Frohe und gesegnete Weihnachten 2019 und ein gutes Jahr 2020

Zum bevorstehenden 4.Advent und zum Weihnachtsfest bedanken sich die MitarbeiterInnen des Fachausschusses Ometepe im Evangelischen Kirchenkreis An der Agger alle sehr herzlich – auch im Namen der Menschen auf Ometepe. Auch 2019 konnten wieder rund 100.000€ – dank der großzügigen Spendenbereitschaft vieler Menschen vorwiegend aus dem Oberbergischen Kreis, durch Aktivitäten in Schulen, Gottesdienste, Benefizkonzerte, durch Lesungen und Vorträge der ehrenamtlichen Geschäftsführer Monika und Michael Höhn – überwiesen werden.
So konnte die Arbeit in der Vorschule, in der medizinischen Versorgung und in der Einrichtung für Kinder mit Behinderungen – trotz der sehr schwierigen Lage seit April letzten Jahres – weiter fortgeführt werden, für die sich die 20 nicaraguanischen MitarbeiterInnen auf Ometepe sehr herzlich bedanken. Sie wünschen uns allen ein friedvolles und gesegnetes Jahr 2020, dem sie hoffnungsvoll entgegenblicken.

Im Namen des Fachausschusses Ometepe
Monika und Michael Höhn

PS: Im Ehrenamts-Adventskalender des Oberbergischen Kreises war am 15. Dezember auch über unsere Projektarbeit zu lesen 🙂

Zum Fest des Heiligen Diego

erhielten wir von unseren Mitarbeiterinnen Martha und Ana Hernandez und Dr. Alvarado Fotos und Danksagungen, in denen sich unsere MitarbeiterInnen für unsere Unterstützung aus Deutschland bedanken. Sie erfüllten an diesem Tag ein Versprechen, das sie dem Heiligen gegeben hatten. Gemeinsam mit ihnen begleiteten viele Menschen die Rosenkranz-Prozession, schenkten den Kindern und Erwachsenen Mahlzeiten und Süßigkeiten. Damit dankten sie Gott für Vieles in ihrem Leben. Zugleich beteten sie dafür, dass die Zeit der Repression bald enden möge und wieder Ruhe auf ihrer schönen Insel Ometepe einkehren möge.

Vorweihnachtliche Aktivitäten in der Vorschule und traditionelle Feiern auf Ometepe

Es wurde gebastelt, gefeiert und getanzt, bevor die Kinder mit ihren Lehrerinnen Mercedes und Martha Hernandez bis Anfang Februar 2020 in die Ferien gehen. Mit Hilfe der Eltern wurden weihnachtliche Arrangements hergestellt.

Erster kleiner Verkaufsbasar in Santo Domingo

Xochitl Flores schreibt:
„Vor ein paar Monaten hatte ich die Idee, einen kleinen Basar zu veranstalten, auf dem Mütter, die Kinder mit Behinderungen haben und größtenteils alleinstehend sind, ein wenig Motivation erhalten, etwas für sich selbst zu tun. Viele von ihnen sind Fachkräfte und wegen der Situation mit ihren Kindern können sie nicht arbeiten bzw. Arbeit auf der Insel finden.
Mit einer Unterstützung – je nach Fähigkeit – könnte jede in der Lage sein, aktiv etwas zu tun: mit Essen, Armbändern, Dessert…, so könnten sie einen kleinen Gewinn für sich selbst haben. Das waren meine Gedanken.
Nach einigen Bedenken und Gesprächen mit den Projektpartnern, dass es schwierig werden würde wegen der Situation im Lande, bei der die Touristen ausgeblieben sind, um eventuell etwas zu kaufen, haben wir den Basar dann doch durchgeführt zu supergünstigen Preisen.
Die Mütter des Behindertenzentrums und die Erzieherinnen haben daran teilgenommen. Es war sehr schön, es ging schnell und es war möglich, alles zu verkaufen. Vor allem, dass die Mütter sehr glücklich waren und sich mit dieser Veranstaltung erfüllt fühlten. Wir hoffen, dass wir am Ende des Monats einen weiteren Basar veranstalten können.
Der erste Bazar war zwar klein, aber ich wollte die Beteiligung und Akzeptanz beobachten, um ihn später noch besser organisieren zu können.“

Informationen aus Ometepe

Kinder und Lehrerinnen verkleideten sich als Früchte.
„Gestern hatten wir Aktivitäten mit den Kindern in der Vorschule: es ging darum, den Kinder zu vermitteln, wie wichtig es ist, Früchte zu essen. Kinder und Lehrerinnen verkleideten sich als Früchte und es fand eine kleine Messe statt, auf der mit Unterstützung der Eltern die Kinder Obst verkauften.“ schreiben die Vorschulehrerinnen Martha und Mercedes!

Beginn der Patronatsfeste auf Ometepe

Heute beginnen Altagracia die Patronatsfeste. Am Nachmittag gibt es einen Gottesdienst in der Kapelle und die Herabnahme des Heiligen für die Prozession, die jeden Tag wiederholt wird und stets zu anderen Häusern geht für ein Gelöbnis der jeweiligen Familie. Man feiert die ‚Nachtwache‘ und man teilt das selbst erstellte Essen mit den Anwesenden. Die Kinder auf dem ersten Foto sind diejenigen, die unterwegs die ‚typischen Klänge‘ (Volksmusik) spielen. Kinder, aber auch Erwachsene.
Es ist in Nicaragua so, dass praktisch jedes Dorf seinen Schutzheiligen hat. Der wird einmal im Jahr groß gefeiert.
Für ganz Nicaragua sind diese großen Feiertage der 7. und 8. Dezember, wenn die Heilige Maria gefeiert wird.
Eine Nachtwache findet vor der Prozession am nächsten Morgen statt.