Schenkung von Eugen Daub für das Ometepe-Projekt 

Überrascht waren die Eheleute Höhn als sie einen Anruf aus Gummersbach von Michi Wirths erhielten, die gerade von der Costa Brava aus Spanien zurückgekommen war. Sie hatte von dem deutschen Maler Eugen Daub, der von 1970-1992 im Oberbergischen Kreis – zuletzt in Oberholzen – gelebt hatte, den Auftrag, insgesamt zwölf Bilder im Format 50 × 70 cm als Spende für das Ometepe-Projekt an die Eheleute Höhn abzugeben. Heute lebt der 1939 in Karlsruhe geborene Eugen Daub in Torrevieja.
„Natürlich haben wir uns sehr gefreut über seine Bilder. Aber wir wollen gemeinsam überlegen, wie wir sie  Kunstinteressierten anbieten können,“ sagt Michael Höhn. Die Mitglieder des ehemaligen  Fachausschusses des Ometepe-Projektes haben sich gemeinsam mit einigen Vorstandsmitgliedern des Bonner Vereins zu einem Gartenfest in Wiehl-Bielstein getroffen.  

Jede Spende für Ometepe ist notwendig, zumal das Projekt ab Juli 2021 von der Nicaragua-Hilfe Bonn e.V. übernommen wird, ein ehrenamtlicher Entwicklungshilfe-Verein, der mit seiner mehr als 30-jährigen Erfahrung in der Nicaragua-Arbeit auch auf Spenden angewiesen ist. 

Alle danken Eugen Daub für die großzügige Bilderspende, die hoffentlich viele InteressentInnen findet. 
Die Bilder können nach Absprache mit den Eheleuten Höhn in Wiehl bei Interesse angesehen werden. 

Alle Spenden für Ometepe gehen ab heute auf das Spendenkonto
Nicaragua-Hilfe Bonn e.V.
IBAN: DE 46 3706 0590 0000 7254 80
BIC: GENODED1SPK
Sparda Bank West e.G., Blz: 37060590

Verwendungszweck „Ometepe“


Es geht weiter!

Liebe Freundinnen und Freunde!

Als Initiatoren des Ometepe-Projekts danken wir Euch und Ihnen allen für 28 Jahre Unterstützung in der Entwicklungszusammenarbeit auf der Insel.

Gesundheit und Bildung waren Schwerpunkte von Beginn an. Ihr alle habt dazu beigetragen, vielen Familien auf Ometepe ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Mit 76 Jahren verabschieden wir beide uns nun aus der administrativen Arbeit.

Wir freuen uns, dass die Nicaragua-Hilfe Bonn e.V. als neuer Träger bereit ist – je nach den finanziellen Spendenmöglichkeiten – weiterhin wichtige Bereiche zu unterstützen.

Dabei liegt uns die Hilfe für Menschen mit Behinderungen, ganz besonders am Herzen. Sie sind die am meisten Benachteiligten in Nicaragua. Ebenso die Weiterführung der Vorschule. Wir werden uns auch künftig um Spenden dafür bemühen!

Bitte bleiben Sie dem Ometepe-Projekt weiterhin mit Ihrer Hilfe verbunden!

Das Konto der Nicaraguahilfe Bonn:
IBAN: DE 46 3706 0590 0000 7254 80
(Sparda Bank West e.G., Blz: 37060590)

Spendenquittungen werden von dort ausgestellt. Die Ometepe-Homepage wird weiterhin über die konkrete Arbeit informieren.

Euch und Ihnen allen wünschen wir für die Zukunft alles erdenklich Gute.
Mit herzlichen Grüßen
Monika und Michael Höhn

