Spende der Weltläden Gummersbach

Liebe Monika, lieber Michael,

Mit Bestürzung haben wir von den Verwüstungen erfahren.
Gerade fand unsere Vorstandssitzung statt und wir haben beschlossen,
dem »Ometepe-Projekt« 2.000€ zu spenden.

Nach Beratung sind wir von der Förderung als Mikrokredite abgegangen und stellen es Euch zur freien Verfügung. Sicherlich werdet Ihr in Erfahrung bringen, wie die Gelder eingesetzt werden.

Mit lieben Grüßen und alles Gute
Eure Ingrid

http://www.gummersbach.de/leben-in-gummersbach/gesundheit-und-soziales/fairtrade/weltladen.html

I N F O – A B E N D Thema: „Oikocredit und Fairer Handel – ein starkes Team“[pdf]

Austausch mit dem ver.di-Ortsverein Freiburg, dem Wiwili-Verein Freiburg und dem Ometepe-Projekt anlässlich einer Lesung mit Monika Höhn

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Nach einer freundlichen Begrüßung durch Werner Siebler vom ver-di Ortsverein Freiburg stellte Monika Höhn zunächst die Entwicklung und Arbeit des Ometepe-Projektes vor.

Wie wichtig der Austausch und die Kommunikation mit Nicaragua-Engagierten, Vereinen und Städtepartnerschaften ist, zeigte auch diese sehr gut besuchte Veranstaltung im Freiburger DGB-Haus am Mittwochabend. Zum zweiten Mal war Monika Höhn zu einer Lesung in Freiburg eingeladen, nachdem eine elfköpfige Freiburger Delegation mit Oberbürgermeister Dieter Salomon und Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, Vertretern des Gemeinderates sowie Marlu-Würmell-Klaus, Vorsitzende des Freiburg-Wiwili Vereins, im Februar 2014 in Nicaragua waren.

Mit der Stadt Wiwili im Norden des mittelamerikanischen Landes verbindet Freiburg nun seit 25 Jahren eine Städtefreundschaft. Die Delegation besichtigte insbesondere die im Rahmen der Städtefreundschaft angeschobenen Projekte zur Wasserversorgung, Schulbildung und Wiederaufforstung.

Bei den Besuchen de Städtepartnerschaft ist immer ein Besuch auf Ometepe eingeplant, bei dem die Delegation die Möglichkeit zum Besuch des Projektes und zu Gesprächen mit unseren Projektverantwortlichen nutzen.

Das Thema „Gewalt und sexueller Missbrauch“ – allgegenwärtig in Nicaragua und auf Ometepe – führte zu interessanten Diskussion insbesondere in Anwesenheit einer Nicaraguanerin, die Mitglied im Wiwili-Verein ist.

Einladungsflyer zur Veranstaltung

Beeindruckende Trauung von Emmanuel und Neema Ebotnchong-Mforsong

IMG_2312Über 200 afrikanische und deutsche Gottes­dienst­besucher­Innen fanden am 4. Oktober 2014 den Weg in die Bergneustädter Altstadtkirche anlässlich der Hochzeit von Neema und Emmanuel Ebotuchong-Mforsong, die von Pfarrer Schüttler getraut wurden.

Er hielt die Predigt über den Trauspruch aus dem biblischen Buch Ruth, den das Paar für sich ausgesucht hatte: „Wohin du gehst, dorthin gehe ich auch; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott.“

Mit Martin Weishaupt an der Orgel, dem Chor mit seiner Band Sauti Afrika & Sing4Joy Band und imposanten Liedvorträgen in Deutsch und Englisch freuten sich die Gäste über diesen lebendigen Gottesdienst, in dem geklatscht und gepfiffen wurde. Die Eheleute wünschten sich eine Fürbitte von Joachim Marticke und Michael Höhn.
Mit einem Friedensgebet von Franz von Assisi bedankte sich Michael Höhn. Mit afrikanischen Rhythmen wurden die beiden aus dem Gottesdienst begleitet.

