Einladungen zu Buchpräsentation und Lesung

Liebe Freundinnen und Freunde,

die bevorstehende Weihnachtszeit mit Feiern, Einladungen, Einkäufen und Vorbereitungen ist bei vielen schon in Planung und die Termine werden dichter.
Wer es trotzdem schafft und Lust hat,
am Montag, dem 11. Dezember um 19:00 Uhr zur Präsentation unseres neuen Buches ins evangelische Gemeindehaus nach Wiehl zu kommen, den möchten wir hiermit herzlich einladen.

Unser „Wiehlbuch“ ist fertig. Gewinne beim Verkauf des Buches, das 368 Seiten umfasst und 19€ kostet, fließen auch hier wieder in unsere Projektarbeit nach Ometepe. Buchvorbestellungen nehmen wir gerne an. Die Bücher werden am 11.12.2017 bei der Präsentation verkauft.

Lesung am 22.11.2017
Wer sich noch gerne am kommenden Mittwoch, 22. November 19:00 Uhr, zu einer musikalischen Lesung im Victor´s Residenz Hotel in Gummersbach anmelden möchte, ist hiermit auch noch einmal sehr herzlich eingeladen. Weitere Infos könnt ihr dem Flyern entnehmen.

Mehr über die Kommunalwahlen in Nicaragua am 5. November 2017 und eine Einschätzung der Wahlbeteiligung könnt ihr auf der Homepage von Amerika21.de erfahren.

Euch allen ein erholsames Wochenende und herzliche Grüße von uns beiden

Monika und Michael Höhn

Buchempfehlung

Wir möchten wieder einmal eine unbedingte Buchempfehlung aussprechen –
Nicaragua – Die privatisierte Revolution

Im Frühjahr waren der Autor Hannes Bahrmann mit dem Verlagsleiter Christoph Links zur Recherche für dieses Buch in Nicaragua und auch auf der Insel Ometepe.
Hannes Barmann ist 1952 geboren und studierte Latein­amerika­wissenschaften und allgemeine Geschichte in Rostock. Er war als Journalist bei Nachrichtenagenturen, Zeitungen, Radio und Fernsehen; außerdem Autor von Sachbüchern zur Wende in der DDR und der Geschichte Lateinamerikas. Er arbeitete in den 1980er Jahren in Nicaragua als Berater der UNESCO, war Wahlbeobachter 1990 und reiste 2017 durch das Land.
Wir haben uns natürlich sehr darüber gefreut, dass er nicht nur mit unserem Projektleiter Alcides Flores reden konnte, sondern auch das Ometepe Projekt als ein besonders langlebiges Projekt beschrieben hat. Wir betrachten dieses Buch als ein Muss, wenn man die Zusammenhänge über die dramatischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte und die aktuelle Lage im Land verstehen will.

Nachrichten vom Ometepe-Projekt

Offenes Treffen Ometepe – Wirbelsturm Nate – Ometepe-Gottesdienst – Praktikantinnen auf Ometepe

Letztes »Offenes Treffen Ometepe« 2017 mit einer großartigen Überaschung

Über 30 Freundinnen und Freunde waren wieder zusammengekommen, um sich über die Neuigkeiten im Ometepe-Projekt zu informieren. Durch die inzwischen gute Kommunikation und der ausgebauten Elektrizität erreichen uns Neuigkeiten in kurzer Zeit. Und so erhielten wir Fotos von den verschiedenen Aktivitäten: dem Tag der Alphabetisierung, der ersten Bildungskonferenz auf der Insel, auf der sich Lehrer der verschiedenen Schulen über neue Lernmethoden austauschten.

Ein sehr informativen Film über die Arbeit mit Kindern mit Behinderungen in unserem Zentrum, dem CET, wurde gezeigt, den Kerstin Gaden und Jürgen Neubert bei ihrem letzten Aufenthalt gedreht hatten. Und es gab verschiedene Neuanschaffungen, die für die Kinder in der Physiotherapie hilfreich sind.

Es gab wieder ein abwechslungsreiches Mitbring-Buffet und eine wunderbare Überraschung zum Schluss: Die Eheleute Stockdreher aus Köln, die selbst ein Kind mit Behinderung haben, hatten erneut eine großzügige Spende von 6.000€ an den Evangelischen Kirchenkreis An der Agger für Ometepe überwiesen. Mit dieser Spende ist auch wieder der Transport für mehrere Kinder zur neurologischen Untersuchung zum Festland nach Managua gesichert.

