Bericht über den Fortbildungslehrgang für Physiotherapeuten bei Behandlung von Babys mit neurologischen Besonderheiten

von Xochilt Paizano aus Ometepe, Übersetzung Peter Albrecht.

Am 22. Januar 2019 begann der erste Teil des 4tägigen Lehrgangs für die Behandlung und Heilung von Patienten mit neurologischen Schäden, gehalten von Nadine Gulyas, Physiotherapeutin vom Physiozentrum fur Weiterbildung, Wien; darin nahm das Team von CET Therapeuten, Psychologen, Erziehern und Krankenschwestern teil.

Die Hauptthemen waren:

  • Die normale Entwicklung eines Neugeborenen bis zum Alter von 1 Jahr.
  • Gründe für neurologische Schäden und deren Früherkennung.
  • Bewertung und Grundsätze der Behandlung, auch Studien und neue Behandlungsmethoden.

Jetzt arbeiten wir an der Wahl eines Falles aus den aktuellen CET Patienten der Klinik “La esperanza”, um das Erlernte umzusetzen und um Erfahrungen im zweiten Teil mit den anderen Teilnehmern zu vergleichen.

Dafür haben wir neue Bewertungen und Pläne für spezifische Behandlungen vorgenommen, die im zweiten Teil präsentiert wurden, der vom 12. bis 15. Februar statt fand . In diesem Teil hatten wir die Gelegenheit Erfahrungen und Erkenntnisse mit allen Teilnehmern auszutauschen, und vor allem erweiterten wir unsere Kenntnisse in der integralen Behandlung, vom ersten Kontakt mit dem behinderten Patienten an bis zur Integration der Familie und Gemeinschaft, um so die Strategie, den Patienten zu Hause zu behandeln, zu stärken.

Schlussendlich konnte man ein Netz von Physiotherapeuten des ganzen Landes formieren, um im Kontakt zu bleiben. So können wir fortfahren, unsere Kenntnisse auszutauschen und können wir jede Anstrengung und Information über Kurse oder Aktualisierungen leichter austauschen.

Es muss noch die bereichernde Erfahrung erwähnt werden, die von dieser Schulung gewonnen wurde, die uns die Gelegenheit gibt, jeden Tag die Behandlung unserer Patienten zu erweitern und zu verbessern.

Dank unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Ometepe zum Weihnachtsfest und dem Jahresabschluss

Notizen zur Purisima Virgen Guadelope, dem Schulabschluss und der Mitarbeiterfeier in Santo Domingo.

Das Jahr geht dem Ende zu. Von einem Abschiedsessen der MitarbeiterInnen aus Klinik, Schule und unserer Behinderteneinrichtung erhalten wir die nachfolgende Mitteilung von unserer Zahnärztin, Dr. Melida Luna: „Wir verabschieden unsere Mitarbeiter in die Ferien und dieses Zusammensein ist euch gewidmet,“ schreibt sie per whatsApp. „In diesem Jahr fällt die purisima anders aus als als sonst,“ informiert uns Sonia Kofler. „aufgrund der traurigen Situation können wir keine Spielsachen und Geschenke an die Ärmsten verteilen, wie es sonst zu diesem Fest möglich war, trotzdem haben wir ein wenig gefeiert!“
Und die Tochter einer Mitarbeiterin schreibt: „Weihnachten ist nicht fröhlich wie in den anderen Jahren. Menschen haben Angst, nachts auf die Straße zu gehen. Die Situation hier auf der Insel ist unverändert, wir sind sehr traurig, da es keinen Tourismus, also keine Arbeit und kein Einkommen gibt. Trotzdem geben wir die Hoffnung nicht auf wegen der unerwarteten Situation des Landes!“

Aus unserer Vorschule schreiben die Erzieherinnen Martha und Mercedes: (Auszüge) (…) Wir haben das Schuljahr, dank Gott, bereits sehr gut abgeschlossen. Don Alcides nahm an der Abschlussfeier statt und fand sehr nette Worte aus dem Projekt. Die Promotion war dem Projekt Ometepe-Alemania gewidmet. Die Eltern schätzten jede Unterstützung, die sie den Kindern schenkten, und beteten für Ihre Gesundheit, damit sie weiterhin den Bedürftigsten und den Kindern auf Ometepe helfen können. Heute habe ich alles, was ich erreicht habe, Gott und Ihnen zu verdanken. Vielen Dank! Herzliche Umarmungen von Martha.
Und auch die Erzieherin Mercedes bedankt sich für die Hilfe: “Wir hoffen und beten zu Gott, dass Frieden eintreten möge, damit Sie uns alle wieder besuchen können.“

