Brief unserer ehemaligen Mitarbeiterin Sonia Kofler zur Situation auf Ometepe

Hallo Monika

ja, ich bin wieder auf Ometepe und wir sind am 9. Oktober in Managua angekommen. Am 10. waren wir auf der Insel geschockt über das Ausmass der Lawine. Die lokale und nationale Regierung hat wirklich eine tolle Arbeit geleistet. Am darauffolgenden Tag am 11. bin ich bei Tag hingefahren und habe mir vor Ort ein bild gemacht (wir kamen nachts auf ometepe an). Einfach unglaublich und ein Wunder, dass nicht mehr Leute ums leben gekommen sind. Manche Häuser sind wie eine Insel zwischen zwei Lawinen isoliert. … weiterlesen →

Hilfe für die am schlimmsten betroffenen Gemeinden durch „unsere“ Schule in Santo Domingo

OLYMPUS DIGITAL CAMERAInformation der Lehrerin Mercedes Hernandez vom 18.10.2014
Grüße und Segen für Euch. Ich hoffe, dass es Euch gesundheitlich gut geht. Uns geht es – Gott sei Dank – gut, trotz der Naturphänomene, die viele arme Familien in diversen Gemeinden der Insel betroffen haben, auch meine eigene Familie, weil einer meiner Brüder Schäden am Haus hinnehmen musste, aber Gott sei Dank hat niemand von ihnen sein Leben verloren, was das Wichtigste überhaupt ist. Wir von der Schule haben uns die Aufgabe gegeben, bei den Eltern der Schüler Lebensmittel zu sammeln und die betroffenen Gemeinden zu besuchen: LOS RAMOS und SINTIOPE. Ich schicke Euch Fotos dieser Besuche bei Betroffenen.
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Original von Mercedes
HOLA FAMILIA SALUDOS Y BENDICIONES PARA USTEDES,
ESPERO SE ENCUENTRE BIEN DE SALUD.
NOSOTROS ESTAMOS BIEN GRACIAS A DIOS PESE A LOS FENÓMENOS NATURALES EN LOS
QUE HAN SIDO AFECTADOS MUCHAS FAMILIAS HUMILDES EN DISTINTAS COMUNIDADES DE
LA ISLA E INCLUSO EN MI PROPIA FAMILIA PUESTO QUE A UNO DE MIS HERMANOS SUFRIÓ
DAÑOS MATERIALES EN SU CASA PERO GRACIAS A DIOS LAS VIDAS DE ELLOS QUE ES LO MAS
IMPORTANTE HAN SIDO PRESERVADAS. NOSOTROS DE PARTE DE LA ESCUELA NOS DIMOS A LA
TAREA DE RECOLECTAR VÍVERES ENTRE LOS PADRES DE LOS NIÑOS Y VISITAR LAS COMUNIDADES
AFECTADAS COMO SON: LOS RAMOS Y SINTIOPE, LES ENVIO FOTOS DE ESTAS VISITAS A LOS DAMNIFICADOS.

Spendenaufruf „Katastrophenhilfe Ometepe“

10718917_778148032242109_216115620_oDurch die Regenfälle und Schlammlawinen auf Ometepe in der letzten Woche sind zahlreiche Häuser zerstört worden. Die Ernte wurde zum Teil vernichtet. Viele Bewohner auf Ometepe sind nun auf langfristige Hilfe angewiesen.

Deshalb sind wir dankbar für jede kleinere oder größere Spende.


Spendenkonto beim Evangelischen Kirchenkreis An der Agger
Stichwort „Katastrophenhilfe Ometepe“
Bank für Kirche und Diakonie
IBAN DE16350601901010106016
BIC GENODED1DKD

Vielen Dank!

Tragödie auf Ometepe

Informationen von Dr. Roberto Alvarado
vom 15. Oktober 2014

Grüße an alle Freunde,

danke, dass Ihr uns verbunden seid und die Absicht habt, uns zu helfen.

Am Mittwoch, dem 8. Oktober 2014 von früh über den Nachmittag bis in die Nacht und bis zur Mitternacht des Donnerstag, 9. Oktober 2014 begann eine Regenzeit, wie wir sie in der ganzen Winterzeitperiode seit Mai noch nicht erlebt haben.

