Kartenspiel für Ometepe von Inka und Markus Brand

Wir freuen uns sehr über den Erfolg der beiden Spieleautoren, die vor vielen Jahren auch das Kartenspiel für Ometepe entwickelt haben. Die Motive auf den Karten sind in Englisch, Deutsch und Spanisch zu lesen.

Gerne möchten wir gegen eine kleine Spende für die Projektarbeit auf Ometepe die Kartenspiele anbieten.

Bei Interesse können Sie sich gerne wenden an:
Michael Höhn
Am Idelswäldchen 6
51674 Wiehl

02262/701466
Email:

Zum Jahreswechsel

Vielleicht geht Dir in der Mitte der Nacht ein Licht auf.
Vielleicht ahnst Du plötzlich, dass Friede auf Erden denkbar ist.
Vielleicht erfährst Du schmerzhaft, dass Du Altes zurücklassen musst.
Vielleicht spürst Du, dass sich etwas verändern wird.
Vielleicht wirst Du aufgefordert, aufzustehen und aufzubrechen.
Schweige und höre – Sammle Kräfte und brich auf,
damit Du Orte findest, wo neues Leben möglich ist.

Max Feigenwinter

Ein gutes und gesundes neues Jahr 2021!
Einen herzlichen Dank an alle UnterstützerInnen des Ometepe-Projekts!

Wir blicken zurück auf ein bewegtes und außergewöhnliches Jahr 2020.
Ihre/Eure Hilfe für die Arbeit der MitarbeiterInnen im Ometepe-Projekt hat – trotz des belastenden Corona-Jahres – die tägliche Unterstützung für die Ärmsten – insbesondere in der Behinderten-Einrichtung und der Vorschule – ermöglicht.

Dafür danken wir Ihnen/Euch allen. Wir hoffen sehr, dass wir mit Ihrer/Eurer Zusammenarbeit auch im neuen Jahr rechnen können.

Ganz besonders danken wir unserem jahrelangen „Homepage-Pfleger“ Daniel Köbsch aus Dresden, der trotz seiner aufreibenden Tätigkeit als OP-Pfleger alle Texte ehrenamtlich eingestellt hat.

Wir wünschen Ihnen und Euch allen Gesundheit – verbunden mit dem großen Wunsch, dass eine gewisse Normalität unter uns wieder möglich wird.
Einen guten Rutsch nach 2021!

Monika und Michael Höhn

Im Namen unserer ehrenamtlichen
MitarbeiterInnen.

Hoffnungsvolle Zeichen aus Bayern für das Ometepe-Projekt

Beeindruckt und tief berührt von der Armut dieses kleinen mittelamerikanischen Landes Nicaragua und von der Freundlichkeit der Menschen, kehrte vor vielen Jahren eine Besucherin aus Bayern von ihrer Reise aus Ometepe zurück. Bis heute ist die inzwischen in Rente gegangene Cornelia Lochmann für Ometepe aktiv und backt mit den Mitarbeiterin eines Lebensmittelgeschäftes jährlich mehrere hundert Lebkuchen.
Außerdem erhält sie von den Käufern die Bons von Leergut, das ebenfalls der Projektarbeit auf Ometepe zur Verfügung gestellt wird.

Gerade erhalten Monika und Michael Höhn die erfreuliche Mitteilung aus Murnau am Staffelsee:

Liebe Familie Höhn

der Lebkuchenverkauf und die Leergut Bon Spende ist heuer sehr gut gelaufen und ich habe gerade 1800.-€ überwiesen. Heuer habe ich Corona konform in der Bäckerei der Unfallklinik Murnau zusammen mit dem Bäcker meine 350 Lebkuchen gebacken. Mir macht es, da ich ja nicht mehr im Biomichl arbeite, immer sehr viel Spaß, mit den Kunden, die mich noch kennen, dort zu plaudern und sie zum Helfen zu verführen.

Die netteste Ansage eines Käufers war: „Packen sie mir 10 Stück ein, heuer konnte man nichts für Urlaub … ausgeben, wo soll man denn hin mit dem vielen Geld.“ Gab mir 30.-€ und zog fröhlich von dannen.

Es berührt mich immer wieder von dem Elend auf Ometepe zu lesen während wir hier über Ausganssperren und die Schließung der Skilifte jammern. Hätten doch mehr Menschen die Möglichkeit, sich diese Zustände live anzusehen; dann würde sich auch für sie so manches „Problem“ in Deutschland relativieren…

Bleiben Sie gesund und vielleicht hat Sie so wie mich das österliche Fastenmotto durchs ganze Jahr begleitet.

ZUVERSICHT – Sieben Wochen ohne Pessimismus

Conny Lochmann

Ometepe Projekt Nicaragua positiv bewertet

Dieser Artikel von Judith Thies erschien zuerst auf ekagger.de

Alle Spenden werden zeitnah an das Projekt in Nicaragua überwiesen und entsprechende Spendenbescheinigungen ausgestellt.

