Pflanzenprojekt mit Kindern und Eltern

In der Schule »La Esperanza«
Von Martha Hernández

Heute haben wir Gott sei Dank mit dem Bildungsprojekt begonnen:

Wir haben Bäume mit Heil- und Zierpflanzen gepflanzt und dabei Recyclingmaterial, wie Reifen und Bambusrohr, verwendet. Mit dem Ziel, dass die Kinder lernen, die Natur zu lieben und von den Heilpflanzen in ihrem Leben zu leben.
Die Eltern sind immer bereit, bei allen Schulaktivitäten unterstützend mitzuwirken, und die Kinder helfen gerne den Lehrkräften und ihren Eltern!

Es wird Sábila (Aloe vera) gesät und Zitronengras!
Die Eltern sind immer bereit, bei allen Schulaktivitäten unterstützend mitzuwirken.

Die Reifen werden mit Erde gefüllt, anschließend pflanzen wir die Pflanzen ein.

Emotionen und Gefühle fördern in der Vorschule

Von Mercedes Hernández

Ich schicke Euch Bilder von Arbeiten, mit denen die Kinder mit durchpausen auf einem Blatt arbeiten. Für 3-Jährige, um die Feinmotorik in ihren Fingern zu entwickeln; zu lernen, den Bleistift zu benutzen, Kleben und Malen für 4-Jährige, und Zeichnen und Malen für 5-Jährige, die unabhängiger sind.
Und es ist gut, ihre Emotionen und Gefühle für eine bessere Entwicklung ihres Lernens zu stimulieren.

Aus der Vorschularbeit

von Mercedes und Martha Hernanández

Heute haben wir den Unterricht am Strand gemacht. Damit die Kinder Spaß und Freude haben und die Probleme, die sie zu Hause haben, vergessen. Wir brauchen gesunde Kinder – stark und glücklich.

Ich sende Euch außerdem Fotos von meiner Klasse: Die Räume meiner Vorschule, die Kinder auf dem Weg – eine kleine Exkursion zu den Räumen des Zentrums – wie der Besuch der Ärztin, der Klinik, die Apotheke, und CET.
Wir erklären den Kindern die Funktionen der einzelnen Arbeitsbereiche.

Heute haben wir in der Vorschule gefeiert, ein neues Mädchen hat beschlossen, seinen Geburtstag mit seinen Klassenkameraden zu feiern. Meine Kinder waren sehr glücklich, diesen angenehmen Moment als Schulfamilie zu teilen. Dank Gott üben die Kinder die geistigen und moralischen Werte in der Klasse, zeigen ihre Zuneigung, Liebe und Zärtlichkeit untereinander. Dank Gott unterstützen die Eltern ihre Kinder, und ihre Wünsche als Kinder werden respektiert. Die Treffen mit den Eltern helfen sehr, zu reflektieren und den Eltern,liebevoller und kommunikativer mit ihren Kindern umzugehen und vor allem, ihnen Vertrauen ineinander zu geben, damit sie eine geeintere und glücklichere Familie sein können. Ich schicke Ihnen Fotos von der Party.

Geburtstagsfeier in der Vorschule

Information der Lehrerin Martha Hernández:

Ich vertraue auf Gott, dass Sie alle gesund sind.
Hier wird immer mit viel Liebe für die Kinder gearbeitet.
Ein Kind überraschte uns – der kleine Junge wurde vier Jahre alt – indem er seinen Geburtstag in der Schule feierte. Die Eltern kamen mit 2 Kuchen, die ihr Kind mit seinen Freunden in der Schule teilen wollte und es war eine Überraschung für alle. Alle waren sehr glücklich.
Ungeachtet der Situation. Wir haben immer die Unterstützung der Eltern und sie sind stolz darauf, ihre Kinder in dieser La Esperanza Schule zu haben.

Gold für Ometepe

Liebe Freundinnen und Freunde von Ometepe,
Wir freuen uns über das Ergebnis der Zahngoldaktion für Ometepe, die wir seit vielen Jahren durchführen. Oberbergische Zahnärztinnen und Zahnärzte haben sich mit ihren Patienten auch diesmal wieder beteiligt.
Die beachtenswerte Summe von 13.166,60 € ist auch diesmal – trotz Corona – wieder zusammengekommen.
Dafür danken wir allen Patientinnen und Patienten, die sich daran beteiligt haben.


