Aktivitäten in der Vorschule zum Muttertag

Ein Beitrag von Mercedes Hernández.

Gerne sende ich Euch Fotos von der Veranstaltung zu Ehren des Muttertags. Wieder einmal unterstützten mich die Väter bei unseren Aktivitäten und das Projekt spendete uns 460 córdobas. Eine sehr schöne Veranstaltung mit der Teilnahme von 55 Müttern.
Ein kleines Mädchen sang für seine Mutter. Ein anderes Mädchen tanzt nach einem Volkslied. Und die Mütter erhielten eine kleine Aufmerksamkeit!

Notizen aus der Vorschule

Von Mercedes Hernández.

Das sind die Pflanzen, die die Eltern gepflanzt haben, und sie helfen mir, sie zu gießen und die Kinder auch.


Am HIV-Tag werden die Kinder über schwer heilbare Krankheiten aufgeklärt.


Am Welthändewaschtag, und angesichts dieser Pandemie bringe ich meinen Kindern bei, wie wichtig es für unsere Gesundheit ist, sich die Hände zu waschen. Die Praxis des Händewaschens wurde in der Schule fortgesetzt.


Jede Stufe der Entwicklung des Kindes anzukurbeln, ermöglicht es uns, bessere Bildung zu erwerben. Spielerisches Lernen ist die Grundlage der neuen Kenntnisse des Kindes.
(Die Aufschrift auf den Transparenten der Kinder lautet:
»Genieße es, Obst zu essen, iss Äpfel, die gesund sind , und iss die Wassermelone, die dich glücklich macht.«)

Monatlicher Besuch der Kinder mit Behinderungen beim Neurologen in Managua

Xochilt Flores schreibt:

Ich schicke Fotos von den Kindern, die heute den Neurologen Dr. Sirias besuchen. Dies ist unser zweiter Block von Kindern, die in diesem Monat zum Neurologen fahren. Wir haben positive Ergebnisse und eine große Veränderung mit den neuen Medikamenten, die der Arzt ihnen geschickt hat. Alle Kinder werden von dem Projektarzt Dr. Reynaldo Barrios begleitet.
Es gibt 7 Patienten, die mit ihren Eltern an dieser Reise teilgenommen haben, und wir warten auf das Ende dieses oder Anfang des nächsten Monats, um zu sehen, ob wir die andere Gruppe von Kindern schicken können.

Die Bedeutung von Teamarbeit in einer Gruppe und Hausbesuche der Erzieherinnen Martha und Mercedes Hernández

Ein Beitrag von Mercedes Hernández.

Wir bemühen uns, unseren Kindern beizubringen, dass es einfacher ist, in einem Team zusammen zu arbeiten.

Wegen der Abwesenheit vom Unterricht haben Martha und ich einen Hausbesuch bei der Familie des Kindes gemacht.
Seine Mutter erklärte uns, dass sie dem Jungen wegen der schwierigen wirtschaftlichen Situation keine Schuhe kaufen konnte. Martha und ich beschlossen, ihn persönlich zu unterstützen.


Das Kind besucht nun mit unserer Hilfe wieder die Schule und wird von seiner kleinen Schwester zum Unterricht gebracht.


Das ist der jüngste Sohn seiner Mutter.

Es geht weiter!

Liebe Freundinnen und Freunde!

Als Initiatoren des Ometepe-Projekts danken wir Euch und Ihnen allen für 28 Jahre Unterstützung in der Entwicklungszusammenarbeit auf der Insel.

Gesundheit und Bildung waren Schwerpunkte von Beginn an. Ihr alle habt dazu beigetragen, vielen Familien auf Ometepe ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Mit 76 Jahren verabschieden wir beide uns nun aus der administrativen Arbeit.

Wir freuen uns, dass die Nicaragua-Hilfe Bonn e.V. als neuer Träger bereit ist – je nach den finanziellen Spendenmöglichkeiten – weiterhin wichtige Bereiche zu unterstützen.

Dabei liegt uns die Hilfe für Menschen mit Behinderungen, ganz besonders am Herzen. Sie sind die am meisten Benachteiligten in Nicaragua. Ebenso die Weiterführung der Vorschule. Wir werden uns auch künftig um Spenden dafür bemühen!

Bitte bleiben Sie dem Ometepe-Projekt weiterhin mit Ihrer Hilfe verbunden!

