Frohe und gesegnete Weihnachten 2019 und ein gutes Jahr 2020

Zum bevorstehenden 4.Advent und zum Weihnachtsfest bedanken sich die MitarbeiterInnen des Fachausschusses Ometepe im Evangelischen Kirchenkreis An der Agger alle sehr herzlich – auch im Namen der Menschen auf Ometepe. Auch 2019 konnten wieder rund 100.000€ – dank der großzügigen Spendenbereitschaft vieler Menschen vorwiegend aus dem Oberbergischen Kreis, durch Aktivitäten in Schulen, Gottesdienste, Benefizkonzerte, durch Lesungen und Vorträge der ehrenamtlichen Geschäftsführer Monika und Michael Höhn – überwiesen werden.
So konnte die Arbeit in der Vorschule, in der medizinischen Versorgung und in der Einrichtung für Kinder mit Behinderungen – trotz der sehr schwierigen Lage seit April letzten Jahres – weiter fortgeführt werden, für die sich die 20 nicaraguanischen MitarbeiterInnen auf Ometepe sehr herzlich bedanken. Sie wünschen uns allen ein friedvolles und gesegnetes Jahr 2020, dem sie hoffnungsvoll entgegenblicken.

Im Namen des Fachausschusses Ometepe
Monika und Michael Höhn

PS: Im Ehrenamts-Adventskalender des Oberbergischen Kreises war am 15. Dezember auch über unsere Projektarbeit zu lesen 🙂

Danke an Biomichl in Oberbayern

für den Lebkuchenverkauf, der im Biomarkt Biomichl in Oberbayern stattfand.

Dazu erhielten wir den nachfolgenden Brief:
„Liebe Familie Höhn, liebes Ometepe Team,

am Samstag vor dem ersten Advent hatte ich heuer zum 11. Mal den Lebkuchenverkauf für das Ometepe Projekt.
Obwohl ich seit Sommer nicht mehr im Biomarkt Biomichl arbeite, werde ich für dieses Projekt weiterhin unterstützt
und darf es durchführen. Die Zutaten wurden wie jedes Jahr von den Firmen Rapunzel und Dennree gespendet.
Aktuelle und ehemalige Mitarbeiterinnen haben 350 Lebkuchen gebacken, die am frühen Nachmittag ausverkauft waren.
Darüber hinaus können die Kunden ihre Leergutbons in der Adventszeit für das Ometepe Projekt spenden.

Deshalb konnte ich euch heute 1200.-€ überweisen.

Ich verfolge eure Arbeit immer auf der Homepage und bin mir sicher: das Geld ist in guten Händen und kommt an,
wo es gebraucht wird. Ich hoffe, ich kann euch auch nächstes Jahr treu bleiben.
Frohe Weihnachten an all die fleißigen Helfer
Conny Lochmann und die Lebkuchenbäckerinnen aus Oberbayern“

Dieser Betrag wurde gerade auf dem Konto des Kirchenkreises für Ometepe verbucht.

Grundschüler singen für Ometepe

Seit vielen Jahren singen Schülerinnen und Schüler in Hilden zum traditionellen St. Martin. So konnte im November 2019 die Summe von 2010€ auf das Konto des Evangelischen Kirchenkreises in Gummersbach für Ometepe überwiesen werden. Monika und Michael Höhn dankten sehr herzlich den Kindern, ihren Eltern und den Lehrern für das großartige Engagement.

Synodalbericht des Fachausschusses Ometepe für den Zeitraum September 2018 bis September 2019

In seinem Jahresbericht zur Kreissynode 2019 sagte der scheidende Superintendent Jürgen Knabe:
„Dem Ometepe-Projekt, das ich nun über 19 Jahre begleitet habe, wünsche ich weiterhin Gottes reichen Segen in der Unterstützung der Armen in Nicaragua, damit Menschen durch diese Arbeit Hoffnung für ihr Leben bekommen. Auch hier gilt allen Mitarbeitenden, Unterstützern und Verantwortlichen, vor allem Monika und Michael Höhn, unser ganz besonderer Dank.“

Kernpunkte des Berichtes

Die Kreissynode ist das oberste Entscheidungsorgan in der evangelischen Kirche auf kreiskirchlicher Ebene. Sie setzt sich aus VertreterInnen aller Gemeinden im Ev. Kirchenkreis An der Agger zusammen. Das Ometepe-Projekt ist ein kreiskirchlicher Fachausschuss mit insgesamt 10 Mitgliedern.
Im Berichtszeitraum fanden vier Sitzungen des Fachausschusses Ometepe statt.
Vier Offene Treffen Ometepe (OTO) dienten dazu, Spenderinnen und Spender sowie weitere Interessierte über die Entwicklungen des Projektes zu informieren. Ort der Treffen ist seit Jahren die Cafeteria der Behinderten-Werkstätten Wiehl-Faulmert. Seit dem Frühjahr 2018 finden die regelmäßigen Offenen Treffen im Ev. Gemeindehaus in Wiehl statt.