Ein bisschen kleiner – aber mit großem Herzen

Sehr erfreut waren die Initiatoren des Ometepe-Projektes Monika und Michael Höhn, als ihnen Inge Kesterke aus Wiehl-Oberbantenberg eine großzügige Spende für das Ometepe Projekt ankündigte. „Mit einer solchen Summe für die Unterstützung der Kinder mit Behinderungen im Projekt hatten wir allerdings nicht gerechnet,“ so Monika Höhn. Seit Jahren verbindet sie mit Inge Kesterke eine enge Freundschaft.
So kam auch das 2010 herausgegebene Buch zustande mit dem Titel „Ein bisschen kleiner. Aus dem Leben kleinwüchsiger Menschen“. Bei Lesungen und Vorträgen in Schulen und Kirchengemeinden und auch beim Bundeskongress der Kleinwüchsigen vor etlichen Jahren in Victors Hotel in Gummersbach war Inge Kesterke mit dabei. Honorare und Kollekten waren für Ometepe bestimmt. „Die heute 80jährige, 1.05 m große, Frau half bei unseren vielfältigen Ometepe-Aktivitäten, an unseren Veranstaltungen, beim Neujahrsempfang des Projektes. Sie empfing persönlich eine nicaraguanische Delegation in ihrer Wohnung und lud sie zum Essen ein. Inge half auch beim Verkauf unserer Ometepe-Bücher,“ sagt Michael Höhn.
„Ich werde auch in Zukunft dem Projekt verbunden bleiben, für das es ja in der nächsten Zeit einen neuen Träger gibt, auch wenn ihr euch aus Altersgründen nach 28 Jahren aus der unmittelbaren Projektarbeit zurückgezogen habt,“ verspricht Inge Kesterke, der die Eheleute Höhn sehr herzlich danken.

Gleichzeitig dankt das Ehepaar allen Spenderinnen und Spendern für die jahrelange Unterstützung, die auf der Insel Ometepe im Nicaragua-See wesentlich zur Lebensqualität der ärmsten Bevölkerung beigetragen haben.

Die Zeitung „Oberberg aktuell“ hat darüber berichtet, und auch die OVZ hat einen Artikel.

Mit Menschen unterwegs – Erinnerungen an Annelie Joram.

Annelie Joram kam regelmäßig und sehr gerne zu unseren Ometepe-Veranstaltungen und viele erinnern sich an sie, die ihren Mann, den Arzt Dr. Gerald Joram, häufig bei seinen weltweiten Einsätzen mit „German Doctors“ begleitet hat. Auf diese Weise haben sie auch Ometepe kennengelernt.

Wir erinnern uns an unser letztes Zusammensein beim Ometepe-Neujahrsempfang am 25.Januar 2020 in Victor’s Hotel in Gummersbach. Es war unser letzter, bevor Corona dies nicht mehr ermöglichte. Ihren 85. Geburtstag haben wir in Marienheide gemeinsam gefeiert und erhielten eine Spende fürs Projekt. Ihren hoffnungsvollen Bericht aus dem 2013 herausgegebenen Buch von Michael „Mit Menschen unterwegs – Begegnungen im Alltag“ haben wir gestern bei unserem Besuch bei ihrem Mann Gerald gemeinsam gelesen.

Hoffnung ist die beste Medizin
Das war der Titel ihrer kleinen Geschichte, die gerade in dieser Zeit noch einmal besondere Bedeutung gewinnt:

Blass und traurig sitzt die siebzigjährige Frau A. dem Doktor gegenüber und berichtet:
„Gestern bin ich aus dem Krankenhaus entlassen worden, und diese Tabletten soll ich morgens und abends einnehmen.“
Sie holt eine Schachtel aus ihrer Tasche und reicht sie dem Arzt zusammen mit dem Bericht über den Schreibtisch.
„Ja, und dann sagte der Oberarzt im Krankenhaus noch, dass ich meine Angelegenheiten bald ordnen sollte, ich hätte nur noch wenige Monate Zeit.“
Während der Arzt aufmerksam den Bericht liest, trocknet sie verstohlen ihre Tränen.
Dann blickt der Doktor sie freundlich an: „Frau A., ich bin fest davon überzeugt, dass Sie Ihren 80. Geburtstag feiern werden!“

Neun Jahre später steht Frau A. mit einer Flasche Sekt verschmitzt lächelnd in der Praxis:
„Ja, Herr Doktor, jetzt bin ich 80. Muss ich nun sterben?“
Zum Gratulieren nimmt er sie fröhlich in den Arm:
„Nein, Frau A., jetzt werden wir erst mal 90!“

Nun ist Annelie im gesegneten Alter von beinahe 93 Jahren verstorben.
Sie war uns eine hoffnungsvolle und lebenbejahende Freundin. Als medizinisch technische Assistentin und Arztfrau schrieb sie Kurzgeschichten, Reiseerzählungen und Märchen und war Mitglied in der SchreibWerkstatt Gummersbach.