Das Konto der Nicaraguahilfe Bonn:
IBAN: DE 46 3706 0590 0000 7254 80
(Sparda Bank West e.G., Blz: 37060590)

Spendenquittungen werden von dort ausgestellt. Die Ometepe-Homepage wird weiterhin über die konkrete Arbeit informieren.

Euch und Ihnen allen wünschen wir für die Zukunft alles erdenklich Gute.
Mit herzlichen Grüßen
Monika und Michael Höhn

Aus der Arbeit für Kinder mit Behinderung.

von Xochilth Flores.

Am 26. April hatten wir im Projekt den Besuch des Orthopäden Wifredo Perez mit den speziellen orthopädischen Schuhen für Kinder, die den Orthopäden Douglas Guillen in Managua besucht hatten, um die erste Gruppe von Kindern, die wegen der Pandemie noch nicht dorthin geschickt worden waren, nachzuholen. Das Ergebnis war wie erwartet, da Dr. Guillen in der Lage war, 7 Patienten zu betreuen, die dann zur Realisierung von Spezialschuhen an den Orthopäden überwiesen wurden. Wir haben noch zwei weitere Gruppen von Kindern, die betreut werden müssen, aber wir sind glücklich mit dem erwarteten Ergebnis und sehen die Eltern glücklich mit ihren Kindern.

Auch konnten wir am Ende des Monats 6 Kinder zum Neurologen Dr. Sirias in Managua schicken. Wir haben auch da das erwartete Ergebnis erhalten, da wir neben der Unterstützung des Arztes – dank Dr. Douglas Guillen – den Termin jedes Kindes zu einem günstigeren Preis bekommen haben. Es konnten 3 Enzephalogramme am gleichen Tag gemacht werden. Diese Kinder wurden von Dr. Reynaldo Barrios begleitet, mit dessen Arbeit wir sehr zufrieden sind,da er es in seinem ersten Monat geschafft hat, 172 Kinder und Erwachsene im Projekt zu betreuen, eine Zahl, die es schon lange nicht mehr gab, und täglich kommen mehr Patienten.

Es war eine sehr große und gute Arbeit, da es dem Projekt geholfen hat, durch neue Besuche von Leuten, die wir nicht kannten, zu wachsen. Alle versuchen, das Beste zu geben!

Ein bisschen kleiner – aber mit großem Herzen

Sehr erfreut waren die Initiatoren des Ometepe-Projektes Monika und Michael Höhn, als ihnen Inge Kesterke aus Wiehl-Oberbantenberg eine großzügige Spende für das Ometepe Projekt ankündigte. „Mit einer solchen Summe für die Unterstützung der Kinder mit Behinderungen im Projekt hatten wir allerdings nicht gerechnet,“ so Monika Höhn. Seit Jahren verbindet sie mit Inge Kesterke eine enge Freundschaft.
So kam auch das 2010 herausgegebene Buch zustande mit dem Titel „Ein bisschen kleiner. Aus dem Leben kleinwüchsiger Menschen“. Bei Lesungen und Vorträgen in Schulen und Kirchengemeinden und auch beim Bundeskongress der Kleinwüchsigen vor etlichen Jahren in Victors Hotel in Gummersbach war Inge Kesterke mit dabei. Honorare und Kollekten waren für Ometepe bestimmt. „Die heute 80jährige, 1.05 m große, Frau half bei unseren vielfältigen Ometepe-Aktivitäten, an unseren Veranstaltungen, beim Neujahrsempfang des Projektes. Sie empfing persönlich eine nicaraguanische Delegation in ihrer Wohnung und lud sie zum Essen ein. Inge half auch beim Verkauf unserer Ometepe-Bücher,“ sagt Michael Höhn.
„Ich werde auch in Zukunft dem Projekt verbunden bleiben, für das es ja in der nächsten Zeit einen neuen Träger gibt, auch wenn ihr euch aus Altersgründen nach 28 Jahren aus der unmittelbaren Projektarbeit zurückgezogen habt,“ verspricht Inge Kesterke, der die Eheleute Höhn sehr herzlich danken.

Gleichzeitig dankt das Ehepaar allen Spenderinnen und Spendern für die jahrelange Unterstützung, die auf der Insel Ometepe im Nicaragua-See wesentlich zur Lebensqualität der ärmsten Bevölkerung beigetragen haben.

Die Zeitung „Oberberg aktuell“ hat darüber berichtet, und auch die OVZ hat einen Artikel.