Imbissabend der Siebenbürger Sachsen mit Lesung, Film und Diskussion

„Dass die Siebenbürger Sachsen zu feiern verstehen, mit reichhaltigem Essen und Trinken, das haben wir schon bei unserer ersten Reise in den 70er Jahren nach Transsilvanien erfahren,“ sagte Monika Höhn in ihrer Ansprache im Bielsteiner Gemeindehaus.
Sie bedankte sich für die Einladung durch Agathe Wolff, der Vorsitzenden der Siebenbürgischen Kreisgruppe Wiehl/Bielstein zum Vortrag „ Mit Menschen unterwegs“, bei der die Begegnungen auf Ometepe mit den Einheimischen für sie und ihren Mann Michael im Mittelpunkt standen.

Rund 50 Männer und Frauen lauschten dem Vortrag und sahen den Projektfilm „Gott sei Dank“.

Ein wunderbares Buffet erwartete die Anwesenden mit siebenbürgischen Krautwickeln und anderen Spezialitäten.
Und es gab wieder ein Honorar, das ebenso wie der Verkauf von Büchern der Höhns für die Arbeit für Kinder mit Behinderungen auf das Konto des evangelischen Kirchenkreises überwiesen werden konnte.

Präventionstag sexualisierte Gewalt gegen Kinder – Lesung und Gespräch

 

Der SKMF (Sozialdienst katholischer Männer und Frauen) hatte Monika Höhn zur Lesung und Diskussion aus ihrem Buch „Wir sind dabei Geschichte zu verändern – Frauen in Nicaragua“ eingeladen.

Auf Ometepe gibt es nach wie vor zahlreiche junge Mütter – oft nicht älter als 15 Jahre. Sexualisierte Gewalt und sexueller Missbrauch sind kein Einzelfall. Viele Frauen schweigen ihr Leben lang und die Täter werden niemals zur Rechenschaft gezogen.
Brigitte Hausschild von der Organisation „Wildwasser – Aguas bravas“ in Managua hatte u. a. über ihre schwere Arbeit in den Selbsthilfegruppen in dem o.g. Buch berichtet, in dem betroffene Frauen das Erlebte verarbeiten und sich gegen die patriarchalen Strukturen des Landes stark machen können. Die gesellschaftliche Rolle der Mädchen und die vorherrschende Meinung, dass sexueller Missbrauch eine private Angelegenheit sei, gilt es zu enttabuisieren. Für die Ärzte und Projektmitarbeiterinnen bedarf es guter Fortbildungen, um ihre Erfahrungen entsprechend weiterzugeben. Auch auf Ometepe besteht dazu nach wie vor großer Bedarf. So wurden in diesem Gespräch viele Gemeinsamkeiten bzgl. des Missbrauchs von Macht in Deutschland und Nicaragua deutlich.

Monika Höhn

Ometepe beim Weltkindertag im Wiehlpark

Bei strahlendem Sonnenschein im Wiehlpark konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ometepe Projektes ihre Arbeit im Projektzentrum auf der Insel Ometepe vorstellen. Bürgermeister Ulrich Stücker begrüßte sie alle und konnte sich anhand der Fotopräsentation über die Kinder mit Behinderungen einen Eindruck über ihre Situation im zweitärmsten Land Mittelamerikas verschaffen. Auch anhand der inzwischen 8 (zum Teil Deutsch/ Spanisch) erschienenen Bücher der Autoren Monika und Michael Höhn aus der seit 26 Jahren bestehenden Arbeit des Projektes. Der von Ursula Blonigen verkaufte Modeschmuck ergab eine erfreuliche Summe von 230€ für die Arbeit im Behinderten Zentrum.

Fotos: Vera Marzinski (zwei Fotos), Monika Höhn

Ometepe-Gottesdienst

am Sonntag, dem 15.9.2019 um 10 Uhr findet unser traditioneller Ometepe-Gottesdienst in der Wiehler Kirche statt,  zu dem wir noch einmal herzlich einladen möchten.
Pfr.i. R. Michael Höhn und die Gruppe Sauti Afrika werden den Gottesdienst gestalten.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.
Freundliche Grüße im Namen des Fachausschusses Ometepe
Monika Höhn

Eltern der Kinder mit Behinderungen aus Ometepe


schreiben uns den nachfolgenden Brief:

Unendlicher Dank!

Wir, die Eltern der Familien, die wir Erfahrungen machen konnten, spezielle medizinisch-technische Hilfe zu erhalten sowie den Transport und Geld fürs Essen, in all der großen Problematik welche das Land durchströmt, danken dem Projekt Ometepe-Deutschland, allen Helfer, die es mit dieser selbstlosen Hilfe ermöglichen, dass unsere Kinder mit verschiedenen Mängeln und Krankheitsbildern, verursacht durch neurologische Krankheiten, Fortschritte machen durch Behandlung von Ärzten, Lehrern und Psychologen.

Unserer besonderer Dank gilt Ing. Alcides Flores, der die Arbeitsgruppe auf der Insel Ometepe koordiniert, der Akademikerin Eveling Saballos, , der Lehrerin Minerva Espinosa, Frau Luz Marina Lopez und dem gesamten Personal des Projektes Ometepe-Deutschland in Playa Santo Domingo, Altagracia Insel Ometepe.

Ohne Euch könnten wir unseren Kindern keine qualitative medizinische Behandlung ermöglichen, um die Zukunft auf bessere Weise zu konfrontieren.

(Psalm 116 – 10 und 11) Ich hatte Glauben auch wenn ich sagte: Mein Kummer ist sehr groß! Ich war so verzweifelt, dass ich ausrief: Es gibt niemanden, der vertrauenswürdig wäre !

Danke, möge Gott alle segnen…

 

Eine „Traufe“ in Wiehl (Trauung und Taufe)

Unser herzlicher Dank an Carolin und Daniel Köpplin anlässlich ihrer Hochzeit und zur Taufe ihrer kleinen Tochter Luci, die Michael Höhn gerne übernommen hat.
Die Kollekte anlässlich ihres Festes hatten die beiden für die Projektarbeit auf Ometepe bestimmt. Wir wünschen allen Dreien einen guten Weg in ihre gemeinsame Zukunft!

Bericht aus der Vorschule

Selbstgemachte Sanduhren, Handys aus Pappe, Erkennen der geometrischen Figuren.
Neuigkeiten aus der Vorschule von Martha und Mercedes Hernandez.

„Wir vertrauen immer auf Gott und sind bei guter Gesundheit. Wir hatten eine Woche Urlaub. Wir sind zurück zu unserer Arbeit mit den Kindern. Dies sind Arbeiten, die mit Hilfe der Eltern durchgeführt wurden. Wir messen die Zeit mit Sanduhr. Hergestellt aus Flaschen und Sand. Dies ist ein geometrischer Körper. Es ist eine Kugel und ein Zylinder.

Mercedes schreibt: „Ich war eine Woche lang in der Ausbildung und bin sehr gut mit der Arbeit des
Bildungsministeriums zurecht gekommen. Es ist eine Klasse der Veränderungen, die sich im Laufe
der Zeit ereignet haben, bevor sie zur Zeit der Sonne gegangen sind, dann haben Wissenschaftler
die Sanduhr entdeckt und jetzt wird die Schnur-Uhr verwendet.
Die Zeit und ihre Eltern werden in die Arbeit der Kinder integriert,
um besser zu lernen.