Im Namen des Freundeskreises Ometepe haben wir unseren Dank und unser Beileid ausgesprochen

Mit herzlichen Grüßen
Monika und Michael Höhn

Erinnerungen

an eine wunderbare Zusammenarbeit in 28 Jahren mit unseren Projektpartnern und Freunden Alcides Flores und Dr. Jorge Quintana.
Von Monika und Michael Höhn.

Abschied von unseren beiden Freunden und Projektpartnern Alcides Flores und Dr. Jorge Quintana. Sie sind nun aufgrund ihres Alters in Rente gegangen und haben ihre aktive Mitarbeit im Projekt beendet. Sie werden weiterhin der jüngeren Nachfolgerin und Projektleiterin Xochilt Flores beratend zur Seite stehen. Anhand einer kleinen Beamer Präsentation wurde noch einmal auf die Arbeit der beiden hingewiesen. Sie wurde im Rahmen einer Feierlichkeit gezeigt.

Die beiden nachfolgenden Briefe von uns hat Xochilt Flores den beiden überreicht und sie in der
Beamer Präsentation veröffentlicht!

Lieber Alcides,
wir senden Dir herzliche Grüße aus Deutschland zu Deinem wohlverdienten Ruhestand. Wie gerne wären wir jetzt in Ometepe, um Dir persönlich die Grüße all der Freunde zu übermitteln, die Dich in diesen 28 Jahren kennengelernt haben.
Wir haben alle ein Alter erreicht, in dem wir uns ein wenig zurücklehnen können. Du kannst mit Stolz auf das zurückblicken, was Du zum Wohl der Menschen auf Ometepe getan hast, die Hilfe brauchten. Wir sind sehr froh, dass wir in diesen langen Jahren helfen und mitwirken durften.

Auch wir bemerken das Nachlassen unserer Kräfte und hoffen, dass aus der Saat, die wir gemeinsam gepflanzt haben, eine Pflanze werden kann, die nun von der nächsten Generation gepflegt werden muss. Und wir sind überzeugt, dass das mit viel Eigeninitiative auch funktionieren kann.

Wir wünschen Dir von Herzen gute Gesundheit, wenig Schmerzen in den Gelenken und dass Du die Dir verbleibende Zeit mit Melida, Deinen Kindern und Enkelkindern noch lange genießen kannst. Wir selbst verdanken Dir so viel und erinnern uns auch an abenteuerliche Reisen mit Dir, bei denen Du uns Dein Nicaragua gezeigt hast.

Hoffentlich können wir noch einmal zurückkommen, um uns gegenseitig zu umarmen.
Dir wünschen wir einen guten Ruhestand, Gesundheit und Glück und grüßen Dich aus der Ferne.

Im Namen all unserer Freunde, die Du kennst!
Monika und Michael


Lieber Jorge,

wir blicken zurück auf eine lange gemeinsame Zeit mit Dir in der Arbeit für die Menschen auf Ometepe. Bildung und Gesundheit waren die beiden Schwerpunkte, die Euch von Anfang an wichtig waren. Wir haben uns bemüht, Euch mit unseren Spenden zu unterstützen. Wir freuen uns, dass wir zur Entwicklung der Kinder und ihrer Gesundheit etwas beitragen konnten.

Von Eurer Arbeit in schwierigen Situationen konnten wir viel lernen, haben durch Gespräche mit Dir Vieles über Nicaragua erfahren. Der gegenseitige Lernprozess in dieser Entwicklungszusammenarbeit war uns immer ein wichtiges Anliegen und die persönlichen Begegnungen von ganz besonderer Bedeutung. Wir haben viele Menschen kennengelernt und es hat eine Weile gedauert, den Poeten und Hunde-und Tierfreund besser kennenzulernen.

In Deinen vielen Gedichten bist Du uns immer mehr vertraut geworden. Deine Gedichtbände haben einen ganz besonderen Platz in unserer Bibliothek. Wir erinnern uns an das morgendliche Füttern Deiner vielen Hunde am Strand, an die Begegnung mit den Therapiehunden in der Behinderteneinrichtung hier in Wiehl, in der Du während Deines Besuches in Deutschland großes Interesse zeigtest.