Von Monika Höhn 13.12.2018

Neuigkeiten aus Ometepe

Täglich erfahren wir Neues aus Ometepe…
Zu den kirchlichen Novemberfeierlichkeiten schreibt uns eine Mitarbeiterin, es sei relativ ruhig, die Spezialpolizei, die zu den November-Aktivitäten die Prozession begleitet hat, habe die Insel wieder verlassen. Nach wie vor gebe es keine positiven Entwicklungen im Tourismusbereich und die Hotelbesitzer warteten auf das Weihnachtsgeschäft…offenbar würden preiswertere Unterkünfte bevorzugt…
Nach außen „scheint“ sich der Alltag normalisiert zu haben, von Regierungsseite werde behauptet, es sei alles ruhig. Es wurden zwar Weihnachtsdekorationen auf einer der Hauptstraßen in Managua installiert, doch in den Geschäften seien sie insgesamt sehr bescheiden. Der Schein der Ruhe trüge…
Demonstrationen sind nun strengstens verboten. Eine Petition bzgl. eines Marsches gegen Gewalt und interfamiliäre Gewalt einer Frauenorganisation wurde gerade wieder abgelehnt…
Die Menschen in den Kirchen bitten um Gerechtigkeit und für den Frieden in ihrem Land. Einen neuen Priester gibt es in Tilgüe – ein Insulaner – der deutliche (nicht unbedingt regierungsfreundliche) Worte in seiner Kirche geäußert habe, ein Hoffnungsträger für viele!
Dr. Roberto Alvarado schreibt voll Stolz, dass Hanna nun in der Liturgie-Gruppe in der Kirche von Altagracia mitmache, deren Mutter im benachbarten Hotel arbeitete.
Von Monika Höhn – 28.11.2028

Regionalkonferenz Weltwärts – Mexico 2018

Unsere Mitarbeiterin, die Psychologin Xochilth Alejandra Paizano Nuñez, schickte uns am 25.11.2018 ihren Bericht über Ihre Teilnahme an einer Regionalkonferenz von Eirene in Mexiko.

Am vergangenen 4. November hatte ich dank unserer Organisation AMIGA und der Entsendung von Freiwilligen von EIRENE die Gelegenheit, nach Mexico zu reisen, um an der Regionalkonferenz von Weltwärts teilzunehmen, das sind freiwillige Dienstleistende für die Entwicklung von Deutschland und ebenfalls international. Man hat auch das 10jährige Bestehen gefeiert unter dem Motto: „Weltwärts verändert“.
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Hoffnung und Dank beim Fest von San Diego de Alcala

Zum Fest des Heiligen Diego erhielten wir von unseren Mitarbeiterinnen Martha und Ana Hernandez Fotos und einen Text, in dem sie sich für unsere Unterstützung aus Deutschland bedanken. Sie erfüllten an diesem Tag ein Versprechen, das sie dem Heiligen gegeben hatten. Gemeinsam mit ihnen begleiteten viele Menschen die Rosenkranz-Prozession, schenkten den Kindern und Erwachsenen Mahlzeiten und Süßigkeiten. Damit dankten sie Gott für Vieles in ihrem Leben. Zugleich beteten sie dafür, dass die Zeit der Repression bald enden möge und wieder Ruhe auf ihrer schönen Insel Ometepe einkehren möge.

Wir sind dankbar für Eure solidarische Unterstützung unserer Arbeit!

…schreiben die MitarbeiterInnen, Mercedes und Martha Hernández.
In der augenblicklich schwierigen Situation, unter der sie arbeiten und zum Teil selbst traumatisierte Erfahrungen machen mussten seit dem 18. April 2018. „Wir lachen und spielen mit den Kindern, um ihnen ein wenig die Angst zu nehmen, die Eltern täglich haben, wenn sie ihre Kinder zur Schule schicken.“ Auch die Geburtstage von Kindern werden in der Schule gefeiert.

Der Welternährungstag – Nachrichten aus Ometepe

Eine hoffnungsvolle Botschaft erhielten wir heute von unseren Erzieherinnen Martha und Mercedes aus Santo Domingo!
Trotz der sehr traurigen und desolaten Situation auf der Insel, bemühen sich unsere Erzieherinnen, den Kindern ein angstfreies Klima und einige Stunden voller Freude zu ermöglichen.

Sie haben mit den Kindern all das vorbereitet, was sich aus Mais zubereiten lässt.
Diese positiven Informationen haben uns sehr gefreut und sind für uns doch sehr wichtig angesichts der sich zuspitzenden gewaltsamen Eskalationen nun auch auf der Insel.