Erstes POA-Treffen nach der langen Sommerpause

14-08-2015_Ometpe-TreffenTrotz Fußballspiels und drückender Hitze fanden sich nach der langen Sommerpause seit unserem letzten Offenen Treffen Ometepe (OTO-Treffen) rund 30 Freunde und Förderer ein.

Seit der letzten Begegnung im April 2015 in der Cafeteria der Behinderten-Werkstätten Oberberg gab es viele neue Informationen und Fotos, die die Partner auf Ometepe zugeschickt hatten. So hatten Monika und Michael Höhn aus den Bereichen Schule und Medizin einiges zu berichten und sogar einige kleine Video-Ausschnitte von den Aktivitäten der SchülerInnen konnten gezeigt werden.

Das Ometepe-Projekt dankt der Drachenklasse und ihrer Lehrerin Mechthild Sülzer für ihr jahreslanges Engagement

Fotos und Briefe erhielten Monika und Michael Höhn von der Klassenlehrerin Mechthild Sülzer, die „ihre“ Kinder nun schweren Herzens nach vier Grundschuljahren in die weiterführenden Schulen verabschieden musste. Die Schülerinnen und Schüler verabschiedeten nun ihre Lehrerin mit einem Engel, zu dem Mechthild Sülzer uns die nachfolgenden Zeilen schrieb:

Foto_(27)

Liebe Monika, lieber Michael,
vielen Dank für Eure liebe Mail!

(…) Ihr könnt mir glauben, der Abschied von diesen ganz besonderen Kindern ist mir nicht leicht gefallen! Mal sehen, was jetzt in den letzten Jahren auf mich zukommt!

Übrigens , den Engel haben mir die Eltern in heimlichen Bastelstunden kreiert, damit ich auch mal einen Engel besitze:-)



Zum Tod von Harry Böseke – unser Dank

Gummersbach, 23.06.2015 

Auf Wunsch von Harry Böseke wurde er heute in aller Stille im engsten Familienkreis von Michael Höhn bestattet.

„Ein guter Freund ist von uns gegangen“ sagen Michael und Monika Höhn über den frühen Tod von Harry Böseke. Bereits zu Anfang der 80er Jahre hatten sie sich kennen – und schätzen gelernt. Als Autorenkollegen, als solidarische Gewerkschafter beim Verband Deutscher Schriftsteller, als Mitstreiter für eine friedliche und gerechte Welt ohne Rassismus und Ausländerfeindlichkeit.
„Im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt waren wir auf vielen Lesereisen gemeinsam mit Harry unterwegs, insbesondere im Ruhrgebiet, viele Male bei Ostermärschen und Friedensdemonstrationen. Wir sind sehr traurig über den Verlust unseres engagierten Kollegen“ sagen die Eheleute Höhn.

Wir danken seiner Frau Heidi für die großzügige Spende für Ometepe anlässlich seiner Bestattung.

350 Euro für Ometepe-Projekt in Nicaragua

Rivius Gymnasium Attendorn 2015Die Schüler der Klasse 6a des Rivius – Gymnasiums Attendorn, haben sich in den letzten drei Monaten am Ometepe – Projekt -Nicaragua beteiligt und Spenden gesammelt. Sophia Hogrebe und Sophia Feldmann schreiben zu diesem Projekt:

Die abgelegene Insel Ometepe in Nicaragua liegt zwischen zwei Vulkanen, von denen noch einer aktiv ist. Durch Schlamm-Lawinen und heftigen Regenfällen werden viele Hütten der Familien zerstört. Durch eine Schülerin, die schon seit längerer Zeit Kontakt mit Michael und Monika Höhn hat, die die Insel regelmäßig besuchen und die Leiter des Projekts sind, kamen wir auf die Idee zu helfen.