Beim traditionellen Jahresempfang im Januar 2019 mit rund 80 Gästen waren auch Superintendent Jürgen Knabe und der Wiehler Bürgermeister Ulrich Stücker anwesend.

Weitere Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit:

  • Besuch von Bischof Bernardo Hombach (Nicaragua) und Pfr. Reinhold Lenz (Freudenberg) in Wiehl
  • Verschiedene Lesungen z.B. mit Monika Höhn zum Tag der Kinderrechte in der Sonderschule Oberwiehl und Michael Höhn in Victor´s Hotel Gummersbach
  • Frauentreff Oberwiehl zum Thema „Gott sei Dank!“ – Film des ERF zur Projektarbeit auf Ometepe und Gespräch
  • Kirchencafe in GM-Steinenbrück zum gleichen Thema
  • Vortrag von Michael Höhn im CVJM-Männerkreis Oberwiehl
  • Ometepe-Stand beim Kirchen- und Heimatfest in Wiehl
  • Ometepe-Stand in der Königin Luise-Schule in Köln
  • Ometepe-Buchstand beim Weihnachtsmarkt in Wiehl
  • Teilnahme am Dezemberabend (für ein Haus auf Ometepe) in der Realschule Am Hepel in Gummersbach
  • Ometepe-Gottesdienst am 15. September 2019
  • Verschiedene Veranstaltungen zu Ometepe finden im Rahmen der Interkulturellen Woche im September 2019 statt
  • Die bisher von Monika und Michael Höhn veröffentlichten acht Bücher zu Nicaragua sind immer noch käuflich zu erwerben. (s.a. Homepage)

Die wichtigsten Aktivitäten werden der Presse von uns mitgeteilt. Sie sind ebenso wie die Jahresberichte auf der Homepage des Projektes www.ometepe-projekt-nicaragua.de nachzulesen.

Die Ökumenische Zusammenarbeit und Weiterführung des Ometepe-Projektes vor allem mit dem Kindermissionswerk Die Sternsinger in Aachen wurde in diesem Jahr weiter forciert. Dazu fand ein Besuch des Fachausschusses Ometepe bei den „Sternsingern“ in Aachen statt.

Die vierteljährlichen Spendenüberweisungen zwischen 25.000 und 30.000€ wurden auch im Berichtszeitraum um jeweils 15 % für die spezielle Arbeit mit Kindern mit Behinderung vom KMW aufgestockt. Eine Reihe von Ometepe-Kollekten wurden bei Taufen, Hochzeiten, Gottesdiensten und Trauerfeiern gesammelt, ebenso Honorare bei Lesungen und Vorträgen von Monika und Michael Höhn.

Aus Ometepe erhalten wir monatliche Abrechnungen von Dr. Jorge Quintana.

Der Fachausschuss geht davon aus, dass im Jahr 2020 die Finanzierung des Projektes vom Kindermissionswerk Die Sternsinger übernommen wird. Der Fachausschuss Ometepe würde in diesem Fall aufgelöst. Ein Freundeskreis Ometepe würde dann die freundschaftlichen Verbindungen nach Nicaragua aufrechterhalten. Für das Frühjahr 2020 ist eine sechsköpfige Delegationsreise nach Ometepe gebucht.

Karla Gaisbauer (Vorsitzende des FAO)
Monika Höhn (Geschäftsführerin)
Michael Höhn (Geschäftsführer)

Vorbereitung für den „Dezemberabend“

Ermutigung für Ometepe als Auftrag.
von Andrea Kullmann

Monika und Michael Höhn sind seit vielen Jahren mit der Städtischen Realschule Gummersbach-Hepel verbunden. So besuchen sie regelmäßig den Dezemberabend, erzählen aber auch im Unterricht von den Menschen auf Ometepe. So erfuhr die Klasse 6a Ende Oktober 2019 jede Menge Informationen:
Wovon leben die von Arbeitslosigkeit und Armut geprägten Menschen? Was sind ihre Grundnahrungsmittel? Wie sind die hygienischen Verhältnisse? Gehen alle Kinder zur Schule?
Und wie hilft das Ometepe-Projekt, das Höhns seit 27 Jahren so engagiert vorantreiben? Was konnten sie mit Unterstützung eines großen Freundeskreises alles verbessern? … weiterlesen →

Einladung zur einer Lesung zu Gunsten des Ometepe-Projektes-Nicaragua

Das da hätt einmal fast die Welt regiert.
Die Völker wurden seiner Herr. Jedoch
ich wollte, dass ihr nicht schon triumphiert:
der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch. 

Bertolt Brecht in der „Kriegsfibel“

 

Pfarrer i.R. und Autor Michael Höhn liest aus seinem Roman

Das Geheimnis der Sara Abt

Lesung und Gespräch finden am 7. November 2019 um 19 Uhr,
in den Räumen von PaLiKo Synchron,
Rurstr. 19, 50937 Köln-Lindenthal, statt.