In den Monaten vorher hatte es nicht wie gewöhnlich geregnet, so dass die Anpflanzungen in der Gefahr standen, durch den fehlenden Regen verdorben zu werden. Und der Oktober begann mit Regen und diese waren sehr stark. Sie haben den Abrutsch der Erde, der Felsen und der Bäume in den Gemeinden Los Ramos, Sintiope, Urbaite, El Quino und Altagracia verursacht.

Quelle: Global Volcanism Program volcano.si.edu

Außerdem im Bereich von San José del Norte, in der Nähe des Ortes, den wir La Chirca nennen, auf dem Weg, der nach San Marcos führt: Einstürze und Schlammlawinen, an den Stellen, die wir Laares nennen.

Diese waren so stark, dass sie Überschwemmungen verursachten, Häuser und Pflanzungen zerstörten. Ein kleines Mädchen aus Los Ramos kam dabei ums Leben. Von ihrer Geschichte habt Ihr gehört, weil sie Don Alcides schon mitgeteilt hat.

DSCN0157Nach den Angaben der Fachleute fiel in dieser Zeit mehr als 50 cm Regen (auf einen Quadratmeter – d. Übers.). Der Schaden ist beträchtlich. Die Menge der vulkanischen Materialien – Felsen, Sand, Schlamm – betrug mehr als drei Meter Höhe. Es ist unglaublich, aber die Abschnitte auf den Straßen in den betroffenen Ortschaften waren von dieser Höhe. Überraschend und – Gott sei Dank – gab es nur wenige menschliche Verluste.

DSCN0154Die Pflanzungen waren zerstört: Bohnen, Mais und Wassermelonen, die sie angepflanzt hatten. Nun gibt es nur noch Steine und Sand.

Ich hoffe, dass die Fotos und die kurzen Videos, die ich an diesen Orten gemacht habe, einiges von dieser Tragödie zeigen. Ich hatte keine Gelegenheit, zu den Schutzräumen zu fahren, die für die evakuierte Bevölkerung eingerichtet worden sind.

Don Alcides hat Lebensmittel zu allen Schutzräumen von Seiten des Projektes gebracht.

DSCN0147Die lokale und auch die zentrale Regierung haben sofort Hilfe zugesagt und haben das ganze Material sofort beseitigt und auch die anstehenden Probleme in kürzester Zeit gelöst.

Der Wiederaufbau und die Reparatur der Häuser wird sicherlich längerfristig sein. Wir werden sehen…!

Die Zurückführung der Bevölkerung in die Ortschaften, in denen sie nicht wohnen können, wird lange dauern. Die ganze Insel ist ein von dieser Katastrophe verletzter Ort.

Die ersten Fotos sind aus dem Bereich von Altagracia, ebenso das Video.

DSCN0153Der Strom ergoss sich von La Sabana, zerstörte den Straßengraben und schuf sich ein neues Flussbett. Eine Hausmauer stürzte durch die Feuchtigkeit und die Menge des Wassers ein – vor der Kapelle, in der Manuel heiratete. Erinnert Ihr Euch?

Die Hauptstraße von Altagracia war ein einziger Fluss vor dem Haus von Doña Norma. Die folgenden Fotos sind aus Sintiope, Nr. 153 ist in der Nähe von Manos Unidas in Urbaite in der Nähe des Hauses von Don Pedro Sandino.

Das Foto, das in der Tageszeitung La Prensa war, zeigt die großen Maschinen, die Materialien beseitigen.

Ich werde noch eine andere Seite schicken, um diese Mail nicht mit 19 neuen Videos zu überlasten.

Weitere Informationen von Alcides Flores und Roberto Flores

Hallo liebe Freunde,

in Ometepe ist die Situation ein wenig besser.
In beiden Orten – Altagracia und Moyogalpa – funktioniert die Kommunikation. In unserer Klinik betreuen wir die Personen, die zur Sprechstunde kommen. Die betroffenen Familien bleiben weiterhin in ihren Unterkünften. In Los Ramos wurden mehr Menschen evakuiert, weil dort durch den Regen viele Schlammlawinen heruntergekommen sind.

Alcides hat begonnen, Lebensmittel in die verschiedenen Unterkünfte zu bringen. Wir hoffen, dass für uns bessere Tage kommen. Aber wir haben ja noch unser Leben. Und das ist das Wichtigste, um in diesem Kampf fortzufahren.