Jede Woche haben wir in einer Doppelstunde an unserem Projekt gearbeitet, bis wir am 6. Mai den Bastel-, Lose- und Dosenwurfstand am Elternsprechtag eröffnen konnten. Außerdem gab es noch einen Verpflegungsstand mit Kaffee und Kuchen, an dem wir ebenfalls mitarbeiteten. Unsere Einnahmen belaufen sich insgesamt auf einen Wert von 350 Euro, welche zu hundert Prozent den Familien auf Ometepe gespendet werden.

Das Projekt hat uns großen Spaß gemacht und wir bedanken uns bei allen, die sich an unseren Ständen über das Projekt informiert und Dinge gekauft oder Geld gespendet haben.“

Monika und Michael Höhn danken allen Schülerinnen und Schülern sehr herzlich, ganz besonders auch Josephine Guntermann, die ihre Klasse mit dem Ometepe-Projekt in Kontakt gebracht hat.

Herzlichen Dank für die Kollekte anlässlich der kirchlichen Trauung von Jenny und Sebastian Latz

Jenny und Sebastian Latz mit Michael HöhnNicht weit entfernt von Wiehl entfernt, findet sich das schöne Kirchdorf Marienberghausen.

Die Ev. Kirche in Marienberghausen aus dem 13.-15. Jahrhundert gehört mit zur Gruppe der “ Bunten Kirchen“ im Oberbergischen Land. Jenny und Sebastian hatten sich entschieden, in dieser Kirche von Michael Höhn getraut zu werden.Kühl und regnerisch war es noch beim Einzug der beiden Brautleute in die Kirche, warm und fröhlich ging es im Anschluss an die Trauung im Dorfgemeinschaftshaus von Marienberghausen zu.

Die Kollekte bei der Trauung war bestimmt für die Arbeit im Ometepe-Projekt, über die sich die Hochzeitsgäste in den neuen Flyern des Projektes informieren konnten. Wir freuen uns – nicht nur über die Kollekte – sondern auch über neue junge Interessenten für Ometepe.

Dank für die ökumenische Zusammenarbeit

Foto mit Pralat Dr. Krämer im Zelt des Kindermissionswerkes "Die Sternsinger" in KölnBegegnung mit Prälat Dr. Krämer vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“
bei der Veranstaltung anlässlich des internationalen Gedenktages für Flüchtlinge.

Es gab erfreuliche Begegnungen bei der sehr beeindruckenden Veranstaltung am Kölner Roncalli-Platz zum Gedenken an die 23.000 seit dem Jahr 2000 im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge.
Monika und Michael Höhn und Thomas Ruffler, stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises An der Agger, waren unter den 2000 Menschen zu finden, die trotz starker Regenfälle ihre Solidarität im gemeinsamen Gebet und geduldigen Ausharren zum Ausdruck brachten.
Zu einem persönlichen Austausch mit Prälat Dr. Krämer und Monika und Michael Höhn kam es im Zelt der „Sternsinger“. „Wir hatten die Möglichkeit, uns noch einmal persönlich für die jahrelange Zusammenarbeit und finanzielle Unterstützung durch das KMW für die Kinderarbeit auf Ometepe zu bedanken“, sagt Monika Höhn. „Die Projektarbeit funktioniert deshalb so gut, weil sich Menschen kennen und sich vertraut sind“, so das Fazit von Michael Höhn.
Das Erzbistum Köln hatte zum Glockenläuten aufgerufen, bei dem mit jedem Glockenschlag von 231 Kirchen an das Schicksal jedes einzelnen Ertrunkenen erinnert werden sollte.
Markus Perger von der Abteilung Weltmission des Erzbistums Köln hatte vor Jahren mit seiner Familie das Ometepe-Projekt besucht und unterstützt seitdem seitens des Erzbistums ebenfalls die Ometepe-Arbeit. Er hatte persönlich noch einmal zu dieser Veranstaltung eingeladen.
Das Glockenläuten und die ökumenische Gedenkfeier sollte gleichzeitig „Der Weckruf für Gesellschaft und Politik“ sein und zu einer Globalisierung der Nächstenliebe aufrufen.