IMG_2320IMG_2387Anlässlich des 20jährigen Bestehens des Ometepe-Projektes 2013 und zum Ometepe-Neujahrsempfang 2014 hatten Frauen der Afrikanischen Union Gummersbach für ein außergewöhnliches Buffet gesorgt – Neema war auch mit dabei.
Monika und Michael Höhn wünschten den beiden Frischvermählten – auch im Namen des Ometepe-Projektes – Gottes Segen und freuen sich schon jetzt auf eine neue Begegnung.
Die Kollekte war bestimmt für das Dietrich-Bonhoeffer-Haus, eine Einrichtung der Evangelischen Kirchengemeinde Bergneustadt für demente Menschen.

Ometepe im Frauenabendkreis Marienhagen

IMG_2422Erika Fuchs, Leiterin des Frauenabendkreises der Evangelischen Kirchengemeinde Wiehl-
Marienhagen, hatte zu einem Ometepe-Abend in die Gemeinde eingeladen.

Anhand eines Projektfilms, eines Büchertisches und verschiedener Anschauungsmaterialien wurden die Besucherinnen von Monika und Michael Höhn über das 21 Jahre lang existierende Projekt informiert.

Die Frauen bedankten sich mit einer besonderen Kollekte und sind gespannt auf weitere Veranstaltungen.

Begegnungsfest besonderer Art in der Ev. Kirchengemeinde Wiehl im Rahmen der Interkulturellen Woche

Zum Tag des Flüchtlings am 26. September 2014

„Wächst die Angst vor Asylsuchenden“, haben wir uns gefragt. 26-09-2014_IKW-Fluechtlingsgespraech-Wiehl_vma„Gibt es wieder Reden vom massenhaften Missbrauch des Asylrechts?“ Sind wir interessiert daran, ein fremdes Gesicht in unserer Stadt zu begrüßen oder macht uns ein Mensch Angst, der uns mit dunkler Haut und schwarzen Haaren begegnet? Viele Fragen standen im Raum und so führten

Monika und Michael Höhn durch einen Begegnungsabend besonderer Art, der zum Tag des Flüchtlings im Rahmen der Interkulturellen Woche im Ev. Gemeindehaus der Kirchengemeinde Wiehl stattfand. Eingeladen waren Nachbarn, Presbyter, Kirchgänger und solche, die mit Kirche wenig zu tun haben – alle, die an den Menschen, die aus ihren Herkunftsländern fliehen mussten, interessiert sind.

Das Thema der Interkulturellen Woche Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern hatte sich geradezu angeboten, den Gedanken konkret umzusetzen und eine solche Begegnung zu nutzen. Zur großen Freude der Organisatoren kamen mehr als 70 Menschen zusammen.

Deutsche Interessierte, Asylsuchende aus Waldbröl mit Dieter Brüser vom Freundeskreis Asyl. Er berichtete über die Situation in Waldbröl und die Flüchtlinge, die in Waldbröl untergekommen sind: Menschen aus Syrien, Albanien, Guinea, Iran, dem Sudan. Mit insgesamt 10 Flüchtlingen besuchten sie das Flüchtlingsgespräch in Wiehl.

Nach der Begrüßung durch Michael Höhn informierte Sozialarbeiter Konrad Gerards über die Situation der Flüchtlinge in Wiehl. Ingesamt leben etwa 100 Flüchtlinge in Wiehl – Asylbewerber und anerkannte Flüchtlinge – aus Guinea – Westafrika, Pakistan, Bangladesh, Eritrea, Marokko und Algerien. 40 von ihnen wohnen in der Friedhofstraße. Einige Flüchtlinge sind in Bielstein untergebracht, andere leben in Privatwohnungen in Wiehl, Bomig und Bielstein.

Der WDR-Film, in dem die Reise von Monika Höhn und Jörg Decker 1993 und ihre Verhaftung im kurdischen Teil der Türkei gezeigt wurde, verdeutlichte noch einmal die Situation der Menschen, die damals in der Bielsteiner Burg untergekommen waren und inzwischen anerkannt unter uns leben.