Die Partnerorganisation APPOA des oberbergischen Ometepe Projekts Nicaragua hat die erneute Qualitätsprüfung bestanden, die der Kirchenkreis An der Agger in Auftrag gegeben hat. Der Kirchenkreis wird nun die seit dem 19. Oktober 2020 eingegangenen Spenden umgehend wieder an die Partnerorganisation auf der Insel Ometepe weiterleiten. Die Spenden waren nach einem ersten negativen Qualitäts-Audit und einer entsprechenden Problemanzeige durch das Aachener „Sternsinger“-Kindermissionswerk (KMW) auf dem Konto des Kirchenkreises festgehalten worden. Darüber hatte der Kirchenkreis die Dauerspender in einem Schreiben informiert. Ab sofort werden auch alle neu eingehenden Spenden direkt und zeitnah an das Projekt in Nicaragua überwiesen und entsprechende Spendenbescheinigungen ausgestellt.

Das Kindermissionswerk hatte aufgrund des nicht erfolgten Testats die Zusammenarbeit mit dem Ometepe Projekt gekündigt. Die zweite Qualitätsprüfung wurde im Gegensatz zum ersten Audit nicht aus der Distanz durchgeführt, sondern auf der Insel direkt vor Ort von einer staatlich anerkannten Prüfungsgesellschaft. Dabei konnten Bedenken ausgeräumt und wie in den Vorjahren ein positives Testat für das Ometepe Projekt Nicaragua ausgestellt werden. Dadurch ist sichergestellt, dass alle Spenden im Sinne der Spenderinnen und Spender Verwendung finden. Gleichzeitig wird das langjährige Vertrauen bestätigt, dass diese und der Fachausschuss Ometepe des Kirchenkreises in die nicaraguanischen Partner gesetzt haben.

Bisher hatte der Kirchenkreis als Projektpartner die eingegangenen Spenden an das Aachener „Sternsinger“-Kindermissionswerk weitergeleitet. Dieses hatte die Spenden aufgestockt und nach Ometepe überwiesen. Die Sternsinger waren zuständig für die fachliche Begleitung des Projekts und für die Kontrolle über die zweckmäßige Verwendung der Gelder.

Möglicher neuer Projektpartner aus dem Rheinland
Um das Ometepe-Projekt fortführen zu können, gibt es nach dem Rückzug der Sternsinger im Oktober aktuell Gespräche mit einem möglichen neuen Projektpartner im Rheinland. Dieser könnte durch seine langjährigen Erfahrungen mit Entwicklungsarbeit in Nicaragua eine verlässliche und stabile Fortführung des Ometepe-Projekts garantieren. Der Kirchenkreis würde die Übergabe organisieren und dann wie geplant seine Tätigkeiten für Ometepe beenden.

Das von Monika und Michael Höhn initiierte Ometepe-Projekt hat in fast 28 Jahren auf der nicaraguanischen Insel bedeutende Fortschritte im Bereich Bildung und Gesundheit erreicht. Dazu gehören der Bau einer Schule, der Bau einer Klinik mit projekteigener Apotheke, eines Behinderten-Zentrums und der Bau von nahezu 200 Häusern mit den notwendigen Latrinen. Außerdem gibt es bis Studienunterstützungen und Einzelfallhilfen für Bedürftige. Mehr als 200 Mitreisende haben sich seit 1993 von den Ergebnissen persönlich überzeugt.

Spendenkonto
Spendenkonto beim Evangelischen
Kirchenkreis An der Agger
Stichwort „Ometepe“

Bank für Kirche und Diakonie
IBAN DE16350601901010106016
BIC GENODED1DKD

Spendenquittungen werden zu Beginn des Jahres ausgestellt

Ometepe-Projekt sucht neuen Träger

Das Aachener Kindermissionswerkt „Sternsinger“ hat sich aus der Zusammenarbeit zurückgezogen.

Der Evangelische Kirchenkreis An der Agger hat die Dauerspender und Dauerspenderinnen des Entwicklungsprojekts „Ometepe Projekt Nicaragua“ in einem Brief darüber informiert, dass der bisherige Träger, das Aachener „Sternsinger“-Kindermissionswerk, die Zusammenarbeit mit dem Ometepe Projekt beendet hat. Seit 2007 hatte das „Sternsinger“-Kindermissionswerk die juristische und finanzielle Verantwortung für das Projekt inne. Zum Jahreswechsel sollten die Sternsinger planmäßig neben der Geschäftsführung auch die Spendenwerbung übernehmen.

Bisher gingen Spenden auf einem Konto des Kirchenkreises ein, der die Gelder an das Kindermissionswerk weitergeleitet hat. Vorerst werden nun alle neuen Spendeneingänge auf dem Konto des Kirchenkreises gesondert festgehalten.

Die Gründer des Projekts, das Wiehler Ehepaar Monika und Michael Höhn, Pfarrer i.R., haben Gespräche mit einem möglichen neuen Träger aufgenommen.

