Lebkuchenverkauf im Biomichl

Grüß Gott Familie Höhn,

alle Jahre wieder und so auch diesen Advent, haben wir für Euer Projekt gebacken. Dank der großzügigen Warenspende unserer Lieferanten, haben wieder sechs Frauen vom Biomarkt Biomichl viele Lebkuchen produziert. Wie immer, gab es schon im Vorfeld Nachfragen, wann es denn die Lebkuchen wieder gibt. Am Freitag vor dem ersten Advent war es soweit und wir haben ca. 350 für 2.-€ das Stück verkauft. Momentan spenden unsere Kunden noch die Leergutbons für Euer Projekt und so werde ich noch diese Woche 1100.-€ an Euch überweisen.
Ich verfolge immer auf Eurer Homepage die Entwicklung des Projekts und mit Sorge die Geschehnisse in Nicaragua. Nicht zuletzt deshalb ist es mir ein Herzensanliegen, einen kleinen Beitrag zu Eurer großartigen Arbeit zu leisten. Vielen Dank auch von uns, dass Ihr das nun schon so viele Jahre macht. 

Wir werden Euch treu bleiben und 2019 zum 10. Mal mit Lebkuchen uns und Euch eine kleine Weihnachtsfreude bereiten.

Gesegnete Weihnachten wünscht das Biomichl Team
Herzliche Grüße 
Conny Lochmann

Dank unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Ometepe zum Weihnachtsfest und dem Jahresabschluss

Notizen zur Purisima Virgen Guadelope, dem Schulabschluss und der Mitarbeiterfeier in Santo Domingo.

Das Jahr geht dem Ende zu. Von einem Abschiedsessen der MitarbeiterInnen aus Klinik, Schule und unserer Behinderteneinrichtung erhalten wir die nachfolgende Mitteilung von unserer Zahnärztin, Dr. Melida Luna: „Wir verabschieden unsere Mitarbeiter in die Ferien und dieses Zusammensein ist euch gewidmet,“ schreibt sie per whatsApp. „In diesem Jahr fällt die purisima anders aus als als sonst,“ informiert uns Sonia Kofler. „aufgrund der traurigen Situation können wir keine Spielsachen und Geschenke an die Ärmsten verteilen, wie es sonst zu diesem Fest möglich war, trotzdem haben wir ein wenig gefeiert!“
Und die Tochter einer Mitarbeiterin schreibt: „Weihnachten ist nicht fröhlich wie in den anderen Jahren. Menschen haben Angst, nachts auf die Straße zu gehen. Die Situation hier auf der Insel ist unverändert, wir sind sehr traurig, da es keinen Tourismus, also keine Arbeit und kein Einkommen gibt. Trotzdem geben wir die Hoffnung nicht auf wegen der unerwarteten Situation des Landes!“

Aus unserer Vorschule schreiben die Erzieherinnen Martha und Mercedes: (Auszüge) (…) Wir haben das Schuljahr, dank Gott, bereits sehr gut abgeschlossen. Don Alcides nahm an der Abschlussfeier statt und fand sehr nette Worte aus dem Projekt. Die Promotion war dem Projekt Ometepe-Alemania gewidmet. Die Eltern schätzten jede Unterstützung, die sie den Kindern schenkten, und beteten für Ihre Gesundheit, damit sie weiterhin den Bedürftigsten und den Kindern auf Ometepe helfen können. Heute habe ich alles, was ich erreicht habe, Gott und Ihnen zu verdanken. Vielen Dank! Herzliche Umarmungen von Martha.
Und auch die Erzieherin Mercedes bedankt sich für die Hilfe: “Wir hoffen und beten zu Gott, dass Frieden eintreten möge, damit Sie uns alle wieder besuchen können.“

Von Monika Höhn 13.12.2018

Fliegende Nikoläuse und großzügige Spender

Realschule Gummersbach-Hepel spendet den Erlös aus dem Dezemberabend in Höhe von 2670 Euro an das OMETEPE-Projekt.

Wenn Ende November die Tage dunkler werden, wird es Zeit an OMETEPE zu denken und den Dezember-Abend auszurichten. Viele Akrobaten, Schauspieler, Sänger und fleißige Handwerker der Realschule Gummersbach-Hepel legten sich in den letzten Wochen ins Zeug, um Eltern, Tanten, Onkel und natürlich Großeltern zu begeistern. Am Dezemberabend wurde ein spannendes Bühnenprogramm aus vielen Auftritten der Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 und 6 aufgeführt, umrahmt von einem bunten Basar, auf dem die kreativen, handwerklichen Leistungen zur Geltung kamen und reißenden Absatz fanden. 500 Gäste zeigten sich gerührt von den Darbietungen auf der Bühne. Die Menschen auf der Insel Ometepe in Nicaragua sollten wieder ein neues, festes Haus von unseren Spenden errichten können. Unser Ziel war es, dafür 2000,- € zusammenzubekommen. Der Erlös des Basars und die vielen kleinen und großen Spenden unserer Besucher überschritten den Betrag bei weitem!
Die Realschule Gummersbach-Hepel hat am Dezemberabend 2018 einen Betrag in Höhe von 2670 Euro durch Verkäufe und Spenden eingenommen, die an das OMETEPE-Projekt gespendet werden. Vielen Dank an alle Schülerinnen und Schüler, die etwas auf der Bühne aufgeführt und damit die Herzen der Zuschauer erobert haben, vielen Dank an alle, die etwas hergestellt und zum Verkauf angeboten haben, vielen Dank an alle, die für das leibliche Wohl gesorgt haben, vielen Dank an alle Lehrerinnen und Lehrer, die Beiträge eingeübt, Verkaufsartikel mit Schülern produziert und  Essen/Getränke verkauft haben. Vielen Dank an alle Eltern für ihre großzügigen Spenden.
Angela Harrock
Schulleitung
Städt. RS Gummersbach-Hepel

