige Tage vor den Sommerferien – waren Monika und Michael Höhn wieder mit einem Stand und einer Fotowand dabei, an dem sich einige Lehrerinnen und SchülerInnen zu einen informativen Austausch trafen. Mit ihrem Dank versprachen sie zugleich, zur ausführlicheren Information über das Ometepe-Projekt und einer Lesung mit Diskussion zu „Sara Abt“ im Herbst in die Schule zu kommen.

Offenes Treffen Ometepe im Evangelischen Gemeindehaus in Wiehl

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung!“
Martin Buber

Erfreut waren die Mitglieder des Fachausschusses über die erstaunlich gute Beteiligung beim letzten Ometepetreffen. Trotz der ungewöhnlich heißen Temperaturen kamen mehr als 40 Gäste ins evangelische Gemeindehaus.
„Die Kommunikation zwischen den Partnern auf Ometepe und hier bei uns funktioniert inzwischen hervorragend, so dass wir täglich neue Informationen und Fotos erhalten und uns miteinander austauschen können – insbesondere dank der Messenger-Dienste,“ erklärte Monika Höhn. Anhand einer Beamer-Präsentation konnten die aktuellen Aktivitäten und Entwicklungen, insbesondere die der Kinder in der Vorschule, gezeigt werden.
Der inzwischen pensionierte Projektleiter Alcides Flores hatte ein Thesenpapier zur aktuellen politischen Debatte zugeschickt, das Michael Höhn zur Diskussion stellte. So fand ein reger Austausch statt über die nach wie vor sehr schwierige wirtschaftliche Situation in Nicaragua.
„Das große Interesse bei unseren vier mal jährlich stattfindenden Treffen zeigt uns, dass das Bedürfnis nach Begegnung und Kommunikation sehr groß ist und über die Informationen zu Ometepe hinausgehen,“ freuen sich die MitarbeiterInnen über die Unterschiedlichkeit der Gäste.
Nicht nur zwei Rollstuhlfahrerinnen mit Hund, sondern auch Mitglieder der Wiehler Schwimmgemeinschaft, Menschen unterschiedlicher Konfessionen und solche, die zur Kirche keinen „Draht“ haben, Lehrer und Ärzte kamen miteinander ins Gespräch und es herrschte eine freundliche Atmosphäre.
Das unabgesprochene, bunte und wie immer reichhaltige Mitbringbuffet fand wieder großes Lob.
Zum traditionellen Ometepe-Gottesdienst am 15. September 2019 um 10:00 Uhr in der Wiehler Kirche wurde eingeladen. Unsere afrikanischen Freundinnen Neema und Awusi werden ihn musikalisch begleiten.

Offenes Treffen Ometepe

Ometepe-Treffen in Wiehl

Liebe Freundinnen und Freunde,
bevor einige von uns in die Sommerpause gehen, möchten wir noch auf unser nächstes Ometepe-Treffen hinweisen, zu dem wir zum 28. Juni 2019 um 19:00 Uhr ins Evangelische Gemeindehaus in Wiehl sehr herzlich einladen möchten.

Es gibt wieder interessante Neuigkeiten aus Nicaragua…
Natürlich freuen wir uns wieder über eine Kleinigkeit für‘s Mitbringbuffet.

Seid herzlich gegrüßt
Eure Monika und Michael Höhn
Im Namen des Fachausschusses Ometepe

Herzliche Einladung zum Ometepe-Gottesdienst

am Sonntag, dem 15.9.2019 um 10 Uhr in der Wiehler Kirche.

Einmal im Jahr findet der traditionelle Ometepe-Gottesdienst statt, zu dem wir wieder herzlich einladen möchten. Angesichts der besonders schwierigen sozialpolitischen Situation im Land seit April letzten Jahres, ist es uns ein besonderes Anliegen, den Menschen auf der Insel Ometepe durch unser Gedenken mit Gebet und Gesang unsere Solidarität zu bekunden.

Unsere beiden afrikanischen Freundinnen Neema und Awusi werden als »Sauti Afrika« unseren Gottesdienst mit ihrem Gesang bereichern. Wir freuen uns über Ihren Besuch. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich im Wiehlpark beim Weltkindertag zu stärken.

Monika Höhn

Zu Besuch im Helene-Lange-Kindergarten Gaderoth

Wie herrlich ist es, dass niemand eine Minute zu warten braucht, um damit zu beginnen, die Welt langsam zu ändern (Anne Frank)

Viele Fotos von großen und kleinen Menschen, von Landschaft, einem Vulkanausbruch schmückten den Turnraum der Kindertagesstätte am Dienstag, dem 02.04.2019. Erstaunt betraten unsere 26 Vorschulkinder den Raum. Auf dem Boden lag ein geheimnisvoller Jutesack. Bald erfuhren sie, dass in dem Sack 2 Macheten verpackt und dass die Fotos auf Ometepe fotografiert worden sind. Gespannt schauten die Kinder, als sie hörten, dass Ometepe eine Insel mit 2 Vulkanen ist, die zu Nicaragua gehört. Um uns das Wort „Ometepe“ zu merken, klatschen wir erst mal die Silben „Om-e-te-pe“. Dann machten wir Kniebeugen im Silbentakt.
Wir hatten nämlich an diesem Vormittag Besuch von Monika Höhn bekommen. Monika hat vor ca.25 Jahren mit ihrem Mann Michael und ein paar Freunden das Ometepe – Projekt (www.ometepe-nicaragua.de) gegründet. Monika Höhn war schon oft bei uns und erzählt unseren Vorschulkindern wahre Geschichten von der Insel Ometepe. So lauschten die Kinder auch in diesem Jahr wieder interessiert, als Monika von Elias, Carlito, Manuel und den vielen Kindern berichtet, die in ihren Palmhütten um den Vulkan Maderas leben, und sie betrachteten die großen Fotos, auf denen die nicaraguanischen Kinder zu sehen waren – mal beim Verkauf von Gegenständen in den Überlandbussen, als Schuhputzjungen auf der Straße, oder beim Kofferschleppen für Touristen auf der Fähre, oder zu Hause in ihren Hütten, die mit Kerosinlampen beleuchtet werden. Sie hörten, dass die Menschen sich dort im See waschen, wo sich auch die Tiere erfrischen und dass sie dieses Wasser auch zum Trinken holen, mit der Folge, dass sie dadurch sehr oft erkranken. Und das ist problematisch, da in den ländlichen Gegenden kein Arzt in erreichbarer Nähe ist. Monika Höhn erzählt den Kindern auch, was sich dort durch die Hilfe des „Ometepe – Projektes“ verbessert hat: u.a. sind Schulen für die Kinder entstanden, in denen die Kinder auch täglich ein Essen erhalten. In einem anderen neu gebauten Gebäude bekommen die Menschen mit Behinderung Hilfe. Manchmal kommen auch Ärzte aus Deutschland, die dann den kranken Leuten helfen.
Durch die Geschichten haben unsere Vorschulkinder gehört, dass sauberes Trinkwasser, Elektrizität, Schulbesuch, ärztliche Versorgung, unterschiedliche Mahlzeiten nicht für jedes Kind auf der Erde selbstverständlich sind. So wurde auch das abstrakte Wort „Kinderarbeit“ für unsere Kinder begreifbar und die Problematik eines Entwicklungslandes am Beispiel Nicaragua nachvollziehbar.
Am nächsten Tag erzählten die Vorschulkinder den anderen Kindern unseres Kindergartens von Elias, Carlito, Manuel und den anderen Menschen auf Ometepe. Alle hörten gespannt zu.

[Bericht: Elke Marx]