Wir erinnern uns auch an die Anfänge und Dein Engagement für die indigene Bevölkerung in Nicaragua, an die liebevolle Betreuung Deiner Mutter während ihrer Krankheit. Auch an Deine Zuverlässigkeit, die sich in der monatlichen Abrechnung der Projektarbeit zeigte.

Nun kannst Du Dich hoffentlich von den arbeitsintensiven Anforderungen, die vor allem das Kindermissionswerk an Dich, an Euch und uns gestellt haben, ein wenig erholen und den Ruhestand auf Deine eigene Art leben. Wir wissen, dass Xochilt auch weiterhin mit Deiner und der Erfahrung ihres Vaters rechnen kann, wenn das Projekt unter anderen Bedingungen weiter arbeiten wird.

Wir wünschen Dir alles Gute und hoffen sehr, dass wir es noch schaffen werden, uns in einer coronafreien Zeit wiederzusehen. Gerne möchten wir uns auch in Zukunft mit Dir – vielleicht schriftlich – austauschen und hoffen, dass wir in Verbindung bleiben.

Unsere guten Wünsche begleiten dich. Herzliche Grüße auch von unseren FreundInnen!
Monika und Michael


Alcides schreibt zurück:

Liebe Freunde,
ich hoffe, Ihr seid bei guter Gesundheit.
Ich werde nicht müde, Gott dafür zu danken, dass er Euch auf den mittelamerikanischen Kontinent geführt hat, und besonders auf eine Insel, die so klein ist, dass sie auf der Weltkarte nicht auftaucht, das ist Euer Ometepe, wo ich die Freude hatte, Euch zu treffen und zu begleiten.

Nochmals vielen Dank für all Eure harte Arbeit seit mehr als 28 Jahren, um die Mittel für so viel Arbeit zur Verbesserung der Gesundheits-, Bildungs- und Wohnbedingungen vieler Menschen zu erhalten.

Nochmals vielen Dank für all die Mühe, die Ihr für die Menschen auf Ometepe getan habt und weiterhin macht.
Unendlich vielen Dank an Euch und Eure Familie und Freunde, die Euch unterstützt haben, damit dieses Projekt möglich war und ist…
Bis bald.

Mit freundliche Grüßen

Alcides und Melida



Erinnerungen an Ometepe

Gerne möchten wir auf die verschiedenen Arbeiten der Künstlerin Edith Fischer
mit Motiven aus Ometepe hinweisen.
Immer wieder ließ sich Edith inspirieren von der wunderschönen Insel im Nicaragua-See.
Wer Interesse am Kauf eines Bildes hat, kann sich gerne mit Edith Fischer aus Gummersbach
in Verbindung setzen.

Gold für Ometepe

Liebe Freundinnen und Freunde von Ometepe,
Wir freuen uns über das Ergebnis der Zahngoldaktion für Ometepe, die wir seit vielen Jahren durchführen. Oberbergische Zahnärztinnen und Zahnärzte haben sich mit ihren Patienten auch diesmal wieder beteiligt.
Die beachtenswerte Summe von 13.166,60 € ist auch diesmal – trotz Corona – wieder zusammengekommen.
Dafür danken wir allen Patientinnen und Patienten, die sich daran beteiligt haben.


Die Zahngoldaktion würden wir gerne ausweiten. Deshalb unsere Bitte an Sie und Euch alle: Vielleicht ist auch Euer Zahnarzt bereit, das Zahngold von Patienten für das Ometepe-Projekt zu sammeln.
Zum Auslegen der Informationsmaterialien in den Arztpraxen sind wir gerne bereit, einen unserer Bildbände zu Nicaragua kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
Zum Jahresende fragen wir dann in der Praxis nach und holen das Zahngold ab und/oder verschicken es an die Adresse von Frau Dr. Elke Alberts.


Ein wenig Arbeit ist damit verbunden, aber wir scheuen uns nicht, alle nur denkbaren Möglichkeiten zu nutzen, um weiterhin um Spenden zu werben.
Nach nunmehr 28 Jahren Projektarbeit ist dies auch für die Zukunft weiterhin eine Möglichkeit, „unseren Kindern“ auf Ometepe, insbesondere denen mit Behinderungen, die Möglichkeit zu geben, auf dem Festland einen Neurologen zu besuchen.

Herzliche Grüße aus dem oberbergischen Wiehl.
Monika und Michael Höhn