Auch ein kurzer Film, den der 13jährige Marc Leon Bettermann bei seinem Besuch mit seinen Großeltern Monika und Michael Höhn in der Unterkunft gedreht hatte, gab einen kleinen Einblick in die Unterkünfte an der Friedhofstraße.

Viele Asylsuchende von damals, denen Monika Höhn Sprachunterricht gegeben hatte, sind aus unserem Stadtbild nicht mehr wegzudenken – vor allem ihre gut besuchten Imbissstuben. Katja Celik – vor 19 Jahren in der Ev. Kirchengemeinde Wiehl konfirmiert – ist mit dem Besitzer des Wiehler Weiher Snacks Cetin Celik verheiratet. Die kurdische Familie Celik lebt seit mehr als 20 Jahren in Wiehl. Katja und Cetin haben heute drei gemeinsame Kinder und Katja beherrscht die türkische Sprache perfekt. Sie sorgte mit ihrer Schwägerin Esra für ein wunderbares türkisches Buffet, an dem sich auch junge türkische Frauen aus der Moscheegemeinde in Waldbröl beteiligten, die gerne den Wiehlpark besuchen. Eine albanische Flüchtlingsfrau aus Wiehl hat ebenfalls zu den köstlichen Leckereien beigetragen.

Zu den ehemaligen Flüchtlingen gehört auch Kadri Karagöz, Besitzer der Imbissstube gegenüber dem Rathaus, dessen Tochter im kommenden Jahr ihr Abitur am Bonhoeffer-Gymnasium in Wiehl absolvieren wird. Seine Frau Sunay hatte gerade an einer Ausstellung mit Künstlern mit Migrationshintergrund im Rahmen der Interkulturellen Woche am Kaufmännischen Berufskolleg in Gummersbach teilgenommen.

Das erfreuliche Ergebnis dieses wirklich gelungenen Abends: Solche Begegnungen sollten wiederholt werden, bei denen sich Menschen aus fremden Kulturen kennen lernen können.

Spontan fand sich eine junge Germanistik-Studentin bereit, Sprachunterricht zu erteilen. Die Überlegungen dazu sind bereits angelaufen. Dr. Tim Lindfeld vom Katholischen Bildungswerk hat die finanziellen Möglichkeiten dazu angeboten und die Ev. Kirchengemeinde soll angesprochen werden, um Räumlichkeiten dafür zur Verfügung zu stellen. Ein rundum erfreulicher Abend der eindeutig im Licht des Mottos der IKW stand:

Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern.

Ometepe im Frauen-Abendkreis in Bielstein

FotoDas Pfarrer-Ehepaar Sonnenberg hatte Monika und Michael Höhn zu einem Ometepe Abend in ihren Frauen-Abendkreis in das Ev. Gemeindehaus Wiehl-Bielsten eingeladen.

Nach dem Film, den der Evangelienrundfunk über das Ometepe-Projekt gemacht hatte, kam es zu einem anregenden Gespräch über die Insel und ihre Bewohner.

Dona PaulitaAuf besonderes Interesse stießen die von Dona Paulita hergestellten Kalebassen aus dem ärmsten Dorf San Marco, mit deren Verkauf die Arbeit der über 80-jährigen Frau unterstützt wird.

Benefiz-Konzert in Dortmund

_DSC4454Vollbesetzte Ev. St. Marien-Kirche in Dortmund zum Benefizkonzert mit dem Bläserorchester AufWind für das Ometepe-Projekt Nicaragua.

Mit einem solchen Erfolg hatte Dr. Susanne Lindner, Ärztin und seit vielen Jahren ehrenamtliche Mitarbeiterin im Ometepe Projekt nicht gerechnet. Die St. Marienkirche war zu ihrer großen Freude bis auf den letzten Platz belegt. Mit einem abwechslungsreichen Programm gab es am Sonntag, dem 21. September um 17 Uhr ein Konzert mit 40 Musikerinnen und Musikern. … weiterlesen →