Wirbelsturm Nate betraf auch Ometepe

Dr. Jorge Quintana hatte uns geschrieben:
Herzliche Grüße aus Ometepe. hier hatten wir einige Probleme, wie auch in vielen Teilen von Nicaragua, die durch den Wirbelsturm Nate verursacht worden sind. Auf Ometepe gab es keine Toten, im ganzen Land waren es 15. In Santo Domingo hatten wir für vier Tage keinen Strom. Viele Bäume sind umgestürzt und die Bananenplantagen sind quasi ausradiert. Bei einer Gesamtzahl von circa 3500 manzanas schätzt man, dass etwa 3000 manzanas zerstört worden sind.
Die Situation für die Bauern ist sehr schwierig, weil der Bananenanbau die finanzielle Haupteinnahmequelle ist. Die anderen Kulturen – Reis Bohnen und Mais – sind hauptsächlich für den Eigenkonsum gedacht. Wir überlegen, welche Aktionen EICAO unternehmen kann, um ihren Mitgliedern zu helfen. Noch einmal viele Grüße.
Jorge

Traditioneller Ometepe-Gottesdienst

Der traditionelle Ometepe-Gottesdienst fand dieses Jahr am 10. September statt. Das im Rahmen des Gottesdienstes mit Blumen geschmückte Kreuz ging im Anschluss an den Gottesdienst in das Wiehler Johannes Hospital.

Praktikantinnen auf Ometepe

Paula Horstmann hat ihr FSJ am 1. September nach einem Jahr beendet. Wir danke ihr sehr für die geleistete Arbeit! Elisabeth Alberts ist nun seit zwei Monaten als Praktikantin auf Ometepe und fühlt sich sehr wohl!

Schulfest und Tag der Alphabetisierung im September 2017

Auch in diesem Jahr wurde in der Schule »La Esperanza« wieder ein Schulfest gefeiert. Es fand am 8. September statt, dem Tag der Alphabetisierung. Mercedes – Lehrerin in der Vorschule schreibt dazu:

[es] „En esta actividad se celebraba el día de la Alfabetización y mis niños representaban la flor de sacuanjoche como símbolo nacional; un héroe Nicaragüense como Rafael a Herrera; la cultura como el cacique Nicarao; la Diosa del maíz; deporte como fútbol béisbol y danza folklórico y disney sirenita. Los padres siempre apoyando a sus hijos.“
[de] „Bei unseren Aktivitäten wurde der Tag der Alphabetisierung gefeiert und meine Schulkinder repräsentierten die Blume der Sacuanjoche als nationales Symbol; einen nicaraguanischen Helden wie Rafael Herrera; die Kultur in Form von Häuptling Nicarao; die Göttin des Mais; Sport wie Baseball, Folklore Tanz und Disneys Meerjungfrau.

Die folgenden Fotos zeigen die Kinder in ihren prächtigen Kostümen, vielen Dank an Mercedes und an Ursula, welche die unzähligen Fotos vorsortiert hat! … weiterlesen →

Von Wiehl nach Ometepe/Nicaragua

Monika Höhn, Elisabeth Alberts und Michael HöhnElisabeth Alberts hat gerade ihr Abitur im Wiehler Bonhoeffer-Gymnasium mit Erfolg geschafft. Ein neuer, spannender Abschnitt beginnt für sie nun im Ometepe-Projekt Nicaragua. Sie wird dort als Praktikantin bis Dezember diesen Jahres Erfahrungen sammeln und anschließend Medizin studieren.

Dr. Elke Alberts 1997 auf Ometepe„Wir freuen uns sehr,“ sagen die Initiatoren des Projektes, Monika und Michael Höhn, zu ihrer Entscheidung. Mit Elisabeth hat nun die nächste Generation Interesse hat, das Projekt kennen zu lernen.“ Die Höhns erinnern sich noch gut daran, als ihre Mutter, die Zahnärztin, Dr. Elke Alberts aus Wiehl, vor rund 20 Jahren den Wunsch hatte, auf Ometepe zu praktizieren. Sie arbeitete nicht nur gemeinsam mit ihren nicaraguanischen Kollegen, Dr. Melida Luna und Dr. Aysar Flores, sondern schrieb auch an ihrer Doktorarbeit am Strand von Santo Domingo. Damals noch unverheiratet und kinderlos.

Elisabeth Alberts vor dem Abflug nach NicaraguaTochter Elisabeth freut sich auf die neue Herausforderung, das Entwicklungsland Nicaragua und die ganz andere Welt kennenzulernen, von der sie aus den Erzählungen ihrer Mutter und verschiedenen Veröffentlichungen von Höhns bereits gehört hat.

Ometepe-Gottesdienst 2017


Auch dieses Jahr laden wir wieder herzlich zum
Ometepe-Gottesdienst am Sonntag, dem 10. September 2017, 10:00 Uhr
in die Evangelische Kirche Wiehl ein.

Es wirken mit:
Theresa Hellwig und die Gruppe Zanate
Neema Akou
Marianne Orendi, Orgel
Michael Höhn, Pfarrer i.R.

Die Kollekte ist für Ometepe bestimmt.
Anschließend ist die Gemeinde herzlich eingeladen zu Essen und Trinken ins Ev. Gemeindehaus, Schulstraße.

Neuigkeiten aus Ometepe

Regelmäßig erhalten wir Fotos und kurze Berichte von der Insel, die uns an den aktuellen Entwicklungen teilhaben lassen.
Die Lehrerinnen Mercedes und Martha sind ganz stolz auf ihre Kinder der Preescolar! Die Kinder lernen die Zahlen mit Flaschenverschlüssen, die sie selbst an ordnen.