Das Kindermissionswerk hat bisher die eingegangenen Spenden um 15 Prozent aufgestockt und den Gesamtbetrag nach Ometepe überwiesen. Im Vorfeld der geplanten Übernahme hat das Kindermissionswerk in den Jahren 2017, 2018 und 2019 Verfahren zur Qualitätssicherung nach internationalen Standards durchgeführt.

Kirchenkreis finanziert neues Audit auf der Insel
Das letzte Audit für das Jahr 2019 wurde wegen der Pandemie nicht vor Ort, sondern nur aus der Ferne durchgeführt. Es erfüllte, zur Überraschung des Ometepe Fachausschusses, nicht die Erwartungen. Wegen Mängel in der Kommunikation und der Buchhaltung erteilten die Auditoren der Partnerorganisation kein Testat.

Der Ometepe-Fachausschuss des Kirchenkreises hat nun ein neues Audit in Auftrag gegeben, das auf Ometepe durchgeführt wird.

Das von den Eheleuten Höhn initiierte und geleitete Ometepe-Projekt hat in fast 28 Jahren auf der nicaraguanischen Insel bedeutende Fortschritte im Bereich Bildung und Gesundheit vorangetrieben. Dazu gehören der Bau einer Schule, einer Klinik mit projekteigener Apotheke, eines Behinderten-Zentrums und der Bau von nahezu 200 Häusern mit den notwendigen Latrinen. Außerdem gibt es Studienunterstützungen und Einzelfallhilfen für Bedürftige.

ekagger.de | jth | Foto: Ometepe Projekt Nicaragua

Zum Antikriegstag am 1. September 2020

Seit mehr als 27 Jahren arbeiten wir im zweitärmsten Land Mittelamerikas, in Nicaragua, im Bereich Bildung und Gesundheit. Die weltweit gestiegene Produktion von Rüstungsgütern ist das größte Hindernis für eine erfolgreiche Entwicklungspolitik. „Sie ist ein Skandal angesichts der Tatsache, dass Kriege und Konflikte – neben dem Klimawandel – als die größten Armutstreiber weltweit gelten!“ (Brot für die Welt)

Monika und Michael Höhn

Mit Menschen unterwegs

Lesung mit Monika und Michael Höhn
im Kirchencafé Gummersbach – Steinenbrück.

Trotz des plötzlichen Wintereinbruchs mit Schneefall kamen mehr als 50 Frauen und Männer ins Kirchencafé zum gemeinsamem Frühstück. Ludmilla Hein mit ihrem ehrenamtlichen Team hatte dazu eingeladen.
„Wir kommen bei jedem Wetter,“ sagte eine Teilnehmerin. „Es ist eine lange Tradition und die älteren Menschen suchen die Kommunikation und das ungezwungene Miteinander. Ludmilla Hein sorgt immer wieder für diese vertraute Atmosphäre, in der sich alle wohl fühlen. Wir können sie gar nicht genug loben.“

Monika und Michael Höhn waren nicht zum ersten Mal Gäste in Steinenbrück und bedankten sich für die Einladung. Auf dem Büchertisch fanden sich Veröffentlichungen, die mit dem Leben der Autoren zu tun hatten: Rückblicke und Erfahrungen aus über 50 gemeinsamen Jahren mit ihren verschiedenen Arbeitsbereichen.
„Mit Menschen unterwegs“- ein Buch, das Michael Höhn durch Begegnungen und Gespräche mit Menschen auf der Straße, mit Freunden und Bekannten, mit Obdachlosen, einer Hebamme, Alkoholkranken, einer Dachdeckermeisterin und Menschen, die in der Kirche aktiv sind und auch solche, die mit Kirche nichts zu tun haben 2013 herausgeben konnte.
„Menschen selbst zu Wort kommen lassen und sie zum Schreiben zu motivieren, das ist unser beider Anliegen,“ sagt Michael Höhn.
Angesichts der aktuellen Ereignisse in Hanau hatten sich beide Autoren Beiträge herausgesucht, um dem Hass, der Gewalt und der Ausländerfeindlichkeit entgegenzutreten.
Monika Höhn las über ihre Begegnung mit der längst verstorbenen Pfarrersfrau Mechthild Röcher und ihren Kampf gegen das Wettrüsten. Ihre Notizen zum Werdegang von Pfarrer Martin Niemöller, der ihr ein großes Vorbild war, sind als pdf-Datei nachzulesen.
„Ein Stückchen neuer Mensch“ berichtete über die Fremdenfeindlichkeit eines früheren Schülers in der Berufschule, der durch die erstmalige Begegnung mit einem türkischen Jungen und dessen Familie seine Vorurteile über Bord warf.
„Obwohl die Geschichten schon so viele Jahre zurückliegen, sind sie bedauerlicherweise so aktuell wie nie zuvor,“ sagen die Autoren. Das Angebot auf dem Büchertisch wurde gerne angenommen, so dass die Einnahmen einschließlich des Honorar als Spende für das Ometepe-Projekt auf das Konto des Kirchenkreises An der Agger überwiesen werden konnten.
Die Bücher sind bei den Autoren zu bestellen. Die Einnahmen fließen in das Ometepe-Projekt.