Ometepe auf dem 36. Wiehler Weihnachtsmarkt am 8./9.12.2018

Zwischen den 40 verschiedenen Ständen auf dem Wiehler Weihnachtsmarkt und einer „Lebenden Krippe“ im alten Kurpark gab es in diesem Jahr zum ersten Mal einen kleinen Bücherstand für Ometepe.
Wegen der heftigen Regengüsse „flüchteten“ die Besucher in das Rathaus, das in ein „Weihnachtshaus“
verwandelt worden war. So gab es zahlreiche Begegnungen am Ometepestand, neue Vernetzungen und
interessierte Gespräche über die aktuelle Situation in Nicaragua und die Projektarbeit bei Monika
und Michael Höhn.
Danke an Christa Arndt, Corinna und Ursula Blonigen, Karla Gaisbauer, Jürgen Neubert, Rosemarie Pavlidis, Hashem Alsheter aus Syrien und Samira Ibrahim aus Somalia, die sich an diesem Wochenende beteiligt haben.

Erfreuliche Spende für Ometepe

Besuch von Monika und Michael Höhn am 30.11.2018 in der Königin Luise Schule.

Die Königin Luise Schule in Köln spendet seit vielen Jahren das Geld ihres Sponsorenlaufs für Ometepe.
Bei der Weihnachtsfeier des Gymnasiums bedankten sich die Eheleute Höhn für die hohe Summe
von mehr als 5000€ bei den Schülerinnen und Schülern, den Lehrern und Eltern.

Monika Höhn berichtete kurz über die aktuelle Situation in Nicaragua und überreichte der Schulleiterin, Frau Dr. U. Steffens als kleinen Dank das im Juni 2018 zum 25jährigen Projektbestehen erschienene Buch »Paradies mit Widerhaken«.

Kirchencafé für Ometepe

in der Evangelischen Kirchengemeinde am 5.12.2018.

Seit fünf Jahren leitet die Küsterin Ludmilla Hein das Kirchencafé der evangelischen Kirchengemeinde Gummersbach- Steinenbrück. Jeden Mittwoch wird zu einem Frühstück eingeladen, zu dem alle Interessierten – gleich welcher Konfession-herzlich willkommen sind. Kunst und Kultur, Lesungen mit Musik und Vorträge stehen dabei auf dem Programm und werden von Jung & Alt gerne angenommen. Am Mittwoch, dem 5. Dezember 2018 war Monika Höhn zum Thema Ometepe eingeladen. Neben dem Projektfilm, den der Evangelien-Rundfunk in Wetzlar vor einigen Jahren gedreht hatte, stellte Monika Höhn die Nicaraguabücher vor und bot sie zum Kauf an. Im Anschluss an den Vortrag wurde über die aktuelle Situation in Nicaragua informiert und Fragen aus dem Publikum beantwortet. Es gab reges Interesse an der anschließenden Diskussion und einige Spenden für das Projekt.

Monika Höhn

Neuigkeiten aus Ometepe

Täglich erfahren wir Neues aus Ometepe…
Zu den kirchlichen Novemberfeierlichkeiten schreibt uns eine Mitarbeiterin, es sei relativ ruhig, die Spezialpolizei, die zu den November-Aktivitäten die Prozession begleitet hat, habe die Insel wieder verlassen. Nach wie vor gebe es keine positiven Entwicklungen im Tourismusbereich und die Hotelbesitzer warteten auf das Weihnachtsgeschäft…offenbar würden preiswertere Unterkünfte bevorzugt…
Nach außen „scheint“ sich der Alltag normalisiert zu haben, von Regierungsseite werde behauptet, es sei alles ruhig. Es wurden zwar Weihnachtsdekorationen auf einer der Hauptstraßen in Managua installiert, doch in den Geschäften seien sie insgesamt sehr bescheiden. Der Schein der Ruhe trüge…
Demonstrationen sind nun strengstens verboten. Eine Petition bzgl. eines Marsches gegen Gewalt und interfamiliäre Gewalt einer Frauenorganisation wurde gerade wieder abgelehnt…
Die Menschen in den Kirchen bitten um Gerechtigkeit und für den Frieden in ihrem Land. Einen neuen Priester gibt es in Tilgüe – ein Insulaner – der deutliche (nicht unbedingt regierungsfreundliche) Worte in seiner Kirche geäußert habe, ein Hoffnungsträger für viele!
Dr. Roberto Alvarado schreibt voll Stolz, dass Hanna nun in der Liturgie-Gruppe in der Kirche von Altagracia mitmache, deren Mutter im benachbarten Hotel arbeitete.
Von Monika Höhn – 28.11.2028