Küsse und Umarmungen für alle
Alcides und Melida


Guten Morgen,

Grüße aus Ometepe, uns geht es Gottseidank gut. Wir haben große „Einschläge“ im Bereich von Quino, Sintiope, La Union, Los Ramos, Zinacapa und Santa Teresa. An diesen Orten ist die Situation ganz katastrophal. Wir haben noch nie ein solches Desaster erlebt.

In diesen Bereichen waren die meisten Häuser bis zur Hälfte voll mit Steinen, Schlamm und Sand. In anderen Fällen – wie im Fall von Dominga Triguero aus Sintiope – waren die Häuser vollständig gefüllt. Sie ist die Köchin von Santo Domingo.

Eigentlich war es eine Katastrophe – das Erdbeben gestern – aber es hat mit seiner Stärke von 7,4 auf der Richterskala nicht soviel Chaos verursacht. Hier auf der Insel haben wir es kaum gespürt.

Nun, Grüße an alle, passt auf euch auf, Ihr seid hier sehr geliebt

Karlita, Robertita, Robertito und ich

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Informationen des Projektleiters Alcides Flores über die Überschwemmungen auf der Insel Ometepe

Liebe Freunde,

wir hoffen, dass es Euch mit Gottes Hilfe gut geht. Hier sind wir traurig wegen der Situation, der Überschwemmungen in einigen Gemeinden. Wir haben ein paar betroffene Orte besucht, wo es viele Geschädigte gibt, die in Schulen untergebracht sind ( Las Pilas, Tilgue, La Casa Materna, la Escuela Taller gegenüber dem Gesundheitszentrum in Altagracia).
Wir helfen den in diesen Gebieten Betroffenen mit Lebensmitteln, auch wollen wir uns ein Bild über die Anzahl der beschädigten Häuser machen.
Das Haus #148 von POA im Februar 2009 erbaut, wurde beschädigt, die Küche sogar komplett.
In derselben Gegend ist auch Haus #152 betroffen, unbewohnbar durch Schlamm und Steine – erbaut im September 2009 für Bertha Barahona, die wir nach der Überschwemmung 2008 besucht hatten.
Los Ramos wurde sogar 2 x überschwemmt und es gibt viele Betroffene. In San Marcos und la Flor gab es ebenfalls viele Zerstörungen, da waren wir aber noch nicht.
Zwei Arbeiter von uns sind durch den Verlust ihrer Häuser betroffen, Dominga Triguero aus Sintiope und Ervin Aguirre ( Chavelo) aus Quino. Es gab weitere Verluste in der Landwirtschaft, bei Haustieren und Rindern. Das Land selbst ist mit Vulkanausstoß bedeckt. Das Mädchen, das starb, war 5 Jahre alt, aus der Gemeinde Santa Teresa, die Strömung hatte sie ihrer Mutter entrissen.

Gottes Segen und auf bald
Alcides.

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+++Schwere Unwetter und Erdrutsch auf Ometepe+++

Straße bei Sintiope

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via Chat mit Jana Maria erreichte uns soeben die Nachricht daß es am Concepción durch schwere Regenfälle zu einem Erdrutsch gekommen ist. Dem POA ist wohl nichts passiert, aber viele Häuser wurden unter Schlamm und Steinen begraben. Auch von einem toten Mädchen in Los Ramos wird berichtet.

UPDATE 00:30
Minerva schreibt soeben:
Hola!!!graciaa a Dios bien el POA ,pues no hay pasada MOYOGALP yAltagracia bajo mucha lava en todas las comunidades es trist las casas hasta mitad de lava en el kino las casas hundidas hasta mitad fue orrible una niña de los ramos se la kito la corrient y murio ,ya encotraron muerta muchas casas de altagracia imnundada es depriment hay muchas familias evacuadas.

Wir versuchen so schnell wie möglich weitere Informationen über unsere Freunde und Partner zu erhalten und werden Euch hier auf dem laufenden halten.

Weitere Informationen en español
http://www.elnuevodiario.com.ni/nacionales/331926-reportan-estragos-lluvias-pacifico-de-nicaragua
http://www.laprensa.com.ni/2014/10/09/departamentales/1250801-lluvia-provoca-deslave-en-volcan-concepcion