Die Zahngoldaktion würden wir gerne ausweiten. Deshalb unsere Bitte an Sie und Euch alle: Vielleicht ist auch Euer Zahnarzt bereit, das Zahngold von Patienten für das Ometepe-Projekt zu sammeln.
Zum Auslegen der Informationsmaterialien in den Arztpraxen sind wir gerne bereit, einen unserer Bildbände zu Nicaragua kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
Zum Jahresende fragen wir dann in der Praxis nach und holen das Zahngold ab und/oder verschicken es an die Adresse von Frau Dr. Elke Alberts.


Ein wenig Arbeit ist damit verbunden, aber wir scheuen uns nicht, alle nur denkbaren Möglichkeiten zu nutzen, um weiterhin um Spenden zu werben.
Nach nunmehr 28 Jahren Projektarbeit ist dies auch für die Zukunft weiterhin eine Möglichkeit, „unseren Kindern“ auf Ometepe, insbesondere denen mit Behinderungen, die Möglichkeit zu geben, auf dem Festland einen Neurologen zu besuchen.

Herzliche Grüße aus dem oberbergischen Wiehl.
Monika und Michael Höhn

Herzliche Grüße vom »Eine-Welt-Kreis Trinitatis«

Das Projekt OMETEPE – Rückblick und Hoffnung.

Seit mehr als 30 Jahren ist unser Eine-Welt-Kreis Trinitatis in Münster aktiv im Fairen Handel. Die Gemeinde hat uns dafür im Vorraum der Trinitatiskirche einen eigenen kleinen Laden zur Verfügung gestellt. Wir arbeiten ehrenamtlich und über den Verkauf fair gehandelter Waren hinaus war und ist es uns immer auch wichtig, mit Partnern in der Einen Welt Verbindung zu haben.

Im Jahr 2012 haben wir durch eine persönliche Bekanntschaft von dem Ometepe-Projekt Nicaragua erfahren. Wir haben zu den Initiatoren des Projekts, Monika und Michael Höhn, Kontakt aufgenommen, denen in diesem Jahr für ihre Arbeit in Nicaragua auch das Bundesver­dienst­kreuz verliehen wurde. Nach gründlichen Recherchen haben wir entschieden, von da an die Erlöse aus unserem Laden einzig nach Ometepe gehen zu lassen. Unserem Wunsch, in erster Linie die Behindertenarbeit zu unterstützen, wurde gerne entsprochen. Es gelang uns, das Projekt in unserer Kirchengemeinde bekannt zu machen: In Gottesdiensten, bei der Gemeindeleitung, an Gemeindefesten, durch persönliche Gespräche. Dabei war die Vorstellung, im Rahmen unserer Möglichkeiten konkrete Hilfe leisten zu können, sehr nützlich. Vor allem überzeugte der Grundgedanke, dass die auf der Insel lebenden Menschen in Nicaragua nicht in erster Linie nur finanzielle Unterstützung erhalten, sondern dass sie ermutigt werden, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen.
Zu einem besonderen Ereignis wurde eine abendliche Lesung Monika Höhns aus ihren OMETEPE – Büchern und am folgenden Sonntagmorgen die Predigt von Michael Höhn in unserer vollen Trinitatiskirche. Bei einem unserer Besuche in Wiehl lernten wir Mitarbeiter des Projekts aus Deutschland und aus Nicaragua kennen, u.a. die Psychologin Karla Varela, die mit traumatisierten Frauen auf der Insel arbeitet. Durch die laufenden Informationen, Videos und Briefe sind uns aber auch die anderen Mitarbeitenden vertraut geworden.

Wir sind dankbar dafür, dass uns das Ehepaar Höhn offen und ohne jede Schönfärberei über Erfolge, aber auch über Misserfolge der Projektarbeit auf dem Laufenden hält. Es ist uns sehr wichtig, unseren Kunden darüber berichten zu können und immer wieder zu betonen, dass der Erlös, den wir erwirtschaften, OMETEPE zugutekommt. Wir machen Neukunden auf unsere OMETEPE- Faltblätter aufmerksam und verfassen Artikel für das Gemeindeblatt. Wenn wir zusammen mit der befreundeten katholischen Fairhandelsjugend der benachbar­ten Hl.-Geistkirche mit einem Infostand auf dem Wochenmarkt sind, ist selbstverständlich OMETEPE immer auch Thema.

Wir verfolgen aufmerksam die besorgniserregende Entwicklung in Nicaragua. Umso mehr hoffen wir, dass sich das OMETEPE-Projekt weiter entwickeln kann. Gerne werden wir es weiter nach Kräften unterstützen.

Marianne Kattentidt
Eine-Welt-Kreis Trinitatis, Münster
Im Februar 2021