 

Zusagen bitte bis 05.11.2019 an:
Begrenzte Teilnehmerzahl!

Abneigung und Feindlichkeit gegenüber Juden wachsen – das beobachten viele Menschen in Deutschland. 61 % der Deutschen sagen, dass die Judenfeindlichkeit zunimmt, die Leugnung des Holocaust sehen 71 % der Deutschen als ein Problem. Vor kurzem gab es einen Terrorangriff auf die jüdische Synagoge in Halle/Saale.

Angesichts der Brisanz des Themas hatte Michael Höhn bereits 1985 einen Roman herausgegeben, „Das Geheimnis der Sara Abt“, der nun in der 3. Auflage erschienen ist. 

Dazu schreibt Hans-Peter Klein:
„Waren es damals in den achtziger Jahren eine Ausländerfeindlichkeit, die sich vor allem gegen türkische Mitbewohner wandte, Rechtsradikalismus und Gewalttätigkeit, sowie Geschichtsverfälschungen und Verherrlichung nationalsozialistischer Vergangenheit, so richten sich heute Hass, Intoleranz und Gewalt gegen Flüchtlinge, die aus Not und Verfolgung ihre Heimat verlassen haben. Aber auch Minderheiten, Andersdenkende, sowie benachteiligte und behinderte Menschen in unserem Land werden diffamiert, bedroht und verfolgt, wobei die Täter auch vor Gewalt nicht zurückschrecken und offen antidemokratische, rassistische und nationalsozialistische Parolen verbreiten.

Es fehlt an Empathie für Menschen in Not. Eine Gleichgültigkeit gegenüber den Fluchtursachen und Gefahren, denen Geflüchtete ausgesetzt sind und für die wir Mitverantwortung tragen, ist der Nährboden für Rechtspopulisten und Rechtsradikale, die auch nicht vor Geschichtsfälschungen und Angriffen auf unsere Erinnerungskultur zurückschrecken.

Damit ist nicht nur ein friedliches und gleichberechtigtes Miteinander in Gefahr, sondern die Verfasstheit unserer Demokratie ist bedroht. So gesehen sind der Weg, den Jürgen Töpfer (eine der Hauptfiguren des Romans) geht und die Entscheidungen, die er dabei trifft, auch weiterhin brandaktuell, und die klare und sensible Darstellung und Schreibweise des Autors machen das Buch nach wie vor lesenswert.

Es gilt, Alternativen gegen Wegschauen, Mitläufertum und Angepasstheit aufzuzeigen und Mut zu Engagement und Zivilcourage zu machen und dabei auch Geschichtserfahrungen und Erinnerungskultur einzubeziehen.“

Ganz besonders hat sich Michael Höhn auch über den Brief des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, gefreut, der das Buch dringend empfiehlt. Er schreibt unter anderem:
„Die Abhandlung kann einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur und zum gesellschaftlichen Umgang mit Antisemitismus und Rechtsextremismus leisten.
Mit Ihrem Roman werden Menschen darin bestärkt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und sich in ihrem Umfeld aktiv für eine solidarische Gesellschaft zu engagieren. Ich wünsche Ihnen, dass ihre Publikation großen Anklang findet.“

Michael Höhn, Das Geheimnis der Sara Abt
Iatros Verlag, ISBN978-3-86963-214-8,
186 Seiten, 11  €

Das Ometepe-Projekt ist ein ökumenisch orientiertes Spenden­projekt. Es hat das Ziel, die Lebens­be­dingungen der Menschen auf der Insel Ometepe, im Großen Nicaraguasee, zu verbessern. Ins­besondere für arme Familien soll ein Zugang zu medi­zinischer Ver­sorgung und Schul­bildung, bessere Wohn- und Lebens­bedingungen und (durch die Unter­stützung mit Klein­krediten) ein gesicherter Lebens­unter­halt er­möglicht werden. Schwer­punkte des Projektes sind daher die Bereiche Gesund­heit und Bildung, die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen und die Unter­stützung der Arbeit von Frauen gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch. 

Benefizkonzert für Ometepe

Ein großartiges Konzert mit einer musikalischen Reise durch viele Länder ging am Samstagabend mit stehenden Ovationen zu Ende.
Vicente Patíz erzeugte mit seinen verschiedenen Gitarren und ungewöhnlichen Klängen in der evangelischen Kirche in Wiehl eine Klangwelt, die zu Herzen ging.
Biografisches über den freundlichen und talentierten Gitarristen ist der Ansprache von Monika Höhn zu entnehmen.
Aufgrund der positiven Rückmeldungen möchten wir 2020 ein weiteres Konzert mit Vicente Patíz organisieren.
Zwei „Geburtstagskinder“ im Publikum wurden zum 75. und 80.Lebensjahr mit einem besonderen Lied überrascht!
Für die Arbeit auf Ometepe gab es am Ende bei freiem Eintritt eine Spende von 900€.

Monika Höhn