Lukas Zimmermann berichtet von Ometepe

Lukas Zimmermann – der als Rettungssanitäter im Projekt tätig ist – und sich momentan auf Ometepe aufhält, hat uns folgenden Bericht gesandt, der auch auf spanisch vorliegt. Viel Spaß beim Lesen dieser interessanten Eindrücke!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des P.O.A.,

38_aIch bin seit dem 11. April in der wunderbaren und wichtigen Projekt-Klinik “La Esperanza” mit an Bord, und somit jetzt schon wenig mehr als einen Monat.
Neben sehr vielen einmaligen Erfahrungen mit den herzlichen Menschen und der unfassbaren Natur auf dieser magischen Insel, mit ihren zwei Vulkanen, wird es vor allem das P.O.A. selbst sein, was mich lange prägen wird.

Die Klinik mit ihren Therapiezentren für Psychologie, Physiotherapie, das CET und auch die “Escuela de la Esperanza”, mit ihren ausgezeichneten Lehrerinnen und Lehrern, stellen auf der Insel eine einmalige Fachkompetenz dar, die, umgesetzt in Behandlungs-, Beratungs-, und Bildungsangebote eminent wichtig ist für die Bewohner der Region, für nicht wenige lebenswichtig, so konnte ich hier erfahren.

Möglich ist diese Arbeit durch Austausch, den Austausch zwischen zwei Ländern, zwischen zwei Kontinenten, durch den Austausch zwischen Menschen!
Wichtiger Teil dieses Austausches sind Berichte, Erzählungen von Freiwilligen wie mir, um die Auswirkungen, die “Früchte” der Zusammenarbeit in Deutschland möglichst nah erlebbar zu machen.
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Aktivitäten auf Ometepe

Wieder erreichen uns Nachrichten von der Frauenorganisation REMO auf Ometepe, die wir seit einigen Jahren unterstützen

photo_2016-05-13_16-40-46Liebe Monika und lieber Miguel,
(…) danke, dass Ihr der Insel immer so nahe seid bei dem, was wir tun, um etwas zu verbessern.

Ja, die Wasserstände des Sees sind bemerkenswert. Auch die allgemeine Sorge des Landes wegen einer längeren Trockenheit. Die Möglichkeit des Kanalbaus wird von der Regierung weiter verfolgt. Die Leute denken, der See zeigt seine Meinung dazu durch den niedrigen Wasserstand… schließlich wissen wir nicht, wie die nächsten Jahre aussehen werden. Inzwischen müssen wir das Mögliche tun, um die Gewissheit des Unmöglichen zu verringern. … weiterlesen →

Alltag in Nicaragua

Fast täglich bekommen wir nun Bilder von der Insel geschickt, sie zeigen auf wunderbare Weise den Alltag der Menschen auf Ometepe…

Volontariat von Lukas Zimmermann im Ometepe-Projekt

Seit dem 11. April 2016 ist der 24-jährige Rettungsassistent Lukas Zimmermann aus Berlin/Kreuzberg auf Ometepe. Wir freuen uns über die freundliche Aufnahme durch unsere Projektpartner. Inzwischen begleitet Lukas den Projektarzt Dr. Alvarado bei seinen consultas in der ärztlichen Sprechstunde. Während seiner Schulzeit in der Leibnitzoberschule Berlin lernte Lukas während eines viermonatigen Auslandsaufenthaltes in einem Gymnasium in Istanbul „verhandlungssichere“ Sprachkenntnisse in türkisch, sammelte Grundkenntnisse in der Gebärdensprache,verfügt über Gundkenntnisse in französisch und spanisch und spricht fließend englisch nach einem work and travel Aufenthalt In Canada im letzten Jahr.
Nach seiner theoretischen Ausbildung zum Rettungsassistenten In Berlin, konnte er sich während seines Anerkennungsjahres In Nordhausen/Thüringen viele praktische Fähigkeiten in der präklinischen Versorgung aneignen. Die Berufsbezeichnung Rettungsassistent trägt er seit dem 1. April 2015.
Er engagierte sich ehrenamtlich als Übungsleiter für Kinder- und Jugendleichtathletik und im Fitness- und Gesundheitssport für Erwachsene. Bei der Deutschen Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin e.V. hat er sich bei der 7. Jahrestagung an einer Fortbildung beteiligt.

Wir wünschen Lukas viele gute Erfahrungen in der Entwicklungs-Zusammenarbeit und hoffen, dass auch die MitarbeiterInnen bei POA von seinen Erfahrungen profitieren. Zu seinem Geburtstag am 1. April 2016 wünschen wir ihm nachträglich alles Gute!
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Transport zur Insel Ometepe in Gefahr durch zu wenig Wasser an den Anlegekais.

IMG-20160407-WA0001Der Wasserspielgel des Gran Lago de Nicaragua sinkt weiter ab und entfernt sich so von den Kais Moyogalpas und San José del Sur, obwohl zwei Bagger und ein Nassbagger rund um die Uhr arbeiten, um das Wasser zu den Anlegestellen zu leiten, damit die Fähren weiter anlegen können, um Passagiere an Land zu lassen, auch Ladung und Fahrzeuge.
“Die Lage ist schwierig, die Kais sind schon recht trocken, wir sind wohl in den letzten Tagen für die Fähren, wir müssen weiter ausbaggern oder wir bleiben alle arbeitslos bis es regnet”, kommentierte Cipriano Quiroga, Eigner der Fähren Che Guevara und Estrella del Sur.

http://www.laprensa.com.ni/2016/04/02/departamentales/2011991-sequia-dificulta-ingreso-a-atracadero-de-embarcaciones-a-isla-de-ometepe

Zahnmedizin in der Klink „La Esperanza“ in Santo Domingo

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Dr. Melida Luna schickte uns den kleinen Bericht über ihre Zahnbehandlung eines 45-jährigen Patienten aus Balgüe, der für 125 US$ eine Zahnprothese erhalten hat und vom Projekt unterstützt wird.
Melida schreibt: „Die Materialien sind günstig,…sicher gibt es andere, die teurer sind, aber diese erfüllen den gleichen Zweck. Der Patient erhält die Möglichkeit, das Geld in Raten an das Projekt zurückzuzahlen. Er ist sehr glücklich…“